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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    nothle
    Gast

    Standard AW: Überzeugung von RR

    Na... der Unterschied ist eben so groß wie er bei zwei völlig unterschiedlichen Rassen eben ist ;)

    Ich weiß über Huskies nicht viel mehr, als dass sie gerne im Rudel leben, es gerne kühler haben und viel Bewegung brauchen... von dem her kann ich da jetzt nicht so viele Vergleiche ziehen. Inwiefern sie sich in puncto Jagdtrieb etc unterscheiden...weiß ich auch nicht... Nur soviel - dort wo sich ein Husky temperaturmäßig "pudelwohl" fühlt wirst du von einem RR seeeehr garstige Blicke ernten also für den Winterurlaub Mantel und Bettflache nicht vergessen...

    Ich denke aber auch, dass Du die Hunde für sich selbst sprechen lassen solltest - also für dich und deinen Freund mal ein RR-live-event organisierst, bei einem Züchter oder mit Besitzern oder auf Veranstaltungen. Entweder er kann sich dann damit anfreunden oder nicht... ich kann mir nicht vorstellen, dass die Größe des benötigten Schlafplatzes für irgendjemanden der Entscheidungsgrund für/gegen eine Rasse sein kann...

    LG Kerstin

  2. #2
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von brittik
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    Standard AW: Überzeugung von RR

    Juhuuu,

    das meiste wurde ja schon gesagt.

    Mich würde nur interessieren, warum dein Freund einen Husky haben möchte? Nur wegen dem Äußeren? Oder hat er sich auch mit den Bedürfnissen der Rasse auseinander gesetzt?

    Und warum möchtest du unbedingt einen RR? ( Kann ich ja verstehen )

    Meine persönliche Meinung:
    Ein Husky und ein RR sind irgendwie, als ob man Badelatschen mit Winterstiefeln vergleicht.

    Wie groß und wie schwer der Welpe später wird ist ein Ü-Ei.
    Atila Eltern sind beide nicht klein gewesen (Mutter: 66cm, Vater: 69,5cm) und Atila selber ist nur 63cm und wiegt um die 30kg.
    Sein Kumpel Ayron ist ca 69 cm und etwas über 40kg schwer.

    Preise: siehe Sibilla ;)

    Ich würde den Tip annehmen und einen oder auch mehrere Züchter besuchen, die "GUTEN" werde bereitwillig Auskunft geben.

    Ebenso ist ein Treffen mit RR-Besitzern auch immer spannend.

    Lieben Gruß Britta
    Liebe Grüße von Britta & Sahneposcher und Oberschmuser Atila

  3. #3
    Registrierte Benutzer - unmoderiert
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    Standard AW: Überzeugung von RR

    Danke euch!

    Warum er gerne ein Husky hätte? Hängt vom Äußeren ab glaube ich. Aber er weiß aber auch, dass wir nie Huskies halten könnten. Dafür müsste er nach Schweden ziehen, ein Landhaus haben und Platz für einen Rudel! Also, würde nie passieren.


    Kommt vielleicht so rüber als möchte ich meinen Freund kurz eine Hirnwäsche verpassen sodass er RRs mag. Ist nicht so. Aber ich wünschte, er hätte Cleo (der RR der mich überzeugt hat) kennengelernt und genau so begeistert sein könnte. Deswegen ist die Idee nicht schlecht, zu einem Züchter zu fahren oder RR in der Nähr kennenzulernen.


    Eigentlich ist es egal was für ein Aussehen der Hund hat, der kann auch aus dem Tierheim sein, solange wir den Hund gut versorgen können und genug Beschäftigung bieten können, ist die Rasse egal. Ich weiß nur das Hunde ein Geschenk sind, und ich ohne sie nicht leben möchte!

