Hallo Holger Dilk,

.......und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute! Über dieses Thema habe ich mich vereinsintern ja schon ausreichend ausgelassen. Ihr Ausstellungsfanatiker (und was anderes seid Ihr nicht) seid doch in erster Linie bis zum Hals mit Profilneurosen vollgestopft. Was soll das denn für die Hunde für ein Training sein, wenn sie stumpfsinnig warten müssen, bis sie sich von einem Fremden befummeln lassen? Was sieht denn der interessierte Zuschauer? Sieht er vielleicht alte Hunde, um sich ein Bild machen zu können wie so ein Champ mit 10 oder 12 Jahren aussieht, wenn er überhaupt so alt wird? Nein, er sieht Junghunde, adulte Hunde im besten Alter und er sieht diese unheimlich schönen aber auch meistens unheimlich doofen Champions, aber mach Dir nichts draus, bei den Schönheitswettbewerben der Menschen triffst Du auch kaum Intelligenz. Ob das bei den Menschen, die ihre Hunde jährlich von Ausstellung zu Ausstellung zerren, etwas mit Intelligenz zu tun hat bezweifle ich, eher etwas mit Exhibitionismus. Ich würde einfach sagen, macht ruhig Eure 6,7,8,9 oder mehr Ausstellungen pro Jahr, aber macht sie in dem Bewußtsein, daß das mit Tierliebe rein gar nichts zu tun hat, macht sie in dem Bewußtsein, daß Ihr nur eine kleines Häufchen seid, von der Masse der Hundefreunde belächelt, wenn nicht gar verachtet.

Ich stelle in Züschen auch aus, aber 1. nicht einen meiner Hunde und 2. um diese Hunde vor sogenannten Showvorführern zu schützen, die sie dann womöglich an einer ach so schönen dünnen Kette vorführen, die eher einem Laubsägeblatt ähneln als einem Halsband und mit deren "Vorgängern" man im alten Frankreich noch Mörder hingerichtet hat. Wenn Ausstellungen das Schaufenster der Rasse in der Öffentlichkeit sein sollten, dann hat wohl der Dekorateur Geschmacksverirrung, denn was man dort zum Teil zu sehen bekommt, gehört in kein Schaufenster.

In diesem Sinne

Ulli und die wilden Ridgi-Mädels