Simone, Simone ... musst du denn die Dinge immer beim Namen nennen?!![]()
Bei deiner Betrachtungsweise kommt man letztendlich noch zu der schlimmen Kernfrage: Warum holt man sich einen Jagdhund ins Haus, wenn man doch ...
Ach lieber nicht, ist ja Sonntag![]()







Simone, Simone ... musst du denn die Dinge immer beim Namen nennen?!![]()
Bei deiner Betrachtungsweise kommt man letztendlich noch zu der schlimmen Kernfrage: Warum holt man sich einen Jagdhund ins Haus, wenn man doch ...
Ach lieber nicht, ist ja Sonntag![]()
Man muß oft erst nachdenken, worüber man sich freut, aber man weiß immer, worüber man traurig ist...
Off-Topic:
Oooops, Heike, ich geb’s ja zu, manchmal geht der Gaul…ähhh der (Schweine-)Hund mit mir durch, aber, wie ich denke, im Vergleich zu manch anderem, doch eher selten, wenn ich mir meine Forenzugehörigkeit in Relation zur Anzahl meiner Beiträge so anschaue….wir kennen das ja alle, mit dem Versagen der Impulskontrolle, der eine mehr, der andere weniger …aber natüüüüüüüüürlich eher bei ihrem Hund als bei sich selbst…und ich muss bekennen, dass Diplomatie und political correctness nicht zu meinen größten Stärken gehören und bitte um Nachsicht, aber keine Sorge, habe mich schon wieder im Griff und auf meine Finger gesetzt, war doch ein Bissl viel in letzter Zeit!
Nichtsdestotrotz frage ich mich in der Tat häufig, seit wir alle – vor allem aber die Hunde! - nun unser Dasein gemeinsam in D fristen, ob es ethisch grundsätzlich überhaupt vertretbar ist, Tiere, welcher Art auch immer, so eng an uns Menschen gebunden zu halten und diese damit doch nur in ein (zunehmend enger und den Tieren nicht wirklich gerecht werdendes) gesellschaftliches Korsett zu pressen, das weit entfernt von artgerechtem, Instinkt gesteuertem, per genetischer Disposition vorgegebenem Verhalten und real gelebtem Tierschutz ist und letztlich doch nur einem, wie auch immer gearteten, Selbstzweck dient…und freue mich für jeden Menschen mit seinen Tieren, wie das bei Euch der Fall ist, ein diesbezüglich relativ freies Leben führen und genießen zu können….o.k., a Muggaseggele Neid ist auch dabei!...ach, aber das wird jetzt zu ernst und führt für einen sonnigen Sonntagnachmittag schlicht zu weit und müsste, wenn überhaupt, sicherlich in einem gesonderten Faden diskutiert werden…bin schon wieder weg!
Lasst es Euch einfach gut gehen & genießt Eure Freiheit!
LG
Simone
"Gib Acht, dich nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen, ja, lass sie dir noch nicht einmal durch den Kopf gehen; denn vielleicht bist du nicht fähig, deine eigene Aufgabe zu erfüllen."Johannes vom Kreuz
Off-Topic:
Ach herrje... Kleine Ursache - große Wirkung...
Ja, viele Lebewesen sind Raubtiere, und wenn wir in den Spiegel sehen, dann erblicken wir das grausamste und unbarmherzigste von allen.
Und dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, darf man doch wohl Mitleid empfinden mit einem kleinen Tier.
Mitgefühl, das sich darin manifestiert, dass der sinnloseTod des Tieres bedauert wird, weil aus Jux und Dollerei geschehen und dann noch als "Gag" aufbereitet, lakonisch kommentiert.
Ja, unsere Hunde folgen ihrem Instinkt, wenn sie jagen und töten. Inwieweit man dies zulässt, muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Doch auf dem Ausleben dieses Urinstinktes zu beharren, in der Sofa- und Daunenwelt, in der viele unserer bis zum Abwinken "domestizierten" Raubtiere leben, mutet schon ziemlich absurd an.
Nein, damit wollte ich keine Grundsatzdiskussion über das Halten von (Jagd)hunden in unserer alles andere als hundegerechten Welt anstossen.
