Hallo

Es gibt doch diesen neuen Allergietest, der seit ca. einem Jahr von den Krankenkassen bezahlt wird. Leider habe ich den Namen vergessen und google hat mir auch nicht auf die Sprünge helfen können.

Hier ist aber eine Seite, die verschiedene Tests recht gut erklärt:
http://www.netdoktor.de/ratschlaege/.../pricktest.htm

Bei der „In-vitro-Diagnose“ (In vitro = im Reagenzglas) wird nur einmal Blut abgenommen und Zitat: „das Blutserum des Allergikers im Labor untersucht. Dieses Verfahren eröffnet dem allergologisch erfahrenen Arzt ein Spektrum von ca. 600 verschiedenen Allergenen.“
Für ein Kind würde ich diese Methode eindeutig bevorzugen, weil es da nicht zigfach geritzt werden muss.

Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, Kinder, die mit Tieren aufwachsen leiden erheblich weniger unter Allergien, aber dieses ist eine private Beobachtung, die man nicht verallgemeinern kann.
Wenn also ein Allergietest eine Reaktion auf Tierhaare ergibt und ein zweiter, eventuell 3 Test dieses Ergebnis bestätigt, würde ich mein Kind niemals dem Risiko aussetzen und einen Hund ins Haus holen.

Abgesehen von der Krankheitsbelastung für Dein Kind – wie wird sich ein Kind fühlen, wenn später der geliebte Hund wieder aus dem Haus muss - wegen seiner allergischen Reaktionen? Auch wenn Du Deinem Kind dann erklärst, dass es ja für seine Allergie nichts kann und deshalb nicht an der Abgabe des Hundes „schuld“ ist - bei einem Kind ist seelisches und gedankliches noch ganz anderes miteinander verknüpft, als bei einem Erwachsenen. Dein Kind würde sich an etwas Schuldig fühlen, wozu es absolut nichts kann.