Und? Es werden sicherlich auch mehr als 80% der sechs Retrieverrassen nicht mehr als Jagdhunde gehalten. Trotzdem sollten die Züchter darauf achten, dass die retrievertypischen Eigenschaften erhalten bleiben. Denn diese machen sie unter anderem zu einer vielseitigen, familientauglichen Rasse. So sollte es auch beim Ridgeback sein.
Das sehe ich anders. Ich zitiere mal die Nr. 146
"Der Rhodesian Ridgeback sollte einen ausgewogenen gebauten, starken, muskulösen, wendigen und aktiven Hund darstellen, symetrisch im Profil und bei mittlerer Geschwindigkeit äußerst ausdauernd. Das Hauptaugenmerk ist auf Beweglichkeit, Eleganz und funktionale Gesundheit ohne Tendenzen zu einer massigen Erscheinung zu legen."
Auf der einen Seite zitierst auch du den Standard, indem du immer wieder darauf hinweist, dass der RR ein Laufhund ist. Und jetzt wird er nur mittels Training dazu?
Ich weiß nicht, woher dieser Zwang bei dir kommt, das Lebewesen Hund ständig mit möglichst hohen Kilo-, cm-, Kilometer- und Geschwindigkeitsangaben zu belegen. Ich muss meinen Hund so nicht aufbauen. Er läuft ohne Probleme 20 - 25 km mit mir am Rad. Das macht uns beiden Spaß und reicht völlig für den Alltagsgebrauch.
Für das Wissen, dass mein Hund mir an Ausdauer und Geschwindigkeit haushoch überlegen ist, muss ich nicht selbst 60 km unterwegs sein. Ich versuche auch nicht, so gut riechen oder hören zu können wie er.
Das Ziel ist bei uns nicht höher, schneller, weiter. Ich mag es lieber, dass er schnell und wendig ist, springt wie sonstwas und dabei zusätzlich noch ausdauernd laufen kann. So habe ich ihn mir vorgestellt und das reicht mir völlig.
Viele Grüße,
Stefanie mit BamBam


339Likes
LinkBack URL
Über LinkBacks




Lesezeichen