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  1. #1
    Schnurzelpurpserin Avatar von dissens
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    Standard AW: Schläge mit Leine

    Zitat Zitat von Chiarablue Beitrag anzeigen
    Als sie zu uns aufgeschlossen hatte, keifte der Jack die Samira an, welche schutzsuchend zu mir kam, ich jedoch schenkte ich keine Beachtung, sie soll ja selbständig werden.
    Als nächstes war dann Kira dran, der Jack bellte sie aggro an und Kira hin zu ihm, legte ihn auf die Seite und zeigt ihm, wer das sagen hat (in meinen Augen). Es war alles so, wie schon oft erlebt, gesehen etc wenn Hunde im Rudel ihre Position ausmachen oder der eine tut was der andere nicht will.
    Im nächsten Moment nimmt die Besitzerin des Russels ihr Leine vierfach und schlagt auf Kira ein...
    (...)
    ...da keifter der Russel wieder die Kira an, Kira natürlich wieder hin...zeigen, dass sie ranghöher ist..so schnell konnte ich garnicht gucken schlug sie erneut auf Kira ein...
    Ich hab immer noch nicht verstanden ...
    a) warum ein Hund, der beim HF Schutz sucht, ignoriert wird
    b) warum ein anderer Hund gleich ZWEIMAL zu einem FREMDEN keifenden Kleinhund hin muss, also hin GELASSEN wird, um irgendwas irgendwie "auszumachen", insbesondere, wenn der Kleinhund ganz offensichtlich nahe genug bei SEINER HF verweilt, dass selbige mit der Leine zuschlagen kann.
    c) Warum ein Hund einen fremden, und somit in keinster Weise zum wie-auch-immer-definierten "Rudel" gehörigen, anderen Hund rangmäßig rund machen (dürfen) sollte.

    Ich weiß, ich weiß, ich bin kontrollverlustängstlich, dämlich und überhaupt, aber ...
    1) Wenn mir und meinem Hund unbekannte Hunde samt ihren Leuten (oder auch ohne selbige) begegnen, dann rufe ich meinen Hund heran und belasse ihn erst mal im Fuß oder gleich hinter mir, bis ich mehr weiß.
    2) ICH regle aggressive Tölen, nicht mein Hund. Und zwar, indem ich den Fremdhund, notfalls körperlich, auf Abstand halte. Dies gilt insbesondere, wenn mein Hund Zeichen von Unsicherheit zeigt und/oder (NOCHMAL verstärkt), wenn er bei mir Schutz sucht.
    3) Es kommt durchaus vor, dass mein Hund mit anderen rumtollt und da auch Rangspielchen stattfinden. Das habe ich im Auge und SOBALD ich merke, dass da irgendwas oder irgendwer hysterisch zu werden droht oder die Situation "kippelig" wird, rufe ich meinen Hund ab und hole ihn da raus. Mein Hund muss in ernsteren Kontexten keine anderen Hunde ihres Ranges verweisen und er muss sich auch nicht verweisen lassen.
    4) Wenn ich die Punkte 1) bis 3) nicht im Freilauf relativ sicherstellen kann, halte ich meinen Hund lieber an der Leine.
    5) Wenn mir DANN noch (unter Beachtung der Punkte 1 bis 4) der Hund aus dem Ruder läuft und nah genug an den anderen Hund samt Halter rankommt, dass der Halter die Dinge auf seine Weise regelt, ... dann gehören MIR Prügel.

    Kontrollverlustangst hin, Dämlichkeit her: Wir fahren gut damit und der Hund bleibt außerhalb der Reichweite anderer, ggf. weniger kontrollierter Leute als ich es bin.

