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Thema: Deckrüden.. ab wann?

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  1. #1
    BamBam, Hellboy & Sonny Avatar von Stefanie R.
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von 2 wilde Racker Beitrag anzeigen
    Off-Topic:

    Katja meine Liebe.. es interessiert mich im Allgemeinen.. würde mich nur eine Person interessieren, dann hätte ich Diese direkt per PN gefragt/im Chat gefragt...( bereits viel früher)
    Diese Fragestellung hat jetzt sicherlich nichts damit zu tun, dass mindestens einer deiner Rüden gechippt war/ist und der andere kastriert wurde. Schön zu sehen, dass du nun auch die mit deiner Frage motivieren konntest herauszukommen, die sich bisher nicht herausgewagt hatten. Chippendales & friends - da muss ich wirklich

    Zitat Zitat von acora00 Beitrag anzeigen
    [...]mein rüde ist aus heutiger sicht nicht der typ, den ich auf ausstellungen schleppen würde. für mich ist er einfach nur ein familienhund und soll es auch bleiben - daher meine unwissenheit.
    was passiert denn mit einem rüden, wenn er hündinnen deckt / decken darf. ändert das den charakter, das verhalten gegenüber anderen intakten rüden tatsächlich? was ändert sich gegenüber dem halter?
    ich habe so worte im ohr wie: im rudel deckt nur einer und das ist der chef. daher meine naive frage, ob ein deckrüde eventuell eher probleme in der unterordnung macht?
    wie gesagt, sicher naive fragen, aber es interessiert mich mal.
    andrea
    Abgesehen davon, dass man auch einen Familienhund mal zu einer Ausstellung schleppen kann, sind Ausstellungen IMO wichtig für jeden, der mit seinem Hund züchten möchte. Aber das ist hier nicht das Thema.

    Du stellst sehr interessante Fragen und ich denke, dass sich viele Deckrüdenbesitzer diese im Vorfeld stellen und ein bisschen hin- und hergerissen sind. Mein erster Rüde (ein Labrador) kam wegen fehlender Papiere, Wesens- und äußeren Mängeln nie "zum Einsatz", daher konnte ich nur auf die Erfahrung anderer zurückgreifen. Die einhellige Meinung derjenigen, die ich dazu im Vorfeld befragt habe und die sich meiner Meinung nach mit dem Thema auskannten, war, dass sich ein Rüde, der charakterlich in Ordnung ist und gut im Gehorsam steht, durch den Deckakt nicht zum Nachteil verändern wird. Dem kann ich jetzt zustimmen.

    Zitat Zitat von 2 wilde Racker Beitrag anzeigen
    Tat...Im DZZR dürfen Rüden beispielsweise für 6 erfolgreiche Decktakte pro Kalenderjahr eingesetzt werden..
    Vielleicht könntest du noch recherchieren, ob die Auslandseinsätze dabei mitgerechnet werden. Eventuell sind es im Endeffekt sogar mehr als sechs.

    Zitat Zitat von Christof Beitrag anzeigen
    als pflicht eine arbeitsprüfung egal was
    Würde ich auch gut finden. Ich habe neulich bei einer Ausstellungsankündigung gesehen, dass eine BHP zum Ausstellen in der Gebrauchshundeklasse reichen würde. Wäre dir das auch genug?

    Zitat Zitat von Bonsai Beitrag anzeigen
    Der Nachteil könnte die nachlassende Spermienqualität sein.
    Da "unser" Rüde in seinem ganzen Leben auch nur 3x gedeckt hat, und auch schon ein klein wenig "älter" war, hätte man meinen können, es wird ein kleiner Wurf - stimmt aber auch nicht immer.
    Siehst du das wirklich als Argument für die Möglichkeit des Deckeinsatzes mit 20 bzw. 24 Monaten an? Ich nicht.

