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Thema: Die Ersthunde-Entscheidung...

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  1. #1
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    Standard AW: Die Ersthunde-Entscheidung...

    Zitat Zitat von Roswitha Beitrag anzeigen
    Das mit den stubenrein werden ist die eine Sache.
    Was mir so durch den Kopf geht, ist die Frage nach der Motivation, sich einen Hund zuzulegen..
    Meine ganz persönliche Meinung:
    Einen Hund hält man immer aus egoistischen Gründen. Man hat einen Hund, weil man einen Hund will. Ist ja auch in Ordnung so. Auch wenn man aktiv Tierschutz betreibt und einen Hund aus dem Tierschutz oder Tierheim nimmt, ist der Grundgedanke, daß man seinen "egoistischen" Wunsch nach einem Hund befriedigt.
    Einen Hund zu haben, ist - zumindest für mich und meine Familie und für viele von uns - ein Stück Lebensqualität. Die definiert jeder anders. Der Eine definiert das mit 2-3 mal Urlaub im Jahr, alle zwei Jahre ein neues Auto oder eine neue Wohnungseinrichtung, der Andere geht lieber jedes WE schick essen oder gibt alles für Designerklamotten aus.
    Was ich damit sagen will: Unabhängig davon, daß es m.E. nach nicht in Ordnung ist, einen Hund 8 Stunden täglich alleine zu lassen, will ich das garnicht. Denn ich habe meinen Hund, weil ich ihn so oft es geht, um mich haben will. Bei unserem RR ist das kein Problem, weil ich ihn mit ins Büro nehmen kann. Bei den Hunden vorher, war so langes Alleinesein nicht nötig.
    So sehr ich Hunde liebe und so wenig ich mir vorstellen kann, ohne sie zu leben: Vollzeitjob und nur ab und zu Betreuung unter der Woche würden mich dazu bringen, meinen Egoismus nicht ausleben zu wollen.


    lg
    Roswitha

    ich gebe dir recht, das hast du schön formuliert. aber als egoismus würd ich das nicht bezeichnen ( klingt so hässlich).
    ja man will unbedingt einen haben, aber das doch aus interesse und liebe zum hund. du hast schon recht, daß seine vorraussetzugen nicht die idealsten sind für einen welpen. vielleicht wäre ein älterer hund was für ihn?! und das mit der arbeitssituation hab ich noch net so richtig durchschaut bei ihm, klingt ja so, daß er im normalfall nicht so lang ausser haus ist.
    jetzt stell dir mal vor, Rosi, du hast einen hund, massig zeit und dann verändert sich irgendwann deine lebenssituation, z.b. finanzielle schwierigkeiten, du mußt arbeiten gehen, desöfteren auch 8 std. . trotzdem wär wahrscheinlich die aller, aller letzte instanz deinen liebling wegzugeben. und das wird dein schatz dir auch danken und auch dann noch froh sein bei dir zu sein und nicht im tierheim.

  2. #2
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Roswitha
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    Standard AW: Die Ersthunde-Entscheidung...

    @sweethart:
    Klar, niemand kann seine Lebensituation für lange Zeit im voraus berechnen. Die wenigsten können das mittelfristig!! Auch ich nicht. Aber wenn man im Vorfeld weiß, daß der Hund so lange alleine bleiben muß, dann würde zumindest ich mich gegen einen Hund entscheiden, weil ja auch ich mindestens 5 Tage in der Woche garnichts von ihm hätte. Unseren letzten Hund, unsere beste Timba, hatten wir fast 12 Jahre. Aber davor waren wir 8 Jahre "hundelos", weil es die Lebensumstände nicht zugelassen haben, einen Hund zu halten. Ich war traurig in jeder Situation, in der ich normalerweise einen Hund gehabt hätte. Aber hier muß einfach der Verstand siegen. Für einen selber und für die treue Hundeseele, die ansonsten stundenlang zuhause wartet und jeden Morgen mit ansehen muß, wie Frauchen oder Herrchen gehen....

    Ich weiß, daß "Egoismus" sich hart anhört, aber gibt es ein anderes Wort dafür, daß man etwas für sich selber tut??

    Wir alle haben natürlich leicht reden, wir haben unsere Hunde. Aber wir wollen doch alle das Beste für sie, nicht wahr??

    lg
    Roswitha
    Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert. (Oscar Wilde)

  3. #3
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    Standard AW: Die Ersthunde-Entscheidung...

    ja...da hst du einfach nur recht, rosi!;)

  4. #4
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    Standard AW: Die Ersthunde-Entscheidung...

    Also Pfützen in der Wohnung wären nicht das Schlimmste...schonmal Katzenkotze weggemacht und das mehrmals am Tag???

    Zu meiner Arbeitssituation: 8 Stunden sind die reine Abwesenheit, nicht Arbeitszeit!
    Und um einigen Kritikern hier mal entgegenzuwirken: ich kriege mittlerweile einige PNs von Leuten, die sich wie ich darüber wundern, wieviele Arbeitslose oder Freiberufler hier zu sein scheinen...kommt mir nicht grad plausibel vor, tut mir leid...das soll nicht heißen, daß ich ein langes Alleinsein eines Hundes befürworte oder gutheiße!
    Ich will damit nur sagen, daß es Millionen von Hunden in Deutschland gibt, denen es so geht und denen es wohl nicht geschadet hat!

    Und was soll das eigentlich mit dem "wenn Du 8 Stunden außer Haus bist, wie willst Du da noch eine Beziehung zum Hund aufbauen"??
    Meiner Rechnung nach hat ein Tag immer noch 24 Stunden, oder?

