Hallo Sabine,
du hast es auf den Punkt gebracht! Ich kann mir dir nur anschließen.
LG
Christl
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Christl
Bahari,
no matter how far or where you may be
I just close my eyes and you're in my dreams.
And there you will be until we meet.
Wie ich auch schon feststellen mußte, bekommt man einen Welpen nicht mehr für 1500 Euro, wir sind mittlerweile bei der 2000der Grenze. Und da bleibt, wenn ich richtig rechnen kann ein gewaltigr Batzen über.
Was rechtfertigt diesen Preis? Wie ich immer nur lese (außer von Iris, die als erste Züchterin mal Zahlen auf den Tisch gelegt hat, und zugibt, daß man daran verdient) es ist alles sooooo teuer bei der Zucht von RR`s das man Glück hat wenn man in den schwarzen Zahlen bleibt.
Mich wundert es nicht, daß immer mehr bei den Hinterhofzüchtern gekauft wird.
Selber ich, die viel Wert auf gute Zucht-verantwortungsbewußten Züchter legt, werde diesen Preis für einen Welpen nicht bezahlen. Nicht weil ich das Geld nicht habe, sondern weil es einfach nicht mehr gerechtfertigt ist.
Da ich einen super RR aus einer sehr guten Zucht habe, stellt sich für mich die Frage als Zweithund überhaupt einen RR oder Nothund oder doch lieber einen Welpen einer anderen Rasse. Die, die noch keinen RR haben, sich diesen Wunsch erfüllen wollen und ebenfalls nicht bereit sind diesen Preis zu zahlen kaufen dort wo es billiger ist! Wieviel Prozent der Hundekäufer machen sich wirklich Gedanken über Herkunft, Eltern und Großelterntiere???
Und nochetwas, nur weil ich nicht bereit bin diesen Preis zu zahlen heißt es noch lange nicht, daß ich meinen Hund nicht finanzieren kann. Ich kann von mir behaupten, daß ich das Verantwortungsbewußtsein habe meine Hund ein gesundes Leben zu ermöglichen indem ich lieber einmal mehr als weniger zum Tierarzt gehe, artgerecht füttere (was auch einiges an Mehrkosten verursacht) und und und.....
in diesem Sinne
Andrea & Akira
Hallo ,
ich habe nicht alles gelesen, nur überflogen, was mir auffällt, das sich einige Forumsteilnemhmer über Preise aufregen.
Das ist Nebensache, jeder entscheidet für sich selbst wieviel er für seinen 4beinigen Lebenspartner ausgeben will.
Tatsache ist, das ein RR im Müll gelandet sein soll und da sollten die Züchter reagieren:
1.Betreung nach dem Kauf
2. Vorkaufsrecht im Vertrag
3. die Welpen nicht an Irgendeinen verkaufen
Ich denke die VDH Züchter haben es alle in ihren Verträgen.
Und wenn nicht kann man den Hund an Hand von Chip oder Tätonummer identifizieren.
von ajunu:
Ich denke auch 1500€ wirft man nicht so einfach in den Müll, oder?Wie ich auch schon feststellen mußte, bekommt man einen Welpen nicht mehr für 1500 Euro, wir sind mittlerweile bei der 2000der Grenze.
RRSanne
Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel?
Ich sage dir, die sind lange vor uns dort.
R.L. Stevenson
HAllo RRSanne,
soweit ich es verstanden habe, ist der Hund nicht im Müll gefunden worden, sondern er lebt auf einem Müllhof und im Dreck.
Es geht doch darum, das Hinterhofzüchter ihre Hunde an jeden verschärbeln, egal ob an die Kette oder in den Dreck. Hauptsache Gewinn..und deshalb die Diskussion um Preise bei den Züchtern.
Aber eigentlich geht es um die Rasse RR, die nicht kaputtgezüchtet und in Verruf geraten soll...und bei diesen Preisen wird das Passieren..oder ist schon auf dem besten Weg!