    Zitat Zitat von nothle Beitrag anzeigen
    Im Ausland geht es häufig noch früher... andere Länder - andere Sitten... und es bedeutet nicht, dass die Rüden dort allesamt einen Knall haben/bekommen... die allermeisten nehmen auch bei einem früheren Deckeinsatz keinen Schaden.
    Ich habe im Vorfeld u.a. mit einer befreundeten Retrieverzüchterin gesprochen, die mir berichtete, dass angeblich in UK mit Retrievern bereits mit 9 Monaten "Probewürfe" gemacht werden, um das Potenzial abzuschätzen. Ob das noch aktuell ist? Was mit den Hunden passiert, die nicht den Anforderungen entsprechen... Tja, man weiß es nicht.

    Zitat Zitat von nothle Beitrag anzeigen
    Bezüglich der Verbreitung von Erbkrankheiten fände ich vielmehr eine (starke) Begrenzung der Deckeinsätze sinnvoll... damit auch Rüdenbesitzer angeregt werden...eine akribische Wahl zu treffen und sich genau zu informieren...wo ihr Bengel jetzt deckt.

    Es gibt für mich keinerlei Grund, warum ein Rüde im Laufe seines Lebens 30 x eingesetzt werden muss... so gut vererbt KEINER... und so rar ist das Angebot auch nicht...
    Hier verstehe ich die Züchter nicht, die für ihren Wurf einen Rüden einsetzen, der bereits x-mal gedeckt hat. Das muss man doch sehen? Trotzdem, eine Herabsetzung der Deckakte pro Jahr wäre mit Sicherheit nicht schädlich.

    Zitat Zitat von nothle Beitrag anzeigen
    Ich denke, die Anzahl der Würfe/Rüden von 15 wäre VOLL ausreichend (für meinen Geschmack täten es auch 12) - von mir aus auch mehr...wenn die Deckakte mit Gefriersperma nach Ableben des Rüden oder nach einem festgelegten Zeitraum stattfinden...
    Dann miete dir zwei oder drei Busse und fahre deine Anhänger zur nächsten MGV. Das sollte ausreichen, um die notwendigen Mehrheiten zu bekommen

    Zitat Zitat von Bubu01 Beitrag anzeigen
    mir würde es nicht darum gehen ob der Rüde einen Knall bekommen würde oder nicht, sondern viel mehr darum das ich zu diesem Zeitpunkt oft noch nicht einschätzen kann welche Wesenszüge der Hund tatsächlich an den Tag legt.

    Nach meiner persönlichen Meinung gibt es nämlich zu viele Hunde im Zuchteinsatz, die von ihren Wesenseigenschaften dort nichts zu suchen haben.
    Welches wären die für dich relevanten Wesenseigenschaften, die du kennen müsstest, um einen Deckeinsatz in Erwägung zu ziehen und die du für deinen Hund im Alter von 20 Monaten noch nicht einschätzen kannst? Die Frage können gerne alle beantworten, die einen Deckeinsatz mit 3+ Jahren vehement befürworten.

    Ist dein Eindruck, dass die von dir beschriebenen Hunde im Deckeinsatz diese Wesenseigenschaften erst spät, also nach der ZZP, gezeigt haben (sofern du von Vereinen sprichst, in denen es die gibt)?

    Zitat Zitat von hundi06 Beitrag anzeigen
    Wenn man noch ruhig in den Spiegel schauen will, muss man schon seine eigenen Richtlinien finden ...

    Und ob ein Rüde, der früh (oder überhaupt) deckt, Machogehabe entwickelt, liegt wohl eher am Wesen des Hundes und an der Art und Weise, wie er "geführt" wird, als an der Sache an sich.
    Bislang würde ich das so unterschreiben. Mal schauen, was die Zukunft bringt.

    Viele Grüße,
    Stefanie mit BamBam
    He is your friend, your partner, your defender, your dog.
    You are his life, his love, his leader.
    He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
    You owe it to him to be worthy of such devotion.

