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Thema: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

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  1. #1
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Bomaliya
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    Standard AW: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

    Zitat Zitat von dhakiya Beitrag anzeigen
    Genau, die unterschiedlichen Stadien bis zum "fertigen" RR hat sie wahrscheinlich nicht durchlaufen, da sie auf dem Stand einer Junghündin geblieben ist. Nur so eine Vermutung...

    Es bleibt dabei, die Entscheidung muss jeder Hundebesitzer selbst verantworten und dann mit den möglichen Konsequenzen leben.

    Gruss Caroline
    Sie ist erst 14 Monate (wäre auch ohne Kastra noch nicht "fertig") und entspricht im Entwicklungsstand gleichaltrigen RRs. Gleichaltrigen Hündinnen anderer Rassen gegenüber erscheint sie mit wesentlich verspielter und jung gebliebener - da hast du recht.
    Sie durchläuft jedoch nicht die extremen Phasen der Unsicherheit, wie ich sie bei anderen RRs als Junghunde beobachten konnte. Sie ist in ihrem Wesen und ihrer Art von jeher konstant und war schon immer sehr offen und zugänglich. Das war schon als Welpe so und hat sich bis heute nicht verändert. Daher würde ich es eher als einen Wesenszug von ihr einordnen und nicht dem "Stehenbleiben" in der Entwicklung (welches ich bei ihr auch nicht beobachten konnte - sie entwickelt sich, auch in Bezug auf das Sozialverhalten nämlich durchaus).

    Ihr Wesen ist gleichgeblieben - Charaktersache.
    Geändert von Bomaliya (12.10.2011 um 12:30 Uhr)

    Spuren im Sand verwehen, Spuren im Herzen bleiben.
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  2. #2
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    Avatar von twinkle
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    Standard AW: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

    Darf ich mal fragen ob die Gebärmutter bei euch mit entfernt wurde und wenn ja wie alt war Eure Hündin?

    Vielen Dank vorab für die Infos

    LG

  3. #3
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    Standard AW: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

    Ich kann nur sagen was uns ne Veterinärmedizinerin vorher gesagt hat:
    Die unguten Wesensveränderungen seien zum Teil auf das Ketamin (Narkosemittel) zurückzuführen. Die Kastra ist ja für viele die erste Vollnarkose. Und Ketamin scheint durchaus geeignet, Wackelkandidaten zu ner Art Psychose zu bringen - ähnlich wie LSD bei Menschen.
    Geändert von Benutzername (12.10.2011 um 13:04 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

    Zitat Zitat von twinkle Beitrag anzeigen
    Darf ich mal fragen ob die Gebärmutter bei euch mit entfernt wurde und wenn ja wie alt war Eure Hündin?
    Ein Teil der Gebärmutter blieb drin, aber wie viel genau, weiß ich leider nicht. Sie war 8 Monate. Der TA meinte auf meine Nachfrage, wie er denn kastriere, dass dies die momentan gängige Technik bei Hündinnen sei, die noch nicht läufig waren.
    Der verbleibende Teil der Gebärmutter produziert noch einen Teil der Hormone, welche für den Blasenschluss verantwortlich seien (Inkoninenzrisiko dadurch geringer), die Hündin riecht weiblich (da noch einige Hormone produziert werden) und es entsteht nicht so ein großer Hohlraum wie wenn alles herausgenommen wird, was sich ebenso günstig auf die Blase auswirkt, weil die sich nicht so weit absenkt.

    Spuren im Sand verwehen, Spuren im Herzen bleiben.
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  5. #5
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von dhakiya
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    Standard AW: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

    Zitat Zitat von Bomaliya Beitrag anzeigen
    Ein Teil der Gebärmutter blieb drin, aber wie viel genau, weiß ich leider nicht. Sie war 8 Monate. Der TA meinte auf meine Nachfrage, wie er denn kastriere, dass dies die momentan gängige Technik bei Hündinnen sei, die noch nicht läufig waren.
    Der verbleibende Teil der Gebärmutter produziert noch einen Teil der Hormone, welche für den Blasenschluss verantwortlich seien (Inkoninenzrisiko dadurch geringer), die Hündin riecht weiblich (da noch einige Hormone produziert werden) und es entsteht nicht so ein großer Hohlraum wie wenn alles herausgenommen wird, was sich ebenso günstig auf die Blase auswirkt, weil die sich nicht so weit absenkt.
    Heisst das auch, dass deine Hündin immer noch Pyometra bzw. Gebärmutterhalskrebs bekommen könnte?

    Das würde mich nun schon interessieren. Hast du mit deinem TA darüber gesprochen?

    Gruss CAroline

  6. #6
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    Standard AW: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

    Zitat Zitat von dhakiya Beitrag anzeigen
    Heisst das auch, dass deine Hündin immer noch Pyometra bzw. Gebärmutterhalskrebs bekommen könnte?

    Das würde mich nun schon interessieren. Hast du mit deinem TA darüber gesprochen?

    Gruss CAroline
    Ich hab grad mit drei Tierärztinnen über das Thema gesprochen, auch über das teilwese Verbleiben-lassen von Gewebe.
    Fazit: "Alles raus, was keine Miete zahlt", ist grade wieder state of the art, wenn Kastra denn schon sein soll.
    Wenn sich in dem operierten Gewebe was verändert, ist da nicht mehr gut dran rummachen. So hab ichs in Erinnerung.
    Geändert von Benutzername (12.10.2011 um 17:48 Uhr)

  7. #7
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von dhakiya
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    Standard AW: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

    Zitat Zitat von Benutzername Beitrag anzeigen
    Ich hab grad mit drei Tierärztinnen über das Thema gesprochen, auch über das teilwese Verbleiben-lassen von Gewebe.
    Fazit: "Alles raus, was keine Miete zahlt", ist grade wieder state of the art, wenn Kastra denn schon sein soll.
    Wenn sich in dem operierten Gewebe was verändert, ist da nicht mehr gut dran rummachen. So hab ichs in Erinnerung.
    ...das denke ich nämlich auch.