    Aber wenn man wie ich, total in einer Rasse verliebt ist, ist es schwer davon weg zu kommen. Und mal ehrlich, RRs sind doch was ganz besonderes?!!!
    Ich habe Cleo so erlebt: Hat erst einmal gebellt als ich an die Tür kam, dann "ah, bist du daaaa, endlich!!!" hat sie mich begrüsst, mit dem Schwanz gewedelt, gehüpft vor freude. Dann, ist sie zu ihrem Herrchen gegangen der leider Krebs hatte und hat sich zu ihm gesetzt und hat nur an seine Seite gesessen um zu gucken dass es ihm gut geht. Sie hat sich von mir streicheln lassen, wir gingen raus im Garten, spatzieren waren wir auch. Sie war immer ruhig, egal was war, außer wenn ich zum Besuch kam. ;)

    Sie sind Ruhige, große Wesen, irgendwie strahlen sie eine Würde und eine Sicherheit aus, ohne aggressiv oder böse zu wirken. Sie sind einfach klasse. Dazunoch sehen sie schön aus! Deswegen mag ich RRs!
    Grüsse,
    Anneli alias cleo


  4. #4
    Ohne Hunde Avatar von RauDi
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    Standard AW: Überzeugung von RR

    Moin Annelie,

    wenn Dir die Entfernung von Koblenz auf den Hunsrück nicht zu weit ist (ca. 65 Km), kann ich Dir anbieten, komm mit Deinem Partner vorbei und wir unternehmen einen Spaziergang.
    Bei der Gelegenheit kannst Du mich dann mit all Deinen Fragen "nerven".
    Evtl. siehst Du und Dein Partner dann, auf was Ihr euch einlasst.
    Wie gesagt, ich kann Euch das anbieten, die Entscheidung liegt bei Euch.

    Schick mir ne pn, dann schick ich Euch meine Tel.Nr.




    Jürgen mit den Fellnasen Jarah und Djuni.
    Grüße von Barbara u. Jürgen die jetzt ohne Hunde sind.

    Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.


  5. #5
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von waanaNaiya
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    Standard AW: Überzeugung von RR

    Hallo,

    als ich persönlich habe auch noch keine Erfahrungen mit einem Husky, aber ich kenne einige.

    Ich würde meinen das Husky und RR in dem Bewegungsdrang ähnlich sind.
    Was jedoch auch schon gesagt wurde ist das der RR im Regen und Kälte auch gern mal etwas weniger draussen macht, wiederrum der Husky sich im Winter über jede Wanderschaft freuen würde.
    Der Husky ist außerdem ein Lautstarker Hund, gerade im Welpen alter werden sie wie Schäferhunde viel Bellen und krach machen, was wiederrum ein RR kaum bis garnicht macht.
    Die Größe...ich glaub das ist jedesmal eine Überraschung...
    Es gibt Doggen die kleiner sind als ein RR, es gibt aber auch RRs die kleiner sind als Huskys.

    Wiederrum soll ein Husky, genau wie ein Schäferhund, leichter zu erziehn als ein RR(laut HS-Trainer). Aber das kann man meiner Meinung gar nicht so genau sagen...

    Also,

    euch einen schönen wochenstárt.

    Lg
    "Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will !"
    (Albert Schweitzer)



  6. #6
    Schnurzelpurpserin Avatar von dissens
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    Standard AW: Überzeugung von RR

    Der eine sagt Husky, der andere RR. Da findet sich so schnell kein Konsens. Es sind sehr verschiedene Hunde.

    Warum versucht ihr es nicht andersherum? Anstatt zu versuchen, den jeweils anderen zur selbst bevorzugten Rasse zu überreden, erst mal schauen, wer welche ART Hund - und für welchen Zweck - sucht?
    Eher kurzhaaarig oder langhaarig (wer PUTZT bei euch)?
    Sehr groß, groß, mittel, klein?
    Eher bewegungsfreudiger Laufhund oder eher gemütlich?
    Wachsam oder verschlafen-freundlich?
    Sportlich bzw. für den Sport (welchen?) geeignet oder eher "Schnurzelhund"?
    Leise/still oder stimmbegabt?
    Ohne oder mit Jagdtrieb (was könnt ihr tun, um den in vernünftige Bhnen zu lenken)?
    Schaut euch eure jeweiligen Suchfelder an und sucht erst mal nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Und DANN entscheidet euch für eine Rasse!

    Das bringt m.E. mehr, als alles "Überreden".

    LG
    Tina
    Ignorance is not a virtue! (Barack Hussein Obama II)

  7. #7
    Registrierte Benutzer - unmoderiert
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    Standard AW: Überzeugung von RR

    Hallo!

    Mein Freund findet die RRs ganz schön, vielleicht ein Tick zu groß (aber wie ihr schon erzählt habt, kann das sehr unterschiedlich sein).