  2. #2
    Bubu01
    Gast

    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Stefanie R. Beitrag anzeigen
    Welches wären die für dich relevanten Wesenseigenschaften, die du kennen müsstest, um einen Deckeinsatz in Erwägung zu ziehen und die du für deinen Hund im Alter von 20 Monaten noch nicht einschätzen kannst? Die Frage können gerne alle beantworten, die einen Deckeinsatz mit 3+ Jahren vehement befürworten.

    Ist dein Eindruck, dass die von dir beschriebenen Hunde im Deckeinsatz diese Wesenseigenschaften erst spät, also nach der ZZP, gezeigt haben (sofern du von Vereinen sprichst, in denen es die gibt)?
    Hallo Stefanie,

    eine für mich ganz entscheidende Wesenseigenschaft wäre die Verträglichkeit mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen. Wenn wir vom RR als Spätentwickler sprechen kann ich dann mit 20 Monaten garantieren, dass diese Eigenschaft positiv oder negativ belegt ist ?

    Ansonsten hat Feli es schon ganz gut beschrieben. Ich würde so manchen Ausstellungsrüden gerne mal unter normalen Bedingungen sehen und ich wäre auch wieder für die Einführung der Dopingkontrolle, die es vor Jahren schonmal gab.

    Mich kannst du in der Beziehung aber eh nicht für "voll" nehmen, ich habe da ganz eigene Vorstellungen was Gesundheit aber auch Wesen anbelangt. Wenn sich meine Vorstellungen durchsetzen würden gäbe es vielleicht 50 statt 800 Welpen pro Jahr.

    lg
    Jörg

  3. #3
    Mittendrinmensch Avatar von Juchhu
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Bubu01 Beitrag anzeigen
    Hallo Stefanie,

    eine für mich ganz entscheidende Wesenseigenschaft wäre die Verträglichkeit mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen. Wenn wir vom RR als Spätentwickler sprechen kann ich dann mit 20 Monaten garantieren, dass diese Eigenschaft positiv oder negativ belegt ist ?

    Ansonsten hat Feli es schon ganz gut beschrieben. Ich würde so manchen Ausstellungsrüden gerne mal unter normalen Bedingungen sehen und ich wäre auch wieder für die Einführung der Dopingkontrolle, die es vor Jahren schonmal gab.

    Mich kannst du in der Beziehung aber eh nicht für "voll" nehmen, ich habe da ganz eigene Vorstellungen was Gesundheit aber auch Wesen anbelangt. Wenn sich meine Vorstellungen durchsetzen würden gäbe es vielleicht 50 statt 800 Welpen pro Jahr.

    lg
    Jörg
    Zum Preis eines Mittelklassewagens?
    Geändert von Juchhu (09.07.2010 um 11:00 Uhr)
    Wahrscheinlich fristet die Mehrheit der Hunde ein geistig und auch körperlich unterfordertes Dasein.
    Mach mehr mit und aus Deinem Hund.
    Und lass es zu, dass aus einem "Nur dabei"-Hund ein "Mittendrin"-Hund wird.

  4. #4
    Bubu01
    Gast

    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Juchhu Beitrag anzeigen
    Zum Preis eines Mittelklassewagens?
    Hab ich bei knapp 2000 EUR nicht auch schon den Anspruch auf einen gesunden und wesensfesten Welpen ?

  5. #5
    Mittendrinmensch Avatar von Juchhu
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Bubu01 Beitrag anzeigen
    Hab ich bei knapp 2000 EUR nicht auch schon den Anspruch auf einen gesunden und wesensfesten Welpen ?
    Selbstverständlich.
    Reduzierst DU aber die offizielle Anzahl der Welpen pro Jahr,
    geht der Preis hoch.
    Das wiederum macht es für Hinterhofvermehrer noch attraktiver,
    in diesem Markt weiter einzudringen.