    Gruss Caroline mit 2 intakten Mädels (eine gerade in der ruhigen Phase nach der Hitze und eine in der Standhitze)

  8. #8
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    Standard AW: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

    Zitat Zitat von dhakiya Beitrag anzeigen
    Heisst das auch, dass deine Hündin immer noch Pyometra bzw. Gebärmutterhalskrebs bekommen könnte? Das würde mich nun schon interessieren. Hast du mit deinem TA darüber gesprochen?
    Ja, haben wir. Er hat es so erklärt: Wenn der Hündin bei einer Kastration die Gebärmutter belassen wurde (Ovarektomie), dann ist das verbleibende Restrisiko, doch an einer Pyometra zu erkranken, verschwindend gering, weil der hormonelle Einfluss, der die Bedingungen für die Krankheit schafft, durch die Kastration nicht mehr gegeben ist. Die meisten Hündinnen erkranken kurz nach einer Läufigkeit an Pyometra.
    Die Ovarektomie bietet den Vorteil, daß der Eingriff – und auch der OP-Schnitt - kürzer sind (bei meiner war der Schnitt 4cm, bei der Hündin meiner Bekannten fast 20cm). Bei Hündinnen, die noch nie läufig waren, kann grundsätzlich diese Methode verwendet werden. Falls die Hündin schon läufig war, aber die Gebärmutter keine pathologischen Veränderungen zeigt (erst während der OP erkennbar!), kann sie ebenfalls belassen werden.

    Es gibt TÄ, die schneiden möglichst viel raus (auch einen Teil der Scheide). Das war bei der OP-Technik bei meiner Hündin nicht der Fall. Ich weiß allerdings nicht, ob die Gebärmutter zB einfach halbiert wurde oder ob sie ganz verblieben ist.

    Gebärmutterhalskrebs ist mir auch noch nicht als gängiges Krankheitsbild und Kastrationsgrund bei Hunden untergekommen. Ja, das könnte sie wohl bekommen. Genauso wie Hautkrebs oder andere Krebsarten.

    Oder meintest du Gesäugetumore? Deren Risiko ist mit der Kastra vor der ersten Läufigkeit fast 0. Bei Kastra nach der 3. Läufigkeit bleibt das Risiko gegenüber intakten Hündinnen gleich.

    Spuren im Sand verwehen, Spuren im Herzen bleiben.
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  9. #9
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von dhakiya
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    Standard AW: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

    Zitat Zitat von Bomaliya Beitrag anzeigen
    Ja, haben wir. Er hat es so erklärt: Wenn der Hündin bei einer Kastration die Gebärmutter belassen wurde (Ovarektomie), dann ist das verbleibende Restrisiko, doch an einer Pyometra zu erkranken, verschwindend gering, weil der hormonelle Einfluss, der die Bedingungen für die Krankheit schafft, durch die Kastration nicht mehr gegeben ist. Die meisten Hündinnen erkranken kurz nach einer Läufigkeit an Pyometra.
    Die Ovarektomie bietet den Vorteil, daß der Eingriff – und auch der OP-Schnitt - kürzer sind (bei meiner war der Schnitt 4cm, bei der Hündin meiner Bekannten fast 20cm). Bei Hündinnen, die noch nie läufig waren, kann grundsätzlich diese Methode verwendet werden. Falls die Hündin schon läufig war, aber die Gebärmutter keine pathologischen Veränderungen zeigt (erst während der OP erkennbar!), kann sie ebenfalls belassen werden.

    Es gibt TÄ, die schneiden möglichst viel raus (auch einen Teil der Scheide). Das war bei der OP-Technik bei meiner Hündin nicht der Fall. Ich weiß allerdings nicht, ob die Gebärmutter zB einfach halbiert wurde oder ob sie ganz verblieben ist.

    Gebärmutterhalskrebs ist mir auch noch nicht als gängiges Krankheitsbild und Kastrationsgrund bei Hunden untergekommen. Ja, das könnte sie wohl bekommen. Genauso wie Hautkrebs oder andere Krebsarten.

    Oder meintest du Gesäugetumore? Deren Risiko ist mit der Kastra vor der ersten Läufigkeit fast 0. Bei Kastra nach der 3. Läufigkeit bleibt das Risiko gegenüber intakten Hündinnen gleich.
    Danke für die Info,

    Gruss Caroline

  10. #10
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    Standard AW: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

    weiß der teufel warum, aber möglicherweise ist ein konstantes, kindliches wesen bis ins hohe alter hinein das, was einige sich vorstellen und ersehnen - für mich wäre das nichts.
    Geändert von Heins (12.10.2011 um 22:39 Uhr) Grund: +ist
    dhakiya, Kessi and Cleo100 like this.
    Do not support any puppy dealer!

    Proudly old, uncool and out of fashion.

    Whoever does not move dies or is already dead.


  11. #11
    fast nur freundliche Hexe Avatar von Feli
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    Standard AW: Kastration die 50te. Wesensveränderung bei der Hündin

    setze mich zu Eva und Esther aufs Forumssofa und nicke zustimmend!
    Punish the deed, not the breed. Look at the hand holding the lead.

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