Und noch viel weniger wollte ich einen tiefen Blick tun in die von Selbstzweifeln geplagte Seele des gemeinen HH.
Geändert von Jajosel (10.05.2015 um 21:10 Uhr) Grund: Grammatikfehler
Erwachsene Eichhörnchen sind Fluchttiere. Junge Eichhörnchenkinder hingegen, suchen gezielt , wenn sie in Not sind, die Nähe des Menschen auf und "erhoffen" sich Hilfe. Es ist vorgekommen, dass sie sogar an Kindern hochklettern, wenn sie in Not geraten sind.
Eichhörnchenkinder..
Auf diesem Hintergrund sind beschriebene Geschehnisse um so trauriger.
Wir trainieren beinahe täglich den Rückruf bzw das Anzeigen von Eichhörnchen vom Wohnzimmerfenster aus. Die Hundchen haben dieses ganz schnell auf die reale Situation draußen übertragen.
Natürlich kann man auch als verantwortungsvollster Hundehalter manche Dinge nicht immer verhindern. Mir persönlich würde ein Jagderfolg meiner Hunde aus vielerlei Gründen sehr nahe gehen. Zugegebenermaßen bin ich da wohl eher weichgespült. Daher mag ich diesbezüglich keine Darstellungen, die diese Dinge ins Lächerliche ziehen..
Anders wäre es möglicherweise, wenn wir in der Prairie leben würden.. dann würden wir wohl "mit der Natur" leben, selber jagen und wären an allerhand gewöhnt.
LG Rosemarie
Geändert von Rosemarie Karsten (10.05.2015 um 21:41 Uhr)
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen



Themenstarter
Hallo,
ich möchte mein letztes Post etwas präzisieren.
Ich war mit Kijani in einem ihm bis dahin unbekannten Hundespielgebiet. Ich habe also nicht sein Abrufverhalten am Wild getestet (war auch außer Kaninchen, die schlauerweise auf dieser Hundewiese leben und sogar versuchen, sich zu vermehren, wie erwartet kein Wild anwesend), dazu misstraue ich ihm in dieser Hinsicht momentan zu sehr. Allein die Tatsache, dass er auf den Abruf reagiert hat, beruhigt mich zwar etwas, verleitet mich aber nicht dazu, mit ihm wieder unangeleint durch Wildgebiet zu gehen.
Natürlich gebe ich Dir Recht, Rosemarie: das Idealziel wäre, wenn die Hunde überhaut nicht durchstarten würden.
Wenn ich mir aber diese beiden im Zweierpack ansehe, fehlt mir jegliche Zuversicht, dass dieses Ziel für uns realistisch ist. Ich wäre hochzufrieden, wenn beide beim Durchstarten abrufbar wären.
LG Thomas
Möge der Wind in Deinem Rücken nicht Dein eigener sein!
Hallo Thomas,
du wirst es möglicherweise kaum glauben können, aber das Stehenbleiben am Wild in Kombination mit zurückschauen zum Halter in Kombination mit Zurückkommen ist leichter zu trainieren mit höherer Erfolgswahrscheinlichkeit als der Rückruf beim Durchstarten...
.. Wildkaninchen sind dem Haarwild, Ballenwild bzw dem Niederwild zuzuordnen.. das Jagdverhalten ( inclusive Durchstarten ) wird auch schon beim Durchstarten geübt ;-).. ebenso wie beim Bällchen/Stöckchen-Hinterherlaufen.. spielt also keine besondere Rolle, ob der Reiz groß oder klein, echt oder als Ersatz geboten wird, denn sobald der Hund anspricht und in die Jagdsequenzen verfällt, jagd er bzw übt und festigt, automatisiert Jagdverhalten. Daher würde ich zumindest auch am Kaninchenreiz üben, dass der Hund steht und anzeigt. Möglicherweise eignet sich gerade so ein Hundeauslaufgebiet sehr zum Arbeiten, da man dort ebenso üben kann, der gemeinsamen Jagd anderer Hunde zu widerstehen.. eigentlich optimales Gelände ... :-)
Wie auch immer.. ich wünsche Dir Erfolg und gutes Handling!
LG Rosemarie
Geändert von Rosemarie Karsten (11.05.2015 um 10:01 Uhr)
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Lesezeichen