    Absolut führt es zu höheren Preisen bei durchschnittlich schlechterer Welpenqualität.
    Wahrscheinlich fristet die Mehrheit der Hunde ein geistig und auch körperlich unterfordertes Dasein.
    Mach mehr mit und aus Deinem Hund.
    Und lass es zu, dass aus einem "Nur dabei"-Hund ein "Mittendrin"-Hund wird.

  6. #6
    Bubu01
    Gast

    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Juchhu Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich.
    Reduzierst DU aber die offizielle Anzahl der Welpen pro Jahr,
    geht der Preis hoch.
    Das wiederum macht es für Hinterhofvermehrer noch attraktiver,
    in diesem Markt weiter einzudringen.

    Absolut führt es zu höheren Preisen bei durchschnittlich schlechterer Welpenqualität.
    Da hast du aber in BWL gut aufgepasst Martin

    Und wie erklärst du steigende Preise bei steigenden Welpenzahlen ?

  7. #7
    Mittendrinmensch Avatar von Juchhu
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Bubu01 Beitrag anzeigen
    Da hast du aber in BWL gut aufgepasst Martin

    Und wie erklärst du steigende Preise bei steigenden Welpenzahlen ?
    Durch unverschämte und geldgierige Züchter und Vereine.
    Wahrscheinlich fristet die Mehrheit der Hunde ein geistig und auch körperlich unterfordertes Dasein.
    Mach mehr mit und aus Deinem Hund.
    Und lass es zu, dass aus einem "Nur dabei"-Hund ein "Mittendrin"-Hund wird.

  8. #8
    fast nur freundliche Hexe Avatar von Feli
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Was für ein Blödsinn. Den Preis bestimmt der Verkäufer und der Kunde entscheidet wo seine Schmerzgrenze liegt. Dann wiederum muss der Verkäufer=Züchter entscheiden, ob ihm die Kohle wichtiger ist, oder ob das Hundekind in die geeigneten Hände kommt. Und das sind nicht unbedingt die, die nach dem Motto leben, will ich haben, kann ich mir leisten also her damit.
    Womit wir wieder bei der Eigenverantwortung des Züchters sind und ob der Preis als Aufwandsentschädigung gesehen wird oder als Geldquelle mit viel Gewinn.

    Egal wieviel Welpen geboren werden, ist doch mein Aufwand derselbe.

    Und solange ich auskomme mit dem Preis sehe ich keine Veranlassung da höher zu gehen als die üblichen 1500 €.
    Punish the deed, not the breed. Look at the hand holding the lead.

  9. #9
    GerdL
    Gast

    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Bubu01 Beitrag anzeigen
    Da hast du aber in BWL gut aufgepasst Martin
    ...
    Nein, hat er nicht, der Zusammenhang von Preis über Angebot und Nachfrage ist nur ein Mechanismus. Vergleichbar mit der Aussage "Der Stärkere überlebt!" als Kernaussage der Evolution.
    Es gibt diese Mechanismen aber sie sind weder die einzigen noch die bestimmenden.

    Gruß
    Gerd

  10. #10
    .
    Themenstarter
    Avatar von 2 wilde Racker
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Stefanie R. Beitrag anzeigen
    Diese Fragestellung hat jetzt sicherlich nichts damit zu tun, dass mindestens einer deiner Rüden gechippt war/ist und der andere kastriert wurde. Schön zu sehen, dass du nun auch die mit deiner Frage motivieren konntest herauszukommen, die sich bisher nicht herausgewagt hatten. Chippendales & friends - da muss ich wirklich

    Vielleicht recherchierst du nochmal bezüglich meiner Rüden obwohl dies nichts mit diesem Thema zu tun hat. Warum auch hier geht es um Deckrüden und ich habe Keine und mit Kastration (und Chip) hat das Thema Deckrüden nun wirklich nicht im Entferntesten etwas zu tun. Vermischt du da zwei unterschiedliche Freds?

