Punish the deed, not the breed. Look at the hand holding the lead.






Na für irgendwas müssen die ganzen Ethologieseminare ja gut gewesen sein.....
dazu noch das wichtige Kontaktliegen, das neben der sozialen
Komponente der intensiven gegenseitigen Geruchsaufnahme dient, damit Rudelmitglieder immer schnell von Rudelfremden unterschieden werden können.
Geändert von Feli (09.04.2010 um 21:11 Uhr)
Punish the deed, not the breed. Look at the hand holding the lead.
Wer der Herde folgt, der folgt nur Ärschen.

Ich ziehe schon richtig die Vergleiche, Du interpretierst sie blos falsch.
Der Alpha ißt zuerst und sucht sich die besten Futterbrocken raus.Der beste Schlafplatz,an höchster Stelle (Bett,Sofs) und mit dem besten Überblick,wird vom Alphatier belegt. Um seine Dominaz zu wahren,duldet er hier kein anders Tier neben sich. Der Rest gruppiert sich um Ihn rum,das stimmt schon. Das bedeutet dann in einer Mensch/Hundebeziehung natürlich nicht,in einem Bett um den Menschen,sondern um das Bett herum. Hier mal ein Link,von Vielen, zum nachlesen.
Montareno's
Alpha.. Dominanz.. Hund - Mensch...
oje!!! ojee!!
seuftz*
Geändert von 2 wilde Racker (10.04.2010 um 02:15 Uhr)
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gerne hätten
Forfex,
ein Alphatier ( es sind 2....), dass es nötig hätte seine Dominanz , was eigentlich Kompetenz ist, durch alleine schlafen zu erhalten, wäre es die längste Zeit gewesen!
Deinem Link entnehme ich nicht über neue(!) Erkenntnisse zum Schlafverhalten, sondern es wird zunächst über Wolfsverhalten
berichtet und gleich im Anschluss daran werden Trainingstipps gegeben.
Das ist keine wissenschaftliche Quelle! Die dort angegebenen Links führen zu Theorien von 1947-1977.....
Da halte ich die Ausführungen von Feddersen Petersen doch für aktueller.
Und wenn du richtig gelesen hättest, wenn du dir schon den Unsinn mit dem
Wolfsvergleich antun möchtest, hättest du auch mitbekommen, dass Hunde allenfalls mit Welpen/Jungtieren zu vergleichen sind und die haben
einen Sonderstatus im Rudel, bedeuten sie doch die Zukunft!
Deine Theorien biegst du dir aber zurecht, wie es gerade zu deiner Meinung passt. Du sagst du willst nicht missionieren, dann lass es auch.
Lass deine Hunde schlafen wo du willst, ich mach es anders und zwar weil ICH es so will und nicht wegen irgendwelcher wissenschaftlicher oder pseudowissenschaftlicher Erkenntnisse und komme damit schon seit über 30 Jahren hervorragend zurecht, mit HUnden verschiedenster
Rassen und Größen.
Wir bilden hier kein Rudel, denn ich bin kein Hund. Ich bin der Mensch, der meine Hunde mit allen wichtigen Ressourcen versorgt, sie haben maximalen Erfolg bei minimalem Aufwand und alleine daher bin ich ihnen wichtig. Ich bilde mir auch nicht ein, dass das Liebe ist....nein es ist das, was ich am Hund so sehr schätze: ganz ehrlicher Egoismus und Opportunismus ohne jede Lügerei.
Punish the deed, not the breed. Look at the hand holding the lead.
Feli, ja du hast Recht.
ABER...
Für mich ist diese ganze Aufregung über die Begriffsverwendendung "Rudel" auch ein wenig Erbsenzählerei.
Wie nun jemand seine "Lebensgemeinschaft" mit seinem Hund oder seinen Hunden nennt, ist mir gelinde gesagt ziemlich wurscht.
Fakt ist, dass in diesen Konstellationen jeder irgendwie seinen Platz hat - und es nur funktioniert, wenn diese Dinge jedem klar sind. In meinen Augen ist es durchaus so, dass ich den Hunden die Grenzen stecke und somit Anführer, Chef oder was auch immer bin. Ist mir egal wie man es nennt. Von mir aus auch Supernanny oder Mama.
Viele Probleme entstehen einfach durch unklare "Machtverhältnisse" oder wie auch immer man das nennt. Durch unklare Kommunikation und durch Inkonsequenz.
Und unterm STrich läuft es eben so - je klarer die Grenzen...desto mehr Freiheit für alle.
Es gibt auch Leute, die sich drüber aufregen wenn man sagt, dass man seinen Hunden "Befehle" und "KOmmandos" gibt - und keine "Signale" und sonstiges.
Mir ist alles wurscht wie es heißt oder wer was wie nennt - mir ist nur wichtig, dass das Miteinander möglichst reibungslos funktioniert.
Und auch ich verwende hin und wieder den Begriff "Rudel" für uns alle, obwohl ich genau weiß, dass unsere Lebensstruktur diesem Begriff nicht entspricht. Weil es umgangssprachlich einfach inzwischen eine weitergefächerte Verwendung hat und ich mich nicht nur mit Leuten unterhalten, die Doktorarbeiten über Wolfsverhalten geschrieben haben.
LG Kerstin
Geändert von nothle (10.04.2010 um 11:31 Uhr)
Ich komme mal auf die Ausgangsfrage zurück 'Warum nimmt man den Hund mit ins Bett'.
'Vor' dem Welpen war alles klar. Hund darf nie und gar nimmer nie ins Bett ! Gatte und ich waren uns einig.
Dann bekamen wir einen 14 Wochen jungen Welpen, der die Zeit seit seine Geschwister in ihre neuen Familien gezogen waren, bei Züchterpapa im Bett verbrachte. Hmmmmmmmm.
Ich ging voller guter Vorsätze darn, den kleinen Hund umzugewöhnen. Dabei habe ich mich wohl dusselig angestellt.... auf jeden Fall haben wir einen Hund, der auf dem Bett schläft. Er liegt auf einem Laken, das ich neben unsere Decke lege und streckt mir mit Vorliebe seine Füße ins Gesicht. Na toll.... Genau so wollten wir es nie haben. Aber jetzt finden wir es ganz nett. Besonders die morgendliche 'Waschung'. Erst putzt er sich, dann mich.... und wenn mein Mann nicht schnell genug aufsteht, wird er auch noch sorgfältig abgeschleckt.
Tja... machmal kommt es anders..... Danke, lieber Züchterpapa !
Gruss, Galathee
mit Ex-Nothündin Allegra (*11.11.2009)
Ex-Nothund Garay des Portes da la Moria (*17.12.2011)
und ganz fest im Herzen meinem Lion (*27.07.2009 + 19.09.2018), geboren als Encanto-Ernesto Memory of the old Red Hunter, dem ich in ewiger Liebe verbunden bin
Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor.
Auch wir haben beschlossen dass auch der Ridgeback nicht aufs Bett/die Couch darf. Und wer war dann Schuld dass unser Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt werden konnte? Der Schwiegerpapa, der am meisten gegrummelt hat dass der Hund auf keinen Fall auf die Couch darf. O-Ton: "Ach die schläft doch grad so schön, da darf man sie doch nicht wecken." oder wenn sie sich während unserer Abwesenheit auf seine Couch gelegt hat und ihren Kopf an ihn geschmiegt hat als er sich dazu gesetzt hat war er ganz gerührt und hat sich nicht mehr getraut sich zu bewegen weil sie ja aufstehen könnte.![]()
Ein Hund im Bett knautscht und verschmutzt das Laken, dafür aber glättet und reinigt er die Seele !
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