Hallo,

bei uns lebt ja auch seit ein paar Wochen ein Adopivkind, Bubi. In der ersten Nacht wollte ich ihn eigentlich nicht im Bett haben. Er sah das aber ganz anders Und er blieb letztendlich im Bett. Ganz nah! Mit Kopf auf meinem Kopfkissen und mich angucken und anschnarchen. Er war so glücklich! Und ist es hoffentlich auch heute noch. Da hätte mir mal eine Hundetrainerin sagen sollen das es falsch ist oder Hund mich eingrenzen will. Die hätte ich nur ausgelacht. Ich will diesen Hund glücklich seufzen hören neben mir und bin so nett zu ihm wie er es braucht, aus meinem Bauch heraus und meinem Gefühl für ihn.

Natürlich gab es in der nächsten Zeit auch Situationen in denen man erkennen konnte das er nun alles für sich haben will. Mich, Famira, das Futter, den Ball etc. Das war aber meist draußen beim Kontakt mit anderen. Und total verständlich. Aber daran haben wir in Ruhe gearbeitet. Er wird bei uns - auch von Famira - verwöhnt und liebgehabt. Und ihm werden trotzdem geduldig seine Grenzen gezeigt.

Laßt Euch doch nicht gegen Euer Gefühl etwas einreden. Es wird immer jemanden geben der es besser zu wissen meint.

Viele Grüße
Sibilla