Ach so, neeeheee nach L würde ich mit Monthy wohl nicht kommen, auch wenn ich es gerne möchte. Soweit sind wir noch nicht und ich weiß nicht, ob ich es jemals hinbekommen werde, dass seine Reizschwelle so runtergeschraubt werden könnte, dass er intakte Rüden um sich herum auf längere Dauer ertragen könnte.....
..... aber ich arbeite dran
Und das "Rüdenproblem" soll auch unter allen anderen Rassen weit verbreitet sein - hab ich gehört. Viele HH erzählten mir, dass sie nach einem solchen Problemrüden jetzt nur noch Weibchen nehmen würden.
Andere berichteten, dass sie Weibchen gehabt hätten, die so dominant waren, dass sie alle anderen Damen um sich herum verbissen hätten und das ging zumeist blutig aus. Und dann gibt es die, die erzählen, wie aggressiv die RR-Rüden doch wären....
LG Sabine mit Bayo
sowie Monthy (17.08.2009 - 19.12.2021) und Luna (09.10.2012 - 07.04.2024)
unvergessen, auf der anderen Seite des Weges
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Themenstarter
Das mit Weibchen, die Probleme mit anderen Weibchen haben, kenne ich nicht wirklich. Ein Weibchen würde mir hier in der Gegend einfallen, die Probleme mit anderen Weibchen hat, aber auch nicht mit allen. Und wenn, dann rangelt die ohne Verletzungen.
Mir wird fast täglich von diversen HH schon von der Entfernung zugerufen "Ist das ein Rüde????" - und auf mein "Nein" kommt ein "Na Gottseidank, weil meiner ist einer und blablabla". Und das sind Vizslas, Hovawarte, Schäferhunde(Mischlinge), viele Retriever, Mischlinge, echt durch die Bank.
Ich scheine hier wohl wirklich in einer sehr RR armen Umgebung zu wohnen. Getroffen habe ich im ganzen letzten Jahr vielleicht MAXIMAL 6 oder 7 RR, und davon waren nur zwei Rüden, die beide mit anderen Rüden unverträglich waren (ginge nur mit Maulkorb, ganz ausweichen etc.).
Ich schon. Liegt gerade neben mir im Sessel und schnarcht...
Allerdings muss ich dazusagen, dass sich das auf wenige einzelne Exemplare beschränkt - und dass das wirklich eine komplett andere Schiene ist als bei Bukis Leinengeprolle. Das mag vielleicht einfach an ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten liegen, vielleicht liegt es aber auch wirklich zumindest zu einem gewissen Teil am Geschlecht.
Buki
- findet (fast) jeden anderen Hund bereits auf 200 m Entfernung zumindest beachtenswert und interessant
- gröhlt an der Leine bei einer Distanz < 20 m immer noch ab und an prophylaktisch los, als ob ihm der andere Hund eventuell und unter Umständen ans Leder wollen würde/könnte
- muss bzw. würde gerne zur Erlangung seines Seelenfriedens JEDEN Fremdhund einer gründlichen Beschnuffelung unterziehen
- findet nach zehnsekündigem Beschnuffeln 99% aller Fremdhunde schlichtweg todlangweilig und guckt selbige mit dem Pöppes nicht mehr an
- hat ein Frauchen, das die Magie des Abschnuffelns in der Wichtigkeit, in der er das zelebriert und dann den Schalter komplett umlegt, bis heute nicht kapiert hat - aber Frauchen ist ja auch kein Hund
- ist unglaublich harmonisch mit Seniorrüden
- fühlt sich bei Jungrüden wie der Chefpädagoge schlechthin: die werden erst mal laut und autoritär ins Eck gebrummt und dürfen dann anschließend nahezu alles! (Michaels Kheelo kam schon in den Genuss - ich wusste schon im Vorneherein, dass das mit Kheelo kurz laut werden wird und habe vorgewarnt, habe aber auch in der Vorwarnung vorhergesagt, dass es keinen Kratzer geben wird. Gab es auch nicht - wir grüßen den Sonnenschein Kheelo an der Stelle.
)
- ist unangeleint ein sozialer Traumhund, der potentiell aufkeimenden Konflikten, die ins Ernste kippen könnten, mit dem ganzen Deeskalationsprogramm begegnet - und es dabei noch schafft, sich nicht die Butter vom Brot holen zu lassen (Ausnahme: daheim in der Wohnung muss man mit manchen unkastrierten Rüden aufpassen)
- wird von mir in wirklich kritischen Situationen abgeleint, weil alles "Kritische" dann sofort verpufft
- wird von mir beizeiten um sein sicheres soziales Grundverständnis beneidet
Rose
- ist ganz anders
- findet andere Hunde auf etwas größere Entfernung absolut nicht beachtenswert
- empfindet nähere Entfernung ab etwa 5 m - darüber ist alles egal, ob sie nun angeleint ist oder nicht
- schenkt dem anderen Hund angeleint ab < 5 m Entfernung ihre Aufmerksamkeit, ein leises "vergiss ihn" reicht in der Regel aus, sie geistig zu mir zu holen (ich wünschte, das wäre mit Hühnern auch immer so oder ich hätte den tollen Trick bei Buki auch drauf
) und sie guckt nicht mal mehr
- findet Poposchnuffeln absolut daneben - das selber Schnuffeln und auch das Beschnuffelnlassen hat bei ihr so etwas Priviligiertes, das nur Auserwählten oder der Läufigkeit vorbehalten ist
- muss man in der Regel eigentlich nur 50 cm vom anderen Hund entfernt lassen und es gibt gar keine Bomben
- mobbt mit oder ohne Rückendeckung im Freilauf zum "freien Spiel" durchaus auch mal rum und peitscht Situationen hoch (Miss Cheerleader
)
- kann andere krawallgebürstete Hündinnen durchaus auch entschärfen, sofern das in ihrem Sinne ist - ihr Sinn erschließt sich mir aber manchmal noch nicht so ganz
- tickt völlig aus, wenn sie die Hassnachbarshündin von 3 Häuser weiter nur auf 50 m Entfernung sieht (die tickt übrigens auch jedesmal aus und hat eigentlich bei allen Hündinnen des Dorfes das Prädikat "absolute Hasshündin"). Oh, nein, da würde ich Rose ganz sicher nicht zum Zweck der Deeskalation entleinen - es würde ganz sicher nichts und zwar absolut nichts Deeskalierendes stattfinden. Ganz sicher nicht...