Ist das nicht abhängig davon, wieviel Geld man hat und wie viel damit individuell für einen 1.500 Euro darstellen?!Zitat von RRSanne
Hallo,
wer sich nochmals den allerersten Beitrag dieser Diskussion anschaut, kommt wieder auf den Punkt zurück. Es geht nicht darum, ob und wieviel ein Züchter verdienen darf. Es geht nicht darum, wer sich einen Hund für 1500,- € aufwärts leisten kann oder leisten möchte. Es geht um die Gewinnspanne für Vermehrer. Und die könnte reichen von "rechnet sich nicht" bis hin zu "äußerst lukrativ". Zur Zeit befindet sie sich im Bereich des sehr Lukrativen. Für diese Entwicklung tragen die Züchter des VDH ihren Teil der Verantwortung.
Ute BB mit Ashanti, Bansai und Scotty. Baru begleitet uns auf der anderen Seite des Weges.
Hirn ist in - Geist ist geil
Wattebällchen entstehen im Auge desjenigen Betrachters, dessen Gehirn ähnlich strukturiert ist.
So ? kann deratige konkrete Bezüge im ersten Beitrag nicht endecken.Zitat von Ute BB
Liebe web Hamster, wenn Ihr meint, dass der Artikel nicht passend ist, schmeißt ihn raus. Aber es ist erschütternd, wie man die Ridgebacks, und jeden anderen Hund auch, verramscht. ZB für einen Euro. Eindeutig im Müllhof und Dreck aufgezogen. Ich sah es grad und war entsetzt.
Unglaublich. Aber wie erreicht man die Menschen, die mal eben einen Hund z.B. Ridgeback auf der Straße sehen, man wird gefragt, was das für ein Hund sei u im schlimmsten Fall geben die dann noch den www. r----. de ein. (St...e).
:wallbash:
Ich sage immer, wenn mich irgendwelche Menschen fragen, es sei ein Jagdhund aus Afrika. Dann kommt man wenigstens nicht auf die Idee, mal eben den "St..link" einzugeben oder über google auf dhd24 zu landen. Ernsthaften Interessenten empfehle ich unter Beachtung aller Vereine die mit uns zusammenhängende Kennels u auch viele Kennels, die ich sehr schätze. Auch Dich Gabi. Bitte, kauft keine Hunde im Hinterhof, für einen Euro auf Auktionen oder sonst wo im Nirvana. Ein guter Züchter gibt keine Hund ad hoc ab, er schaut sich die Familie an und sagt auch mal, dass einer der Welpen nicht unbedingt für die Familie geeignet ist. Aber keine Angst. Jeder Züchter findet auch den passenden Hund für den Bewerber, denn die meißten Züchter sind echt Klasse. Informiert Euch bei den hier auf der HP angegebenen Vereine und Ihr habt eine gute Chance, einen guten Hund zu bekommen. Wir haben beide Ridgebacks, die super angepaßt mit uns leben von hervorragenden Züchtern und danken Ihnen dafür. Also, viel Glück für alle Welpen- Eltern und schaut Euch hier mal um. Nicht unbedingt im www weiten Netz der Hinterhofzüchter.
G. Stein.
für den Rest Deiner Aussage stimme ich Dir gern zu, aber es geht vielen auch um die Gewinnspanne der Züchter, welche verständlicher Weise kleiner ist als bei den Vermehrern.
Frank
Ich schon. Es geht darum, Hunde nicht vom Hinterhofzüchter zu kaufen. Folgerichtig entwickelte sich die Diskussion, weshalb es diese eigentlich in steigender Zahl gibt.Zitat von scharfr
Ute BB mit Ashanti, Bansai und Scotty. Baru begleitet uns auf der anderen Seite des Weges.
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Hallo Ute,
obwohl ich deinen Beiträgen im Wesentlichen zustimme: Wo setzt du / wo setzt ihr denn die Bezeichnung Vermehrer an? Vielleicht missverstehe ich es auch ein bisschen, aber ich meine immer wieder herauszuhören, dass Dissidenz = Vermehrer.
Oder gibt es eine weitergehende Defintion? So: ein Vermehrer ist man dann, und dann, und dann.
Ich bin sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die dieses interessiert. Wie sonst ist für den Laien der Vermehrer zu erkennen?
Der Preis sagt darüber ja wohl nichts mehr aus. Und mehrere Hunderassen zur Zucht haben auch VDH Züchter gelegentlich .
