Hallo Ede,
das ist nicht nur mit einem RR nicht machbar, sondern mit gar keinem Hund.
Schafft Euch, wenn überhaupt, `ne Freigängerkatze oder besser noch, Fische an.
LG, Suse
Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.
- Martin Luther King -
Hallo EDE1977,
herzlich willkommen im Forum!
Schön ist, dass Ihr Euch vorab informiert.
Wahr ist, dass Euch die meisten Antworten zu Eurer Frage, Hund ja, Hund nein, nicht schmecken werden.
Fakt ist, Radfahren, Reitbegleitung und viel Spazieren gehen ist für die meisten RR, die Pferde und Rad von klein auf kennen, sehr erfüllend, auslastend und spannend (praktiziert aber erst ab ca. 18 Monaten Lebensalter des RR, zuvor nur im menschlichen Gehen neben dem Gerät unter Lenkung und Aufsicht des Hundes und nur auch ganz kurz, Hund befindet sich ja im Wachstum!).
Sicher ist, kein Hund sollte sieben Stunden alleine bleiben, weder an einem Tag, noch gar regelmäßig.
Die meisten RRs sind Sensibelchen.
Die wollen nicht im Garten mit Hundehütte verweilen (außer, wenn sie selbst mal ne halbe Stunde Lust drauf haben), sie brauchen den Familienanschluss rund um die Uhr, jeden Tag.
Ein RR will nach meiner Erfahrung jederzeit in den Garten, aber auch wieder ins Haus auf seine Lieblingsplätze können.
Meine Meinung ist - und nach solchen Meinungen wurde ja gefragt - ein Hund, egal, ob RR oder anderer Rasse oder Mischling passt nicht in Eure Lebensumstände.
Ein Hund aus Plüsch oder Terrakotta, als Gartenfigur, gut, das ginge.
Nicht enttäuscht sein, was nicht passt, kann auch nicht mit Biegen und Brechen passend gemacht werden, hier brechen - bildlich gesprochen - nicht nur Ecken einer Tischplatte ab, hier zerbräche eine Hundeseele - egal, ab RR oder andere, da könnt Ihr nicht wollen, sonst hättet Ihr nicht gefragt.
Verständnis habe ich für Euren Wunsch,
Achtung vor Eurer Frage hier im Forum und
Hoffnung, dass Ihr es bleiben lasst, bis die Umstände passen.
Liebe Grüße von Feeyota![]()
So lange Kakaobohnen an Kakaopflanzen wachsen,
so lange ist Schokolade für mich Obst!
Emily, Buffy, Farashuu, Nala, Xena
... you are for ever in our hearts!
Danke, dass Ihr bei uns wart!
Hallo Ede,
ich möchte dir erklären, warum das mit einem (RR) Welpen sehr schwierig wäre.
Erstens, sollte ein Welpe in den ersten 12 Monaten nicht regelmäßig mehr als etwa 4-6 Treppen laufen.
Zweitens sollte mit einem Welpen nicht gejoggt, Rad gefahren werden. Das selbe gilt für das nebenher laufen am Pferd.
Alles kein Problem beim erwachsenen Hund.
Was wenn euer einsamer Welpe die ganze Nachbarschaft durch sein Weinen verärgert?
Dann sollte der Welpe nicht alleine im Garten sein, weil zu viel passieren kann, du mit Sicherheit einen Zaunbeller bekommst und der RR mit Sicherheit seine Langeweile mit allerlei Blödsinn, der auch gefährlich werden könnte, zu vertreiben weiß.
Meine beiden haben innerhalb einer halben Stunde einen nagelneu gezogenen Maschendrahtzaun sowas von zerlegt....
Was habt ihr für nen Zaun um euren Garten?
Und ehrlich, 7 Stunden alleine lassen ist echt zu viel.
Es mag so einige erwachsene Hunde geben, die damit klar kommen, aber für einen Welpen ist das echt Gift. Probleme sind vorprogramiert.
Vielleicht habt ihr die Möglichkeit einem erwachsenen Hund ein liebevolles neues Zuhause zu geben, der das Alleinesein gewöhnt ist.
Ansonsten würde ich euch dringlichst davon abraten.
Kann und sollte man auch gar nicht, letztlich ist jeder anders.
Wer weiß schon, wie genau sich die Welpenwundertüte entwickelt.
