Bei uns war es andersherum.
Wir hatten erst unseren Hund und erst 2 Jahre später bekamen wir unser Kind.
Lukas hatte seine Grunderziehung, wir wussten, wie er vom Wesen her ist und es klappte hervorragend.
Einen Hunde-Welpen und ein Menschenbaby würde ich nicht WAGEN.
Beide sind viel zu wichtig, um einen - was sicher wohl ggf. der Hund wäre.... scheitern zu lassen.
Ein Kind verlangt und verdient die ganze Aufmerksamkeit der Mutter.
Ein Hundewelpe verlangt und verdient dies auch.
Wie hier schon geschrieben wurde, sind die Bedürfnisse eines Babys anders als die Bedürfnisse eines Welpen.
Damit meine ich, dass ein Welpe raus muss, erzogen werden muss etc., während das Baby - noch ganz frisch - ganz andere Zuwendung braucht.
Ehrlich gesagt: Ich hätte das nicht gewollt in unserer Familie.
Klar - jeder muss das selber wissen, ob das zu "meistern" ist...
Schade würde ich finden, wenn man z. B. hofft, ein super pflegeleichtes Kind zu haben und dazu noch einen super pflegeleichten Hund... und letztlich eine Katastrophe herauskommt.
Das muss nicht, aber das KANN!
Zumal bei mir persönlich ja auch das eigene Wohlbefinden steht schon auch noch mal gefragt werden sollte.
Bedeutet: Wie fühl ich mich ggf., wenn eben Baby und Hund mich überfordern oder ich mir eingestehen muss, nicht alles so leisten zu können, wie ich das gedacht habe?
Ich möchte meine Tochter nicht "halb" großgezogen haben und auch unsere Hunde möchte ich nicht "halb" erzogen haben.
Ist mir zu wenig.
Wenn ich dies verhindern kann, indem ich richtig in mich gehe und meine Entscheidung nach einem Welpen (zeitgleich mit einem Baby) unterlasse, dann minimiere ich das Risiko schon sehr enorm.
Ich würde das nicht tun.
Kind und Hund sind mir zu wichtig, um "ein Spiel mit unbekanntem Ausgang" zu versuchen.
Bei mir gäbe es also keinen Welpen, wenn ich einen Säugling hätte.
LG
Andrea


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