Also, was unterscheidet die Guten von den Schlechten, wer kommt ins Töpfchen, wer kommt ins Kröpfchen?
gruß Marion
Liebe Marion,
du hast vollkommen recht: Die Grenze zwischen Züchter im besten Sinne und Vermehrer ist nicht die Grenze zwischen VDH und allen anderen. Es gibt keine allgemeingültigen Definitionen, die dem Käufer größere Sicherheit geben können. Und natürlich ist jeder Züchter ein Vermehrer, so dass der Begriff des Hinterhofzüchters besser - wenn auch nicht optimal - beschreibt, um was es geht.
Ich persönlich würde immer darauf bestehen, beide Eltern des Wurfes zu sehen. Nicht nur auf Ausstellungen, sondern im häuslichen Umfeld und draussen in "freier Wildbahn". Ist das nicht möglich, würde ich Abstand nehmen. Von einem Züchter erwarte ich wahrheitsgemäße Auskunft über Probleme in den Linien der Zuchttiere. Bei Auskünften wie "Nix bekannt" oder "Alles Schuld der Besitzer" würde ich einen Rückzieher machen. Na ja, und die anderen Dinge wie Gesundheit der Eltern, Aufenthaltsort der Welpen und ihre Stimulation sind ja zur Genüge bekannt. Wendet man diese Kriterien an, dann fallen viele, viele Hinterhofzüchter durch - aber auch macher andere.
Liebe Grüße,
Ute BB mit Ashanti, Bansai und Scotty. Baru begleitet uns auf der anderen Seite des Weges.
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Hallo Andrea,
nur kurz zu Deiner Überlegung "nehm ich einen Nothund" oder einen Welpen anderer Rasse.
Ich habe gerade einen Nothund genommen - glaubst Du, den gibts umsonst ??
Da kommen ebenso Kosten auf einen zu, die nicht weit von den Welpenpreisen entfernt sind.
Man nimmt einen Nothund, um einem Hund, der bis dato ein armseeliges Dasein hatte, Vertrauen und Geborgenheit zu geben. Und die Kleinigkeiten rundherum ( viele hunderte Kilometer fahren im den Hund abzuholen, Übernahmegebühr, Chip, tierärztliche Untersuchungen, eventuell notwendige Behandlungen, Ausbildung etc.)) erfüllt man gerne und schert sich nicht um die Kosten. Es ist einfach unrealistisch, was die Züchter teilweise für die Welpen veranschlagen. Mit persönlich ist ein richtiger Hobbyzüchter, der sich Mühe gibt einen geeigneten "Befruchter" zu finden lieber als ein "renomierter Züchter", der nur Kohle machen will. Es geht hier um Lebewesen und nicht um Statussymbole.
Enttäuscht vom Affen schuf Gott den Menschen.
Danach verzichtete er auf weitere Experimente. (Mark Twain)
Hallo Inge,
du hat meine Beiträge nicht richtig gelesen....Ich bin gerne bereit Geld für meinen Hund auszugeben... Ich weiß was für Beträge bei einem Nothund zusammenkommen. Tierarztkosten, Erziehung, Zeitaufwand etc habe ich auch bei einem Welpen.
Aber ich bin nicht bereit jemanden soviel Geld nur des Gewinnes wegen in den Rachen zu schmeißen...!!!
Grüße
Andrea & AKira
Hi Andrea, leider war ich mir meiner Änderung zu spät ( d.h. über die 5 Minutengrenze).
Ich hatte weiter ausgeführt, dass m.E. die Vereine eigentlich dazu da wären, Kontrolle darüber auszuüben, dass nicht jeder Rüde auf Teufel komm raus herumdecken kann - wir sehen ja mittlerweise was dabei herauskommt - und nicht jeder "Elitezüchter" machen kann was er will .
Aber bitte, wer sitzt denn in den Vereinen ?????
Enttäuscht vom Affen schuf Gott den Menschen.
Danach verzichtete er auf weitere Experimente. (Mark Twain)
Hallo Anjunu,
wie kannst du denn die Gewinnspanne eines Züchters erkennen.Vielleicht hatten alle die SCH....rei und dann kommt der TA bis alles wieder in Ordnung ist und alles mal 10.
Hallo Maxi, erst mal super, das Du Dich für einen Nothund entschieden hast .