    Ich könnte mir vorstellen, dass einige User sich hier zu Wort melden weil dieser Fred eben diesen Titel trägt.. vielleicht wollten sie, im Gegensatz zu anderen Usern hier, nicht einen Fred in dem es um etwas ganz Anderes geht mit OT shreddern


    Abgesehen davon, dass man auch einen Familienhund mal zu einer Ausstellung schleppen kann, sind Ausstellungen IMO wichtig für jeden, der mit seinem Hund züchten möchte. Aber das ist hier nicht das Thema.


    Du stellst sehr interessante Fragen und ich denke, dass sich viele Deckrüdenbesitzer diese im Vorfeld stellen und ein bisschen hin- und hergerissen sind. Mein erster Rüde (ein Labrador) kam wegen fehlender Papiere, Wesens- und äußeren Mängeln nie "zum Einsatz",
    mit ihm wolltest du auch züchten?
    daher konnte ich nur auf die Erfahrung anderer zurückgreifen. Die einhellige Meinung derjenigen, die ich dazu im Vorfeld befragt habe und die sich meiner Meinung nach mit dem Thema auskannten, war, dass sich ein Rüde, der charakterlich in Ordnung ist und gut im Gehorsam steht, durch den Deckakt nicht zum Nachteil verändern wird. Dem kann ich jetzt zustimmen.
    danke für die Info aus erster Hand.
    Vielleicht könntest du noch recherchieren, ob die Auslandseinsätze dabei mitgerechnet werden. Eventuell sind es im Endeffekt sogar mehr als sechs.
    Da du in dem Verein bist und einen Deckrüden hast müsstest du diese Frage ja beantworten können oder nicht?

    Würde ich auch gut finden. Ich habe neulich bei einer Ausstellungsankündigung gesehen, dass eine BHP zum Ausstellen in der Gebrauchshundeklasse reichen würde. Wäre dir das auch genug?



    Siehst du das wirklich als Argument für die Möglichkeit des Deckeinsatzes mit 20 bzw. 24 Monaten an? Ich nicht.



    Ich habe im Vorfeld u.a. mit einer befreundeten Retrieverzüchterin gesprochen, die mir berichtete, dass angeblich in UK mit Retrievern bereits mit 9 Monaten "Probewürfe" gemacht werden, um das Potenzial abzuschätzen. Ob das noch aktuell ist? Was mit den Hunden passiert, die nicht den Anforderungen entsprechen... Tja, man weiß es nicht.

    Wäre interessant zu erfahren oder? Mit neun Monaten Probewürfe.. wow!! Wie findest du das?

    Hier verstehe ich die Züchter nicht, die für ihren Wurf einen Rüden einsetzen, der bereits x-mal gedeckt hat. Das muss man doch sehen? Trotzdem, eine Herabsetzung der Deckakte pro Jahr wäre mit Sicherheit nicht schädlich.
    auf wieviel? Was wäre dein Vorschlag?

    Dann miete dir zwei oder drei Busse und fahre deine Anhänger zur nächsten MGV. Das sollte ausreichen, um die notwendigen Mehrheiten zu bekommen
    Klingt wie Klassenfahrt *hüstel*

    Welches wären die für dich relevanten Wesenseigenschaften, die du kennen müsstest, um einen Deckeinsatz in Erwägung zu ziehen und die du für deinen Hund im Alter von 20 Monaten noch nicht einschätzen kannst? Die Frage können gerne alle beantworten, die einen Deckeinsatz mit 3+ Jahren vehement befürworten.

    Diese Frage wurde bereits teilweise bantwortet.

    Ist dein Eindruck, dass die von dir beschriebenen Hunde im Deckeinsatz diese Wesenseigenschaften erst spät, also nach der ZZP, gezeigt haben (sofern du von Vereinen sprichst, in denen es die gibt)?



    Bislang würde ich das so unterschreiben. Mal schauen, was die Zukunft bringt.

