Hallo Voodoo,
ich kann dir über meine bis jetzt noch kurzeRR-Erfahrung berichten.
1.Welpenalter– ein kleiner Grobmotoriger der schneller wächst als er klüger/vernünftigerwird. Dazu von Anfang an sehr selbständig in seinen Entscheidungen, stur abergleichzeitig sehr sensibel reagierend auf sein Umfeld. Zu Hause ruhig wenn erkeinen Reizen ausgesetzt wurde aber auch sofort auf 180 (so schnell kannst dugar nicht reagieren), weil mehr Bewegung um ihn herum war. Bei Spaziergängenwar er schon immer sehr neugierig und wollte alles erforschen, unsereAnwesenheit war nicht immer gefragt.
2.Junghund(5-9 Monate) – da dachten wir, so langsam wird er pflegeleichter. Er ist zuHause deutlich ruhiger geworden, wobei wir achten darauf keine unnötige Hektikzu verursachen und fordern von ihm auch konsequent Ruhe wenn es sein soll. Beiexternen Aktivitäten darf er sich austoben, also ein Mix aus Freilauf,Hundekontakten, Hundeschule, Manntrailing. Zu dieser Zeit haben wir in unserenAugen die größten Fortschritte gemacht: er ließ sich ganz gut abrufen, hat mehrdarauf geachtet, dass wir noch da sind.
3.Junghundund kein „Ende“ (10-12 Monate, also bis heute) – Hilfe er pubertiert. UnsereTochter war im Vergleich ein Engel!
ZuHause sehr ruhig uns lieb, aber draußen mutiert er zum Mr. Hyde.
Er magnur noch wenige Rüden, Grundvoraussetzung dafür sie dürfen nicht knurren, nichtangespannt sein, und keinen Kontakt mit „seinen Leuten“ aufnehmen, sonst krachtes (Riesenbaustelle).
Erfindet wieder alles interessant und wir müssen nicht dabei sein. Folge, erläuft nur noch mit der Schleppleine, kurzes Freilaufen nur zum Training vonStoppen und Abrufen unter realen Bedingungen genutzt (Megabaustelle).
Jagenliebt er mittlerweile über alles, deswegen auch die Schleppleine.
Dazu Veränderter sich ständig, beinahe täglich bringt er veränderte Verhaltensmuster. Mitunserer Tochter, 19 macht er eher was er will, was allerdings auch an ihrselbst liegt. Eine permanente Überwachung bei Kleinkinder im Haushalt wäre inmeinen Augen unabdingbar.
Fazit nach über 12 Monaten:
Den Erziehungsaufwand haben wireindeutig unterschätzt und hätten wir außer Beruf noch andere Aufgaben oderPflichten hätten wir gewaltige Probleme bekommen.
Würden wir heute uns noch mal entscheidenkönnen, hätten wir einen DSH genommen. Uns ist nämlich klar geworden, dass eserst der Anfang der Erziehung ist und wir noch 2 bis 3 Jahre Arbeit vor unshaben. Mein DSH war mit 1,5 Jahren fertig und hat alles gemacht um zu gefallen.
Würden wir unseren RR abgeben. Niemals!Er ist trotzdem unser Liebling und Familienmitglied. Die Arbeit mit ihm machttrotz aller Schwierigkeiten und Rückschlägen viel Spaß. Und kann sein, dass wirin 2 Jahren sagen: wenn noch ein Hund, dann nur ein RR.


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