Überlegt mal ihr legt das in die KASSÈ:
[CODE]( viele hunderte Kilometer fahren im den Hund abzuholen, Übernahmegebühr, Chip, tierärztliche Untersuchungen, eventuell notwendige Behandlungen, Ausbildung etc.)) [/CODE]
Wir fahren hunderte Kilométer um den Hund auszustellen, wir fahren hunderte Kilometer um an Züchterseminaren (Schulungen) teilzunehmen.
Übrigens Maxi, notwendige Behandlungen, die sind selbstverständlich.
Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel?
Ich sage dir, die sind lange vor uns dort.
R.L. Stevenson
Quote wird wiederholt:
( viele hunderte Kilometer fahren im den Hund abzuholen, Übernahmegebühr, Chip, tierärztliche Untersuchungen, eventuell notwendige Behandlungen, Ausbildung etc.))
So nun passt es.
Baconga
Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel?
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R.L. Stevenson
Hallo ihr, um Missverständnissen vorzubeugen,
es sollte niemand denken, ein Nothund "sei billiger als ein Welpe" - es sollten nur ernsthaft interessierte Menschen sich auch für einen Nothund entscheiden!!!!!!
Wenn man diese Entscheidung getroffen hat, ist es völlig Banane was es kostet und wieviel Zeit und Mühe man aufwenden muss, um so ein armes geschundenes Tier wieder dazu zu bringen Vertrauen zu fassen und ein lebenswertes Dasein zu erleben.
Geändert von maxi (26.09.2005 um 00:23 Uhr)
Enttäuscht vom Affen schuf Gott den Menschen.
Danach verzichtete er auf weitere Experimente. (Mark Twain)
Im Grunde werden hier wieder über Preise diskutiert,
wenn Euch die Preise zu hoch, :taetsche: ok. Nehmt einen RR aus RR in Not, das finde ich toll
Aber bitte lasst die Züchter mal in Ruhe, ich kann es schon nicht mehr hören.
Euch steht es frei wo und von wem ihr einen RR kauft.
Ich glaube auch nicht, das sich ein kompetenter VDH Züchter den Schuh (Profitgier) anzieht.
Für mich ist das Thema beendet.
RRSanne
Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel?
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R.L. Stevenson




Ja klar - genauso wenig, wie ein kompetenter VDH-Züchter einen Rüden nimmt, der schon mit 2 unterschiedlichen Hündinnen DS gebracht hat (Zitat von neulich, weiß nicht mehr genau von wem, sorry) ...Zitat von RRSanne
In der Öffentlichkeit immer in den seriösen Tretern - aber im stillen Kämmerlein werden viele "Modelle" anprobiert...
Gute Nacht RR-Zucht in Deutschland - es ist bereits 5 nach 12...
Nadja
Samba - RR - 04.05.2002 - 15.03.2012
Yuri - Sloughi - 23.04.2005 - 13.08.2019
Sidi - it. Windspiel - 23.04.2006 -
Ali - Galgo-Ingles-Espanol - 09.04.2008 -
Casi - it. Windspiel - 23.07.2012 -
dann wirst du es wohl immer wieder zu hören bekommen.Zitat von RRSanne
Die Fragen sind berechtigt und so lange niemand eine verständliche Antwort gibt, oder aber es zumindest zugesteht mehr zu verdienen als früher ( muss ja auch nix schlimmes sein, wollen und müssen wir ja alle), werden diese Fragen weiter kommen.
Ich verstehe gar nicht was daran so schwer ist ! Selbst wenn ein Züchter heute mehr verdient als früher, na und ? ist das verboten ? tun das nicht alle anderen auch ? streben nicht viele danach oder hätten es sogar nötig ?
So kompliziert ist es doch gar nicht, so lange wie es keine regulierenden Behörden gibt welche eine gewisse Preisdynamik vorschreiben ( Versicherer, öffentliche Behörden, etc. unterliegen solchen Regeln ) wird immer der Marktpreis erzielt. Die Züchter erhalten genau das an Geld was der Kunde bereit ist zu zahlen, nicht mehr und nicht weniger. Das liegt in Eurem Verhandlungsgeschick oder Eurer Bereitschaft sich überhaupt mit bestimmten Summen auseinander zu setzen.
Der der nicht will und für sich die Entscheidung trifft, "....das ist mir zu viel...." handelt genauso legitim wie der Der sagt "....ja das ist es mir wert und ich bezahle diesen Preis....."