    Viele Grüße,
    Stefanie mit BamBam
    LG

    Marthe...........
    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gerne hätten

  11. #11
    nothle
    Gast

    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Stefanie R. Beitrag anzeigen
    Hier verstehe ich die Züchter nicht, die für ihren Wurf einen Rüden einsetzen, der bereits x-mal gedeckt hat. Das muss man doch sehen? Trotzdem, eine Herabsetzung der Deckakte pro Jahr wäre mit Sicherheit nicht schädlich.

    Als Hündinnenbesitzer gibt es schon Argumente FÜR einen Rüden...der viel gedeckt hat - zB weiß ich...was der Rüde mitgibt und könnte so gerade bei einer Erstbelegung der Hündin viel besser an den Welpen abschätzen... was von meiner Hündin kommt. Allerdings verstehe ich vielmehr die Vielzahl von Nachzuchten von solch "Gieskannenprinzip"-mäßig eingesetzten Rüden nicht...die wiederum unbedingt eine ZZP machen und selbst in die Zucht gebracht werden sollen... teilweise 4-5 Hunde aus einem Wurf - wo ist da die Sinnhaftigkeit??????



    Dann miete dir zwei oder drei Busse und fahre deine Anhänger zur nächsten MGV. Das sollte ausreichen, um die notwendigen Mehrheiten zu bekommen

    Liebe Steffi... ich werd da gar nicht reingelassen - und bin mir voll und ganz im Klaren darüber...dass ich mit dieser Meinung recht einsam dastehen würde. Mir bleibt nur der Vorsatz... sollte ich selbst mal einen Rüden haben... der wirklich SO interessant für die Zucht ist... mir meine selbst gesteckten Beschränkungen was den Einsatz angeht zu bewahren

    Ich pflege die deutschen Regelungen NICHT in den Himmel zu heben...wäre dem so...müssten wir in D Hunde von unglaublich tollem Niveau haben - im europäischen Vergleich sehe ich allerdings nicht unbedingt einen Vorsprung für D...weder was Wesen, anatomische Qualität, jagdlicher Einsatz...etc...angeht...

    Mit Fingern auf Länder/Fälle zu zeigen...in denen Hunde in für uns ungewöhnlich jungem Alter zur Zucht eingesetzt werden ist einfach... vielleicht macht man sich aber vor Verurteilung ein neutrales Bild, spricht mit (erfahrenen) Züchter und nimmt mal mit offenem Geist das FÜR und WIDER auf - dann wird man sehr schnell feststellen...dass es kein schwarz oder weiss gibt... sondern wirklich sehr individuelle Argumente... ja...diese eben auch FÜR einen frühen Zuchteinsatz.

    Reisserisch mit dem Finger auf dem Kalender ein Urteil fällen...ob es sich um einen "guten" oder "schlechten" Züchter handelt...ist mir persönlich viel zu platt und einseitig...

    LG Kerstin
    Geändert von nothle (09.07.2010 um 20:01 Uhr)

  12. #12
    .
    Themenstarter
    Avatar von 2 wilde Racker
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von nothle Beitrag anzeigen

    Reisserisch mit dem Finger auf dem Kalender ein Urteil fällen...ob es sich um einen "guten" oder "schlechten" Züchter handelt...ist mir persönlich viel zu platt und einseitig...

    LG Kerstin
    Genau deshalb interessieren mich ja auch die Meinungen von Züchtern und Deckrüdenbesitzern...

    Ich hoffe also auf weiter Posts zu dem Thema.

    LG

    Marthe
    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gerne hätten

  13. #13
    fast nur freundliche Hexe Avatar von Feli
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    geht´s hier jetzt wieder um persönliche Animositäten oder weiter um Ideen wie man ZOen verbessern könnte was die Rüdeneinsätze angeht?
    Im ersteren Fall bin ich raus
    Punish the deed, not the breed. Look at the hand holding the lead.

  14. #14
    .
    Themenstarter
    Avatar von 2 wilde Racker
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Feli ich brauch die Frage net beantworten oder? Du weißt worum es mir geht..
    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gerne hätten

  15. #15
    nothle
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Feli Beitrag anzeigen
    geht´s hier jetzt wieder um persönliche Animositäten oder weiter um Ideen wie man ZOen verbessern könnte was die Rüdeneinsätze angeht?
    Im ersteren Fall bin ich raus
    wie meinschte denn des?