Es ist nicht mal sicher, dass der Hund, egal welcher, überhaupt alleine bleiben kann.
Einfache Feststellung, nichts weiter, sonst habe ich ja oben schon alles dazu gesagt, was mir wichtig erschien.
LG Feeyota
Geändert von Feeyota (30.08.2011 um 15:56 Uhr)
Themenstarter
Hallo liebes Forum,
ich Danke Euch für Eure Antworten / Meinungen. Auch wenn das Wort "konstruktiv" weniger bekannt zu sein scheint.
Ich werde mir definitiv einige der Antworten zu Herzen nehmen. Vielen Dank dafür.
Gruß
ede1977
Da ich absolut nicht sehe was Dir so sauer aufstoßen könnte, außer evtl daß Dir keiner die Antwort gab die Du lesen wolltest, gibts ein:
Geändert von Benutzername (30.08.2011 um 19:13 Uhr)
Hallo, Ede!
Ich hab so ein Modell zuhause, das ewig lang nicht alleine bleiben konnte. Nach einem Jahr war das höchste der Gefühle mal für eine Stunde... Wenn es gut lief... Manchmal lief es nicht gut und die Wohnung glich einem Kriegsschauplatz.
Nun könnte man sagen: Verzogenes Vieh. Nö, war er nicht. Er war schlicht und ergreifend nur panisch. Zum Glück konnte ich ihn meistens mit in die Arbeit nehmen (Teilzeitjob) oder zuhause arbeiten oder mich mit dem Göttergatten absprechen, der auch die Möglichkeit hatte, mal zuhause zu arbeiten. Zur Not war auch noch meine (erwachsene) Tochter da und hütete Hund.
Wenn ich mir den panischen Hund mitsamt seinem Zerstörungspotential 7 Stunden in den Garten rausgesperrt vorstelle? Wahnsinn. Das mag ich mir gar nicht vorstellen. (Dem muss ja nur nach 2 Stunden langweilig sein und der kommt auf die kreativsten Ideen... Oder der hat Angst vor Gewitter und es kommt ein Gewitter und er kann nicht rein... Oder er hasst den Nachbarrüden und geht für den durch den Zaun - ich hab auch schon einen Kuvasz erlebt, der durch die Milchglashaustür ging, weil der Feind draussen des Weges kam... oder, oder, oder...)
Beim Abholen hatte mein Hund übrigens keinen Stempel auf dem Kopf, der mir mitgeteilt hätte, dass ausgerechnet dieser durchaus recht selbstbewusste Draufgänger ein Riesenproblem mit dem Alleinebleiben haben wird.
Nach drei Jahren (!) zog er es dann allmählich vor, den Vormittag lieber alleine daheim zu verpennen als die 3 - 4 Stunden mit ins Büro zu fahren. Das ging aber auch nur vormittags, nachmittags nicht.
Inzwischen hab ich noch eine Hündin dazu und bin selbständig in einem Beruf, bei dem ich auch viel draussen unterwegs bin und die Hunde eigentlich immer mitnehmen kann. Im Büro haben sie extra eine Ecke mit ihren Betten. Es ist mir wichtig, meine Hunde dabei zu haben, weil es meinen Hunden auch wichtig ist, bei mir zu sein. Verzogene Viecher? Nein, nicht VERzogen. Nur BEzogen, und zwar ganz extrem auf ihren Menschen.
Abgesehen davon, dass ich 7 Stunden selbst bei einem Hund, der scheinbar damit umgehen kann, schon als zuviel empfinde - das Risiko, einen Nicht-Alleine-Bleiber zu haben, ist gegeben. Und was macht ihr dann? Kündigen? Hundesitter? Hund zurückgeben? RR in Not? Notschlachten?
Denkt da bitte nochmal gut drüber nach. Der RR sei euch gegönnt, aber dem RR seien bitte auch passende und sichere Haltungsbedingungen gegönnt.
Liebe Grüße
Susanne
EDIT: Damit sich das nicht rassistisch liest: "RR" kann generell gegen "Hund" ausgetauscht werden.
Geändert von Mathuni (30.08.2011 um 19:51 Uhr)
Unsere kleine Amira ist nun 6 Monate und wir können sie jetzt so knapp 3 Stunden alleine lassen, ohne jaulen und Pippipfütze im Haus. Wobei alleine nicht ganz stimmt , sie ist dann immer mit unserem 9jährigen Beagle Tommy zusammen. Also sieben Stunden geht ja gar nicht![]()
Wir gehen auch volltag arbeiten, aber versetzt in Schichten. Die Kleine nehme ich mit auf Arbeit.