    LG
    Tina
    Geändert von dissens (13.01.2009 um 13:09 Uhr)
    Ignorance is not a virtue! (Barack Hussein Obama II)

  2. #2
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    Standard AW: Schläge mit Leine

    bis auf die bemerkung
    Zitat Zitat von dissens Beitrag anzeigen
    Ich weiß, ich weiß, ich bin kontrollverlustängstlich, dämlich und überhaupt, aber ...
    liebe tina, kann ich dein komplettes 'post' unterschreiben.

    welche mühe du dir wieder gemacht hast! danke, heins
    Geändert von Heins (13.01.2009 um 13:38 Uhr)

  3. #3
    Ridgeback Emma
    Gast

    Standard AW: Schläge mit Leine

    Zitat Zitat von dissens Beitrag anzeigen
    Ich hab immer noch nicht verstanden ...
    a) warum ein Hund, der beim HF Schutz sucht, ignoriert wird
    b) warum ein anderer Hund gleich ZWEIMAL zu einem FREMDEN keifenden Kleinhund hin muss, also hin GELASSEN wird, um irgendwas irgendwie "auszumachen", insbesondere, wenn der Kleinhund ganz offensichtlich nahe genug bei SEINER HF verweilt, dass selbige mit der Leine zuschlagen kann.
    c) Warum ein Hund einen fremden, und somit in keinster Weise zum wie-auch-immer-definierten "Rudel" gehörigen, anderen Hund rangmäßig rund machen (dürfen) sollte.

    Ich weiß, ich weiß, ich bin kontrollverlustängstlich, dämlich und überhaupt, aber ...
    1) Wenn mir und meinem Hund unbekannte Hunde samt ihren Leuten (oder auch ohne selbige) begegnen, dann rufe ich meinen Hund heran und belasse ihn erst mal im Fuß oder gleich hinter mir, bis ich mehr weiß.
    2) ICH regle aggressive Tölen, nicht mein Hund. Und zwar, indem ich den Fremdhund, notfalls körperlich, auf Abstand halte. Dies gilt insbesondere, wenn mein Hund Zeichen von Unsicherheit zeigt und/oder (NOCHMAL verstärkt), wenn er bei mir Schutz sucht.
    3) Es kommt durchaus vor, dass mein Hund mit anderen rumtollt und da auch Rangspielchen stattfinden. Das habe ich im Auge und SOBALD ich merke, dass da irgendwas oder irgendwer hysterisch zu werden droht oder die Situation "kippelig" wird, rufe ich meinen Hund ab und hole ihn da raus. Mein Hund muss in ernsteren Kontexten keine anderen Hunde ihres Ranges verweisen und er muss sich auch nicht verweisen lassen.
    4) Wenn ich die Punkte 1) bis 3) nicht im Freilauf relativ sicherstellen kann, halte ich meinen Hund lieber an der Leine.
    5) Wenn mir DANN noch (unter Beachtung der Punkte 1 bis 4) der Hund aus dem Ruder läuft und nah genug an den anderen Hund samt Halter rankommt, dass der Halter die Dinge auf seine Weise regelt, ... dann gehören MIR Prügel.

    Kontrollverlustangst hin, Dämlichkeit her: Wir fahren gut damit und der Hund bleibt außerhalb der Reichweite anderer, ggf. weniger kontrollierter Leute als ich es bin.

    LG
    Tina
    Tina, da sind sehr interressante Aspekte drin, die ich so auch noch nicht gesehen habe.....

    OK, dem Ersthund hätte ich auch Schutz geboten, keine Frage und ich hätte wohl versucht die Hunde zu trennen..... (auch auf die Gefahr hin, dass ICH was abbekomme)

    Was ich allerdings anders sehe als du, dass es hier (so lese ich das) dieser kleine Hund in eine geschlossene friedliche Gruppe geschossen ist....... in erster Linie muss da die JR Halterin ihren kleinen *******r unter Kontrolle haben (Leine?!), was mich natürlich in keinster Weise von meiner Pflicht der Kontrolle über meinen Hund befreit....
    "greift" (bepöbelt) dieser kleiner Fritz nun also den großen an, sehe ich es auch so, dass ich der Große durchaus wehren darf (EINMAL).....

    Ich kann mir aber sehr wohl vorstellen, da selbst schon ähnlich erlebt, dass man als Hundehalter einfach wie gelähmt daneben steht, weil man total geschockt ist von dem was da gerade passiert ist....... man tut dann Sachen (oder man tut eben gar nichts) die man sich hinterher nicht mehr erklären kann....... von daher möchte ich hier von meiner Seite keine Vorwürfe an Chirablue schicken.......

    Sybille

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