Hallo und herzlich Willkommen im Forum!
Ich finde es auch klasse, dass du dir so viele Gedanken bei der Zulegung eines Hundes machst - da kann sich manch einer eine Scheibe abschneiden.
Allerdings möchte ich dich - auch als "Erst-Ridgeback-Besitzer" in deiner Entscheidung teilweise unterstützen. Wir, mein Mann und ich, sind beide mit Hunden (Schäferhund, Mischling, Bullterrier) in der Familie groß geworden. Was allerdings zu keinem Verhältnis steht einen Hund von Welpen an eigenständig verantwortungsbewußt groß zu ziehen, da ist die vorherige "Familienhundeerfahrung" nicht immer sehr hilfreich.
Zu deiner Wohnsituation, wir wohnen auch in einer großen Eigentumswohnung in einem 3 FH im 2. OG bzw. DG. Wir haben Bono am Anfang die Treppen hoch- und runtergetragen, allerdings ist er mittlerweile fast 8 Monate und wiegt 34 kg und da trägst du keinen Hund mehr hoch. Bono läuft nun selbständig. Hier gehen die Meinungen natürlich weit auseinander, aber auch nach Rücksprache mit meiner Tierärtzin habe ich insoweit das okay, dass Bono nicht 10 x die Treppen hoch und runter läuft und in einem Haus, wo er Treppen selbständig laufen könnte, kann einem das durchaus passieren. Natürlich spielen wir auch schon mit dem Gedanken eines Hauses, weil wenn man mal "Ridgeback-infiziert" ist, möchte man am liebsten einen ganzen Stall davon.Wir füttern zusätzlich noch Caniartril zur Unterstützung der Gelenke. Das zu der Wohnsituation.
Negativ finde ich die Zeit (8 Std.) , die dein Hund - egal welche Rasse - allein sein soll. Wir sind auch beide voll berufstätig, ich habe aber das Glück Bono mit ins Büro nehmen zu können, was allerdings auch heißt, unsere Fellnase geht immer vor, keine Mittagspause für dich, d. h. Mittags geht es eine halbe Stunde an den Neckar. Wo wir schon begeisterten Anhang gefunden haben. Ganz zu schweigen von meinen Kollegen, die sich den Büroalltag ohne Hund nicht mehr vorstellen können. Vor allem, ,wenn Bono sich mit uns an den Kaffeetisch auf den Stuhl setzt und in die Runde blickt, da hat er die absolute Chefrolle übernommen. Ja und Abends nach dem Geschäft gehen wir gleich auf die Felder spazieren, wo Bono sich dann "strecken" kann und mit Begeisterung die Felder hoch und runter rennt. Du kannst halt auch nie abschätzen, dass es wirklich nur bei acht Stunden bleibt, was ist wenn du im Stau stehst, wenn es die Situation mal nicht zulässt pünktlich zu gehen, all das sind Dinge die du bedenken musst.
Ein Ridgeback ist wirklich eine besondere Rasse, möchte Beschäftigung, Welpenspielstunde, Junghundetraining und wir wechseln im neuen Jahr in die Rüpelgruppe würde ich persönlich jedem empfehlen - dass sollte man alles bedenken.
Ansonsten ist ein Ridgeback ein phantastischer Hund, einzigartig im Verhalten, sehr gelehrig, er gibt einem unendlich viel zurück und nach nunmehr fast einem halben Jahr wo Bono bei uns eingezogen ist, können wir uns ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen.
Also, lass dich von deiner Entscheidung nicht ganz entmutigen, erkundige dich vorher, vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit deinen Hund mit zur Arbeit zu nehmen, kauf dir Literatur, lies hier die Beiträge im Forum und wenn du dich dann immer noch für einen Ridgeback entscheiden möchtest, wünsche ich dir noch viel Glück bei der Suche nach der geeigneten Fellnase, die im Sturm dein Herz erobern wird!Wir haben uns auch für einen Ridgeback entschieden und obwohl ein anderer Hund vielleicht etwas leicher zu erziehen ist oder in seiner Erziehung schneller fertig als ein Ridgeback, war es das Beste was uns passiert ist.
Liebe Grüße an dich von uns!


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.Wir füttern zusätzlich noch Caniartril zur Unterstützung der Gelenke. Das zu der Wohnsituation.
Wir haben uns auch für einen Ridgeback entschieden und obwohl ein anderer Hund vielleicht etwas leicher zu erziehen ist oder in seiner Erziehung schneller fertig als ein Ridgeback, war es das Beste was uns passiert ist.

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