Ich denke, ich habe beide Charaktere zu Hause.
Jarah ist die Gelassene, die sich durch fast überhaupt nichts aus der Ruhe bringen lässt. Sei es, fremde Kinder oder Hunde oder auch Erwachsene, die spontan nach ihr gereifen um sie zu streicheln. Sie lässt es über sich ergehen und zieht sich gegebenfalls diskret zurück.
Djuni verhält sich da schon anders. Sie mag es überhaupt nicht, einfach so angefasst zu werden, sie mag keine schnellen, hastigen Bewegungen und schon gar keine Kinder, die laut kreischend auf sie zu stürmen. Sie klemmt den Schwanz, geht rückwärts und legt ihr "fass mich blos nicht an" Gesicht auf. Als erste Warnung werden die Backen hochgezogen und die blendend weißen Zähne gezeigt. Als nächstes ertöhnt ein dumpfes Grollen. Zu weiteren Ereignissen ist es bisher noch nicht gekommen, weil ich vorher immer eingreifen konnte. Dass sie nicht auch schnappen würde, dafür kann ich die Hand nicht ins Feuer legen.
Bei solchen Gelegenheiten versuche ich den Leuten immer zu erklären, wie man auf einen fremden Hund zugeht und, dass man grundsätzlich VORHER fragt, ob man ihn anfassen darf.
Was ich damit sagen will, aus der Ferne sollte man sich kein Urteil erlauben und schon gar keine Schuldzuweisungen aussprechen. Die Gründe für das Verhalten des Hundes kann von uns niemand beurteilen. Die Ursachenforschung obliegt einzig und allein dem Halter des Tieres.
Und ich denke, dass das auch gemacht wird.
Jarah und Djuni mit ihren Zweibeinern


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