    Roswitha und Sweetheart kann ich ebenfalls nur zustimmen:
    niemand von Euch wird aufgrund geänderter Lebensumstände (z.B. längere Abwesenheit) wohl seinen Hund weggeben, oder??
    Sich von vornherein mit dem Gedanken zu befassen, wenn man diese Situation hat, ist ja mein Anliegen.
    Wie gesagt, da sollte und wird die Vernunft siegen.


    Sollte sich dieser (egoistische) Wunsch meinerseits nicht unterdrücken lassen, werde ich auch hierfür eine Lösung finden; sei es mit Betreuung oder anderswie...

    MfG

  5. #5
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    Standard AW: Die Ersthunde-Entscheidung...

    Hallo ........ ist schon klar, dass Du langsam nichts mehr hören mags;)
    Versuche kurz Dir meine/unsere RR-Erfahrung mit Welpen zu schildern:

    Anfänger: mein Mann & Sohn totale Anfänger, ich nach drei Wochen mit RR fühlte als hätte ich noch nie Hund gesehen, geschweige erzogen.Lösung: Profi für RR mit Einzeltrainingn für die ganze Familie (inklusive Oma) gebucht. Danach immer ÜBEN; ÜBEN; ÜBEN und den Rest der Familie an korrekte Umsetzung erinnern.
    Nun kommen alle hier mit dem RR klar, er weiß aber genau wen er doch noch und bei was rumkriegt.

    Wohnung: 2,5 Monate im Altbau (5.Etage ohne Fahrstuhl) schon nach 5 Wochen glaubte sogar mein Mann es nicht mehr zu packen (gut 2.Etage dauert eventuell etwas länger). Wohnung glücklicher weise verkauft, Etagenwohnung mit 600qm Garten (inkl.hohem Zaun) gemietet.
    Nun ist er 10Monate, über 70cm und 45kg: gerade waren wir beim Notar und haben alles klar gemacht! Haus (Hundgerecht mit Seiteneingang von 4 Stufen, die zu der Etage führen in der ER "residieren" wird) gekauft. Die Hausaufteilung ist dabei auch nicht unwichtig, damit ich endlich Vollzeit arbeiten kann und der Hund nicht überall hinterher kann. Ein MUST HAVE: da Fressnapf woanders (Holzboden seh ungünstig, die RR plantchen sooo beim trinken) = bin satt ständig alles so vor zu finden, als hätte hier nie einer sauber gemacht.
    P.S. ein größeres Auto ist auch nach 4 Monaten angeschafft worden, mal sehen wie es in kommendem Frühjahr passt!

    Ja ERZIEHUNGSURLAUB: ich bin beruflich ausgestiegen für ein Weilchen und hoffte, dass ich in der Erziehungsphase (dauert auch noch an, er bleibt jetzt (10 Monate) knapp zwei Stündchen allein = allerdings nur, wenn einer von uns fast zwei Stunden mit dem Powerpäckchen stramm gelaufen ist), andere RR-Besitzer (oder sonst als sture Riesenrasse bekannte Besitzer) kennenlerne und wir uns echt abwechseln.
    Geht im neuem Haus besser als in irgend einer, noch sooo passablen, Wohnung. (Apropo WG und die lieben Nachbarn, er war da gerade 15 Wochen jung und kam seinem Bewegungsdrang nach (rasen in der WG wie ein Miniferrari) da fragte doch der Nachbar unter uns,
    "habt ihr jetzt ein Ponny angeschaft?"

    Wenn es längere Termine gibt, die ich wahrnehmen darf, ist es eine Frage der Organisation: mein Mann entfällt, da einer wenigstens für das Futter, den Tierarzt und die zu ersätzenden Gegenstände (sind bisher wenige) Geld verdienen muß;
    mein Sohn, 13J., muss dann her und auf individuellen Teenspass verzichten und zu Hause beim Hund bleiben.
    Wird aber langsam besser: letzten Samstag blieb Hund im Auto 1,5h und wir waren gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt! Sensationell!!!

    Bis zu unserem RR war mein Mann der Meinung, die Leute seien blöd, die sich so auf ihr Kind einstellen und ihr Leben danach ausrichten.

    Sagen wir es so: Es dauerte etwas, dann kam mein Mann auf die Idee
    "entweder wir verzweifeln und machen uns platt, oder wir passen die Gegebenheiten an die bestehende Tatsache RR".

    Für mich sind die Prioritäten zwar nach wie vor klar, Menschen kommen vor dem Tier. GUT, aber: auch unser Hund hat sich uns nicht aufgedrängt. Wir haben ihn gekauft und somit Verantwortung übernommen.

    P.S. beim Kind war ich bis zu dem Moment der vor Augen blinkenden Tatsachen überzeugt, es wächst in die Gegebenheiten rein.
    Ja tut es auch, nur manche Dinge sehen (ob mit Kindern oder Hunden oder gar dann BEIDEN) im Alltag anders aus.

    Als Weihnachtstrost an Dich: wir sind seit April da reingewachsen, verändern das was uns und unserem RR das Leben alltagstauglicher macht, setzten Grenzen (und manchmal zeigt er uns unsere Grenzen) und bereuen NICHTS!

    Ich wünsche Dir (ja, ja, ich weiß der ist alt) dass Du die Dinge veränderst, die veränderbar sind
    aber
    die Dinge beläßt, die unveränderbar sind
    und Du immer die Gabe besitzt zwischen diesen beiden wirklich unterscheiden zu können und Dich dann zufrieden gibst.

    Wenn Du wirklich einen Hund, und dann auch noch einen Individualisten wie ein RR nun mal ist, in Dein Herz schließt, wird sich alles drum rum Dir und dem RR anpassen(lassen).

    Schönstes Weihnachtsfest wünscht Dir Ceacil


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