Mit meinen Wachulken kann ich hierzulande in keinem Hotel punkten. In Deutschland war ich allerdings öfter mit Batoka in verschiedenen Hotels - immer problemlos. Bis auf eine kleine lustige Geschichte (Cliff-Hotel auf Rügen, da gabs damals Super-Angebote, wenn das Strandhotel im Winter leer war) die Batoka mal ihrem Freund selbst "erzählt" hat:

Ich hatte einen guten Freund namens Chico, der war zwar ein kleiner Klaufix, aber sonst ganz in Ordnung. Der wohnte auch bei uns im Haus. Und einmal, als es schon ganz schön kalt draussen war, ist meine Mama mit mir, Chico und dessen Mama mit der bunten Blechkiste an das Meer gefahren. Die beiden „Alten“ wollten „Wellness“ machen, was immer das auch ist.
Na jedenfalls sind wir gaaaanz lange mit der Blechkiste gefahren und dann in ein riesiges Haus gegangen. Mama sagt, so was nennt man Hotel. Da sind wir dann in ein ganz kleines Zimmer gegangen, wo an der Rückwand ein riesiger Spiegel hing – der war toll! Ich liebe Spiegel - da konnte ich mich so richtig schön betrachten. Auf einmal gingen die Türen von dem Zimmer ganz plötzlich zu und dann hat das ganze Zimmer so komisch gewackelt. Und als die Türen wieder auf gingen, waren wir auf einmal ganz weit oben! Da war ein langer Gang mit vielen Türen und Mama und ich hatten eine eigene Tür und Chico und Tante Diana auch.


Und weil wir so lange im Auto liegen mussten, durften wir in dem Gang rumlaufen. Da waren aber gar keine anderen Hunde und auch keine Menschen. Aber dann sah ich plötzlich das kleine Zauber-Wackelzimmer wieder. Und der Spiegel!!!! Da musste ich natürlich noch mal rein - aber plötzlich gingen die doofen Türen hinter mir zu und es wackelte wieder. Und als die Türen aufgingen, war ich auf einmal wieder unten in der grossen Halle.
Da waren endlich die anderen Menschen. Aber die guckten mich alle ganz komisch an und direkt vor mir liess ein Mann seine Tasche fallen und sprang auf einen Stuhl. Komisches Benehmen.
Da bin ich dann mitten in die Halle getapert und habe freundlich zur Begrüssung gebellt. Aber alle sind weggelaufen oder haben sich ganz eng an die Wand gestellt. Menschen sind schon manchmal seltsam. Und dann kam endlich meine Mama die Treppe runtergelaufen, da habe ich mich gefreut... Aber sie schimpfte gleich mit mir. Ich habe doch wirklich nichts gemacht, ausser in den Spiegel geguckt... kann ich was dafür, dass das Wackelzimmer mit mir abhaut? Irgendwie war sie auch gar nicht so richtig böse, denn in ihrem Gesicht zuckte es immer so komisch. Sie hat sich dann bei den Leuten entschuldigt. So was Unnötiges, ich war doch ganz lieb – die haben sich doch alle so unfreundlich benommen!


Aber dann sind wir alle an den Strand gegangen. Es war zwar sonnig aber kalt und deshalb waren da kaum andere Leute. Daaas war toll! Der Sand war ganz weich und da konnte man rennen... Da sind wir dann ganz lange gelaufen und dann am späten Nachmittag war ich so muede, dass ich gleich ins Bettchen gefallen bin. Mama und Tante Diana waren aber noch ganz munter (die sind ja auch nicht ordentlich gerannt wie wir) und sind dann zu dem komischen Wellness gegangen.

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