Aber dafür kann doch der Züchter nix, er ist ja nicht Pfarrer geworden. Und was sollen denn immer diese Fragen wie ".....verdienen sie Geld damit....." Klar tun sie das, warum auch nicht. Es macht Arbeit, es kostet Zeit und es verlangt Arrangement, alles Eigenschaften die andere Formen der Erwerbstätigkeit auch inne haben.
Wenn Neid oder Unmut darüber, dass man sich etwas nicht leisten kann Grund für derartige Diskussionen sind, ließe sich die Liste der "Angeklagten" beliebig fortsetzen. Wenn es darum geht das man sich bewusst ist, das der "Preisbewusste Käufer" zukünftig eher beim Vermehrer kauft, stellt sich erstens die Frage nach dem Verantwortungsbewußtsein der Züchter zu diesem Thema, zweitens, nach gesetzlichen Regelungen ( was glaubt ihr was dann mit den Preisen passiert (...regulierende Behörden..)) und drittens ob der Markpreis einfach seine obere Grenze erreicht hat, so das ich ab nun, entsprechend sozialer Schichten, Käufergruppen habe. Nämlich die die es sich leisten können und es auch tun und die welche es eigentlich nicht können und es trotzdem tun wollen (im Einzelhandel hat dies mit Plagiaten aus Übersee befriedigt). Macht sich bei Hunden nur nicht so gut, dafür leiden die Tiere. Und schlussendlich muss man sagen wer einen Marktpreis nicht zahlen will und sich andere Wege sucht ( zu Leiden wem auch immer ) handelt mindest genauso unverantwortlich wie der welcher den Preis überzieht.
Da ich hier mit diesen Posting ja in „alle“ Richtungen „trete“ (oportunist ) und ich nicht falsch verstanden werden will, das Prosa noch mal zusammengefasst.
Wenn ich ein Auto suche habe ich die Auswahl am Markt und den entsprechenden Preisen, wenn ich einen Mercedes suche bezahle ich einen Mercedes-Preis. Was den Mercedes zum Mercedes macht ist Lobbyismus und die Begeisterung der Käufergruppe, von der sich zukünftige Käufer begeistern lassen. Und der Preis lässt sich erzielen weil er gezahlt wird. Was spielt es denn dabei für eine Rolle ob Mercedes zu viel verdient. (zugegebener Maßen lassen sich Industriegüter und Lebewesen nicht wirklich vergleichen, allerdings machen marktwirtschaftliche Prinzipien da keinen Unterschied)
Wenn des Ridgebackzüchters Absatzzahlen sinken, wird dies auch der Preis tun, wenn die Käufer kritischer wählen und der Preis sich nicht erzielen lässt, wird er sinken.
Und noch etwas, mal ehrlich, in dieser Gesellschaft einen Hund zu halten, zu versorgen und zu unterhalten bedeutet Kosten, jede Menge. Es sind zusätzliche Belastungen ohne zwingende Lebensgrundlagen, das definiert Luxus. Wer diesen Luxus möchte sollte ihn bitte als Luxus und nicht als Konsumgut betrachten. Wer einen Hund haben will hat viele Möglichkeiten unter 2000 €, wer einen Ridgeback haben will sollte für seine Begeisterung auch „Leiden“ können. Wer glaubt „das Beste“ (ist natürlich subjektiv und entbehrt jeglicher Bewertung) haben zu müssen, sollte für seinen Traum kämpfen, dabei spielt Geld sicherlich eine untergeordnete Rolle.
Die Züchter sollten Ihre Robe ausziehen und ehrlich werden was Ihrer Glaubwürdigkeit gut täte, ein guter Züchter hat dies auch nicht wirklich nötig, ich gönne Ihm das Geld. Manche Käufer sollten realisieren das der Konflikt zwischen "WOLLEN" & "KÖNNEN" im eigenen Kämmerlein zu lösen ist. Die Frage nachdem "wieviel" ist bei Lebensnotwendigkeiten wie Ernährung etc. sicherlich angebrachter als bei dem Wunsch nach dem Luxus eines besonders ausgefallenen Hundes. Abgesehen von den Vorstellungen "...hoffentlich hat nicht bald jeden nen RR..." und der Diskripanz eines wahren Ridgeback-Populismus sollte so mancher bei der Suche nach seinem Ärger tieeef in sich gehen.
Frank
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