eine Pferdesteuer wird in vielen Gemeinden seit einigen Jahren diskutiert. Beträge zwischen 400 und 800 Euro pro Jahr sind im Gespräch (denn merke: alle Pferdehalter sind reich und zahlen so was aus der Portokasse!). In Deutschland zeichnet sich übrigens jetzt schon gewaltig ein Problem mit überflüssigen Pferde ab, weil den Leuten das Geld fehlt bei den immens steigenden Futterkosten ihre Pferde zu halten. Im Normalfall landen die Pferde beim Schlachter - Tierheime und Rescues für Pferde gibt es so gut wie nicht.
Beim Pferd ergeben sich auch noch mal andere Probleme als beim Hund. Pferde stehen in den selteneren Fällen beim Besitzer zu Hause. Wo wird also die Pferdesteuer entrichtet? Beim Halter in der Gemeinde oder dort, wo das Pferd steht?
Reiter sind keine Spaziergänger. Sie dürfen weder Fußwege, Wanderwege noch Radwege benutzen (ob Fußwege zumindest von führenden Reitern benutzt werden dürfen, ist immer mal wieder ein Streitpunkt). Theoretisch müssen sie auch jetzt schon - genau wie Hundehalter - die Hinterlassenschaften ihrer Pferde wegräumen.
In vielen Gemeinden zahlen Reiter übrigens bereits eine Art Steuer. Es müssen Plaketten für das Reiten im Gelände (= öffentlicher Raum) bei den Gemeinden gekauft und bezahlt werden. Zweckgebunden sind auch diese normalerweise nicht. Selbst wenn gar keine Reitwege vorhanden sind, können Gemeinden auf Plaketten bestehen.


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