Hi nochmal,

@Dirk: ich meine nicht, dass man wenn ein RR z.B. jagt, aggressiv im Umgang mit anderen Hunden und oder Menschen ist, oder was auch immer für ein Problem hat, dass man dann sagt: Der ist halt so und nichts dagegen unternimmt. Nur: Vitos Jagdtrieb geht ja nicht weg, nur weil ich es ihm verbiete zu jagen. Ich kann ihm jedesmal sagen: Nein, das sollst Du nicht, mach lieber sitz oder was auch immer. Nur er würde immer und immer wieder lieber jagen wollen. Das ist es, was ich mit dem Charakter meine, der nicht zu ändern ist und in den Genen liegt. Es heisst nicht, sich auszuruhen und mit den Schultern zu zucken. Ich muss also viel aufmerksamer durchs Leben laufen, als mit meiner Luni. Ihr habe ich im Welpenalter gesagt: hey, Katzen bitte nicht hetzen - und das tut sie auch meistens nicht. Wenn doch, bitte ich sie in normalem Ton damit auszuhören - und sie hört auf. Meist macht sie das aus Faulheit eh nicht

Genauso wie Hunde mit Aggressionsverhalten: man kann ihnen antrainieren, andere Hunde in der Nähe zu tolerieren, freundliches Verhalten bestärken, usw. . Nur meiner Meinung nach kann man einem Hund, der anderen Hunden warum auch immer negativ begegnet nicht ins Hirn meisseln, sich wie ein Retriever einen Ast abzufreuen, wenn ein anderer Hund kommt.

Und doch: viele müssen sich damit abfinden, dass ein Rüde nicht mit anderen Rüden klarkommt. Man kann sicherlich trainieren in einigem Abstand vorbeizulaufen, ohnedass der Rüde "Theater" macht - aber Kontakt zu fremden Rüden muss dann doch nicht sein, oder ? Ich finds im Gegenteil eher besser wenn mir jemand sagt, dass ich anleinen soll, als Leute, die ihre Hunde frei laufen lassen nach dem Motto: "Die machen das unter sich aus" und ich den Stress habe.