    Wir wollen beide ein Hund mit dem man was richtiges unternehmen kann. Stundenlang im Wald sein, laufen und apportieren und solche sachen. Wir wollen kein Couchpotato und kein Sofakissen, also etwas grösseres mit Bewegungsdrang.

    Selbst bin ich sportlich, fahre gerne Mountainbike/Fahrrad und Inlines. Ich glaube da kann ich mein Hund auf längeren Strecken mitnehmen.

    Wir haben zum Glück nur 5 Minuten bis zu den Feldern und 20 Minuten zum Wald. Hier gibt es jede Menge Wanderwege und am Rhein kann man auch schön Gassi gehen.

    Ich stehe generell auf Kurzhaar. Mein Dackel war ein Rauhaar und ich habe die Pflege immer gut hingekriegt (mit Rupfen oder Ziehen des Oberfells oder wie es heißen mag...). Und mit einem glatt-kurzhaar wird es nur einfacher sein.

    Jajüki, Du hast eine PN!
    Grüsse,
    Anneli alias cleo


  8. #8
    Afrikanische Terrorzelle Avatar von Bono2006
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    Standard AW: Überzeugung von RR

    Unsere Hundetrainerin hatte eine Husky-Hündin als Pflegie bis zur Vermittlung, mit der Bono oft spielen durfte.
    Sie hat einen weithaus grösseren, bzw. ausgeprägteren Jagdtrieb als Bono. Laut der Hundetrainerin darf ein Husky nicht unbedingt zu Leuten mit nicht eingezäunten Grundstück oder an Menschen mit wenig oder gar keiner Hunde-, bzw. sogar Huskyerfahrung.
    Diese Hündin (noch kein Jahr alt) hat so selten gebellt, dass wir dachten, sie könne gar nicht bellen
    Von der Grösse her hatte sie etwas mehr als die Hälfte von Bonos Grösse - dazu muss aber gesagt werden, dass sie wirklich ne kleine Maus ist.

    Ich habe gerade auch noch mit einer Kollegin gesprochen, die über 10 Jahre im Tierheim gearbeitet hat, von daher sehr viel auch Husky-Erfahrung (hatten u.a. auch mal ein ganzes Rudel dort) und hat auch schon Huskies in Norwegen in Action vorm Schlitten erlebt.

    Hier die Punkte, die sie aufgeführt hat:

    - Zäune im Extremfall bis 2 m (klettern wie die Katzen).
    - Zäune unterirdisch tief genug (im Tierheim sind die Huskies neben dem Klettern über mehr als 2 m hohe, oben abgeschrägte Zäune auch unterdurch gegangen)
    - Extremer Hetztrieb, es kann vorkommen, dass der Husky in wildreichen Gebieten nie von der Leine kann
    - Huskies sind noch mehr als andere Rassen meist nur im Rudel mit anderen Huskies (!) glücklich
    - Huskies wollen und müssen laufen - und das am liebsten bei niedrigen Temperaturen. Wenn man selbst kalte Finger und Füsse hat und nur ne kleine Runde um den Block machen will, hat der Husky Betriebstemperatur und will 4 Stunden weiterlaufen
    --> Im Sommer muss man mit dem Husky schon mal um 4 Uhr morgens seine 2 Stunden laufen und dann wieder abends ab 11 - dazwischen wären sie mit zuviel Action einfach unglücklich - dafür haben sie zu dichtes Fell
    - Ein Husky im Rudel vor dem Schlitten flippt vor Freude aus, so dass sie die Schlitten erst doppelt verankern und am Baum festbinden, bevor angespannt wird --> wie will man einem solchen Hund solche Freuden ersetzen ? Meine Freundin sagte, die Hunde sind nach einer Fahrt total vereist im Gesicht und dabei überglücklich - allein das sollte einem sagen: Solch ein Hund gehört hier nicht her.

    Und mal ganz ehrlich:
    Lieber einen Hund, der im Winter nicht gern rausgeht und wir müssen dann eben auch nicht frieren und drehen nur ne kleine Runde, können dafür aber im Sommer den Hund mit ans Meer nehmen, oder einen Hund. der im Winter zur Hochform aufläuft und stundenlang in der ungemütlichen Kälte sein möchte ?

    Hier kommt es wohl sehr darauf an, was ihr machen möchtet.

    Einen faulen Husky und einen regengeilen RR gibt es sicher auch - aber darauf würde ich jetzt nicht bauen

    LG Maraike

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