Unter dem Bruchstrich empfinde ich meinen beizeiten auch mal lauten Rüden als wesentlich weniger aggressiv und sozial weniger "kernig" als das meist stille Mädel. Aber das ist halt ein persönlicher Eindruck, der unter anderem auch einfach aus zwei eigenen Hundepersönlichkeiten entsteht.
LG
Susanne
Grad gefunden: Eine nette Betrachtung in einem wirklich netten Hundemagazin zum Thema Aggression
Eine Meldung von der dpa! | Hounds & People
Eben mal wieder erlebt:
Auf einer recht beliebten Wiese treffen sich RR Hündin (Pia), Schnauzer Rüde, Labi Rüde, Mali Rüde und Hovawart Hündin.
Eine nette Mischung, alle Hunde absolut verträglich. Der Spielkumpel wird sich ausgesucht und der Rest ist eben dabei. Die Rüden sind intakt verstehen sich aber bestens.
Ein wenig später taucht Ridgi auf, wie der Name schon sagt RR Rüde 5 Jahre und mit nichts und niemanden verträglich. Von weiten (das Gelände ist Schlauchartig und Baumgruppen versperren die Sicht) höre ich schon ein Grummeln und ein gemeckere)
Die Gruppe rottet sich sofort zusammen und der Schnauzer stellt sich gleich einmal vor alle um zu zeigen Freund dich kennen wir verpi... dich.
Der Herr mit dem RR sieht uns und ruft nur ohje, gleich gibt es eine Beißerei![]()
.
Frauchen von Schnauzer Rüden ruft ihren Hund ran und sagt gehen sie einfach weiter hier sind alle Hunde freundlich und unter Kontrolle.
Jep, blöd nur das RR mit geschetzten 50 kg den Herrn quer über die Wiese zieht und wir alle nun ein munteres Tänzchen aufführten, mit Hund von links nach rechts und wieder quer.
Na am Ende schaffte er es den Hund weit genug weg zu schaffen so das er sich beruhigte.
Nun ging es aber los, siehste der RR die sind immer so aggresiv bla bla.....mein Hündchen kaute unter dessen gemeinsam mit Labi und Hovawart an einem Ast.
Da ich den Herrn kenne und seine Erziehung oder besser gesagt die verpasste Erziehung kenne weiß ich das es sich hier nur um einen Hund handelt der nicht lernen durfte das andere Hunde auch ok sind.
Das Bild ist aber mal wieder dahin
Daher tue ich mich hier auch schwer Berichte zu werten, sehr sehr oft liegt der Fehler beim Menschen und ob der Hund wirklich von Haus aus aggresivität zeigt sei mal dahin gestellt.
Von unseren Hannoverrunden kenne ich noch die Jungspunde die es gerne krachen ließen. Im gesitteten Alter aber durchaus sehr freundlich sind.
Thomas
Geändert von Thomas R (26.09.2012 um 11:54 Uhr)
Hallo,
ich muss jetzt aber auch mal eine Lanze für die Rüden brechen... mich begleiteten bisher 2 Rüden (1 intakter Labbi-Rüde und mein Bomani (wurde mit 19 Monaten kastriert)) und jetzt aktuell Jabari (mit balls). Bisher gab es keine Probleme mit diesen Hunden - allerdings habe ich jetzt schon am Rhein mehrere RR-Hündinnen getroffen, die mit anderen Hündinnen und teilweise auch kastrierten Rüden absolut nicht verträglich sind!!!
Was für mich immer seeeehr wichtig erscheint (und da mache ich weder bei Hündin noch bei Rüden eine Ausnahme) ist der ständige Kontakt mit anderen Hunden gepaart mit einer positiv bestärkenden Erziehung. Wir sind ja nun seeeehr viel am Rhein anzutreffen - dort ist Freilauf angesagt, dort trifft man auf den kleinen intakten Chihuahua-Rüden bis hin zur kastrierten Irischen Wolfs-Mixhündin einfach querbeet alles.
Ich finde es als Welpe/Junghund immens wichtig und auch später möchte ich relativ entspannt mit meinem Rüden/meiner Hündin spaziergen gehen können... und da sollte sie kommunizieren können und auch die "Hundesprache" verstehen! Natürlich muss mein Hund dabei nicht alle anderen Hunde lieben... ich finde auch nicht jeden Menschen toll!
Bisher sind wir mit allen Hunden die wir bisher hatten (mein 1. Hund war eine PuJa-Mix-Hündin) gut gefahren und konnten überall hin... ich hoffe, dass bleibt jetzt mit meinem 16monatigen Knallkorken Jabari auch weiterhin soAber ich bin seeehr zuversichtlich
Glg
Silke mit Jabari
Geändert von Silke+Bo (26.09.2012 um 12:54 Uhr)
"Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern mit gegebenen Karten gut zu spielen!" (Robert Louis Stevenson)
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