Zum Thema Garten: Haben eingezäunt Holzzaun 1,20 ca. Die Hunde sind nur im Garten wenn wir zu Hause sind . Unserem Beagle gefällt es da allerdings nur bei Sonnenschein um 25 Grad. Wehe es regnet oder wird kalt dann laut jaulen bis Hilfe kommt. Unsere RR-Dame hat es nun im zarten Alter von 5 Monaten geschafft über diesen Zaun zu springen weil sie nicht im Garten bleiben wollte sondern lieber zu uns ins Haus. Wäre mir viel zu gefährlich mit tagsüber im Garten lassen.
LG Doreen
Ede, willkommen. Der Umgangston mag Dir etwas hart erscheinen, aber im Grunde sagen alle dasselbe und sind evtl ein wenig genervt, weil sie es schon so oft schreiben mussten.
Lasst es. Wartet, bis Eure Lebensumstände es erlauben, einen Hund zu halten. Es wird garantiert schiefgehen und einen Hund, egal ob jung oder alt, 7 Stunden alleine zu lassen zeugt nicht von Tierliebe.
Wir haben viele Jahre gewartet, bis die nötige Zeit vorhanden war.
Es gibt viele Tierheime, in denen Hunde auf Gassigeher warten. Damit könntet Ihr Euch vielleicht mal vertraut machen. Bitte bitte nehmt Abstand von Eurer Idee.
LG Karin
Gruss, Galathee
mit Ex-Nothündin Allegra (*11.11.2009)
Ex-Nothund Garay des Portes da la Moria (*17.12.2011)
und ganz fest im Herzen meinem Lion (*27.07.2009 + 19.09.2018), geboren als Encanto-Ernesto Memory of the old Red Hunter, dem ich in ewiger Liebe verbunden bin

Auch ich würde Dir dringend abraten. Wenn Du Glück hast funktioniert es vielleicht und der Hund zerlegt nicht die halbe Wohnung wenn er alleine ist (wir mussten unseren Welpen mit ca. 14 Wochen in der Woche auch nach kurzer Eingewöhnungszeit 3 -4 Stunden am Tag alleine lassen. Es hat sehr gut funktioniert und wir hatten wohl grosses Glück).
Die eine Sache ist also, das dem Hund langweilig wird und sich eine Beschäftigung sucht. Die andere Sache ist, dass der Hund tot unglücklich ist, wenn keiner da ist. Es bricht mir jeden Morgen das Herz, wenn Sam mit seiner krausen Stirn und seinem Dackelblick in sein Körbchen geht und mich traurig anguckt, weil er genau weiss ich muss länger weg. In der Regel sind es bei uns morgens 2 Stunden und nachmittags 2 Stunden. Mittags geht es immer ne Stunde raus und auch zwischendurch ist mal eine Freundin da und geht mit ihm nach draussen...
In letzter Zeit waren hier häufiger Einträge zu RR und kleine Kinder. Für ein 4 jähriges Kind finde ich einen RR auch eher ungeeignet, weil zu rüpelig...
Vielleicht ist eine Katze eine Alternative? Oder vielleicht gibts ne Möglichkeit, wo der Hund in den 7 Stunden bleiben könnte!








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"Konstruktiv" kann ich beim besten Willen nicht sein, wenn du schreibst, dass der Hund 7 Std. alleine bleiben soll und dass er im Sommer tagsüber im Garten bleiben soll. Beides ist ein absolutes "No-Go". Wie schon viele andere Foris geschrieben haben, sollte man sich einen Hund, egal welcher Rasse, nur anschaffen, wenn man über ausreichend Zeit verfügt. Es ist ein Lebewesen und kein Stofftier, das man aus dem Schrank kramt, wenn man Zeit und Lust hat und danach wieder dort abstellt.
Verzichte bitte um des Hundes willen solange, bis deine Lebensumstände passen.
Genauso habe ich es auch gemacht.
Gutgemeinte Grüsse Caroline
PS. ein guter Züchter wird dir unter diesen Umständen sowieso keinen Hund anvertrauen
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