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  1. #1
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    Standard AW: Beschwichtigungsgesten

    hallo sandra,

    ich kann mich tina und sibilla nur anschliessen. das züngeln bedeutet für mich: ich will dir nix tun, also tu mir bitte auch nix/mach mir keine angst/am liebsten hätte ich, wenn du lässt, was du gerade tust.

    die sofaecke würde ich interpretieren als suche nach nähe und gleichzeitig einen sicheren platz haben wollen (links hinter mir sofa, rechts hinter mir sofa, unter mir der fussboden, gefahr kann ja nur noch von vorn oder oben drohen). wenn sie so verunsichert und ängstlich ist, schickt sie doch bitte nicht weg, sondern nehmt ihre annäherungsversuche positiv auf.

    wir halten es mit sibilla: ohne die geräuschkulisse von schnarchenden, schnaufenden, träumenden (dabei tretenden) und manchmal pupsenden rehen mit reisszähnen könnten wir wohl gar nicht mehr schlafen ! und der kuschelfaktor an einem verregneten sonntagnachmittag auf dem sofa ist zehnmal so hoch wie ohne hund - versprochen!

    und dabei haben wir nie, nie einen negativen effekt oder auch nur eine tendenz wahrgenommen.

    liebe grüsse
    bine mit schnullerbackenrudel
    Geändert von tabbenbaer (20.03.2007 um 20:52 Uhr) Grund: anrede vergessen

  2. #2
    MALG Avatar von Ute BB
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    Standard AW: Beschwichtigungsgesten

    Zitat Zitat von tabbenbaer Beitrag anzeigen
    das züngeln bedeutet für mich: ich will dir nix tun, also tu mir bitte auch nix/mach mir keine angst/am liebsten hätte ich, wenn du lässt, was du gerade tust.
    Liebe Hundebeobachter,

    im Prinzip ist es gut, auf Beschwichtigungssignale zu achten. Allerdings hat Turid Rugaas ein wenig überzogen und Körperzeichen dazu genommen, die unwillkürliche Stresszeichen sind. Das Züngeln gehört dazu. Ein Hund, der züngelt, kommuniziert nicht: "Ich will dir nichts tun." Dafür sieht man es zu oft vor Attacken. Es ist ein äusserlich erkennbares Symptom der inneren Stressreaktion und bedeutet: Der Hund ist im Konflikt.

    Hier hatten wir das Thema auch schon angesprochen:
    http://www.rhodesian-ridgeback-forum...ad.php?t=21111

    Den Konflikt zur Kenntnis nehmen und den Hund nicht weiter bedrängen, ist wichtig. Genauso wichtig aber ist auch, an dem Konflikt selbst zu arbeiten und den Hund toleranter zum Beispiel gegenüber der Annäherung von Familienmitgliedern zu machen.

    Liebe Grüße,

    Ute BB mit Ashanti, Scotty und Linux. Baru, Bansai und nun auch Rex begleiten uns auf der anderen Seite des Weges.
    Hirn ist in - Geist ist geil
    Wattebällchen entstehen im Auge desjenigen Betrachters, dessen Gehirn ähnlich strukturiert ist.

  3. #3
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    Standard AW: Beschwichtigungsgesten

    hallo utebb,

    genau das habe ich oft beobachtet: wenn man auf das züngeln nicht reagiert, folgt meist reaktion, auch aggression. von der seite hab ich das noch gar nicht betrachtet, sondern intuitiv (auch bevor ich rugaas gelesen hatte) meine aktion abgebrochen, sobald das gewisse schlecken begann. da waren meine terrier wohl gute lehrmeister...

    danke, wieder was gelernt!

    bei der annäherung hilft häufig, den hund dabei nicht mit den augen zu fixieren und nicht frontal auf ihn zuzugehen. bei bonito haben wir anfangs die erfahrung gemacht, dass dies die für ihn akzeptabelste form der annäherung war. wenn man dabei noch in freundlichem ton mit ihm sprach ("na, mein dicker"), begann bald die rute zu klopfen.

    alles in allem haben wir in "calming signals" viele verhaltensweisen wiedergefunden, die wir schon oft mit hunden erlebt hatten, teilweise haben wir die signale vorher völlig missgedeutet. daher finde ich das buch einfach toll und hab es alle paar monate wieder vor der nase und entdecke immer wieder neues und erstaunliches an unseren fellgesichtern.

    lg
    bine und rudel
    Geändert von tabbenbaer (20.03.2007 um 21:20 Uhr)

  4. #4
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    Avatar von sandmeyer
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    Standard AW: Beschwichtigungsgesten

    @Ute BB
    Genauso wichtig aber ist auch, an dem Konflikt selbst zu arbeiten und den Hund toleranter zum Beispiel gegenüber der Annäherung von Familienmitgliedern zu machen
    Für Tipps und Anregungen, wie man daran arbeitet, bin ich sehr empfänglich.

    Und nun zu allen anderen. Kann ich unserer Fellnase also den Platz an der Couch wieder zeigen und zum Kuscheln zur Verfügung stellen oder würde ich sie damit vollends verwirren und sollte es lieber so lassen, wie es jetzt ist

    LG Sandra

  5. #5
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Sibilla Teichert
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    Standard AW: Beschwichtigungsgesten

    Ach Du lieber Gott, SAndra,

    wofür schreiben wir uns denn die Finger wund?;) Ich dachte die Maus liegt schon lange wieder dort! Nu mach mal hinne und nimm die Kleine ran. Du brauchst wohl klare Anweisungen? Und kuschel die Kleine mal ordentlich von mir! Liebhaben!!!! Sofort!!!

    Viele Grüße
    Sibilla
    Wer der Herde folgt, der folgt nur Ärschen.

  6. #6
    CaroCarola
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    Standard AW: Beschwichtigungsgesten

    Zitat Zitat von Sibilla Teichert Beitrag anzeigen
    Du brauchst wohl klare Anweisungen? ... Liebhaben!!!! Sofort!!!
    Jau und noch ein konkreter Vorschlag, falls dich mal wieder die Zweifel auffressen mit ja-nein-manchmal-erlaubt:

    Nimm halt ein bisserl Plüsch (=Decke) und wenn die Decke da liegt, darf Hund eben auf die Decke auf der Couch liegen (ich weiss ihr seid noch VOR dem Sofa ). Das heisst nicht, dass er das Plätzchen dann irgendwann zu verteidigen hat, nervt, sich breitmacht (naja, du hast nen RR ... ) oder dass man es nicht trotzdem versucht hinzubekommen, dass Hundi vorher "fragt". Also bitte, keine Extreme ... eher als Hilfskrücke.

    Ich sach mal so, denn kannste ohne eigene "Kommando-Konflikte" überall mit Hund schnusseln ...

    LG
    Carola

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