    LG Kerstin

  16. #16
    fast nur freundliche Hexe Avatar von Feli
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    ich meine, dass ich auf persönliche Kleinkriege keinen Bock hab und Ausdrücke wie "platt" ,"reißerisch" und " mit dem Finger zeigen" lassen mich da Ungutes erahnen.


    Birthe : einen angebornen Herzfehler sollte der TA bereits bei der Impfungsvoruntersuchung erlauschen.

    Ansonsten entwickeln sich betroffene Tiere eher langsam und wirken mickerig.


    Im weiteren Lebensverlauf können Erkrankungen des Herzens viele Ursachen haben von faulen Zähnen bis zu verschleppten Infekten aber das weißt du doch - bist doch vom Fach wenn auch humanmedizinisch.
    Punish the deed, not the breed. Look at the hand holding the lead.

  17. #17
    .
    Themenstarter
    Avatar von 2 wilde Racker
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Feli Beitrag anzeigen

    Birthe : einen angebornen Herzfehler sollte der TA bereits bei der Impfungsvoruntersuchung erlauschen.
    was wenn nicht?

    ich kann mich an eine Hündin erinnern bei der sehr lange unklar war ob sie nun ein Problem mit dem Herzen hatte oder nicht und das trotz Aufsuchen mehrere Ärzte und teilweise Spezialisten. Mickrig oder langsamer entwickelt .. nein...

    und doch war das Herz nicht ok...

    Zitat Zitat von Feli Beitrag anzeigen
    ich meine, dass ich auf persönliche Kleinkriege keinen Bock hab und Ausdrücke wie "platt" ,"reißerisch" und " mit dem Finger zeigen" lassen mich da Ungutes erahnen.
    Fände ich schade.. das Thema scheint doch Viele zu interessieren wenn ich mir die Hits anschaue..
    Geändert von 2 wilde Racker (09.07.2010 um 22:42 Uhr)
    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gerne hätten

  18. #18
    nothle
    Gast

    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Feli Beitrag anzeigen
    ich meine, dass ich auf persönliche Kleinkriege keinen Bock hab und Ausdrücke wie "platt" ,"reißerisch" und " mit dem Finger zeigen" lassen mich da Ungutes erahnen.
    Okay Feli...also...gegen wen soll ich denn hier bitte einen Kleinkrieg führen - schon überhaupt zu diesem Thema...?

    Die von dir zitierten Ausdrücke standen in meinem Post - jetzt wüsste ich gerne, was diese dich "ungutes erahnen" lassen... - gerne auch per PN... ich glaube das ist ein Mißverständnis zwischen dir und mir... wegen mir kannste es aber auch hier hineinschreiben...

    wurscht.

    LG Kerstin

  19. #19
    & ihre VIER Männer Avatar von boerdy
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    Standard AW: Deckrüden.. ab wann?

    Zitat Zitat von Feli Beitrag anzeigen
    Birthe : einen angebornen Herzfehler sollte der TA bereits bei der Impfungsvoruntersuchung erlauschen.
    Ansonsten entwickeln sich betroffene Tiere eher langsam und wirken mickerig.
    ...das beantwortet z.b. meine frage.
    Im weiteren Lebensverlauf können Erkrankungen des Herzens viele Ursachen haben von faulen Zähnen bis zu verschleppten Infekten
    ...das ist mir klar.
    aber das weißt du doch - bist doch vom Fach wenn auch humanmedizinisch.
    feli, ich meinte und möchte hier nicht über ursachen sprechen.
    mein interresse galt nur der "erkennung" relevanter erkrankungen in welchen altersklassen.
    gruß birthe - die nur allgemein nach erfahrungswerten in der zucht fragt

    Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast.
    (der kleine Prinz)

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