und die dann hinterher ihren unerzogenen teuren hund in ihrem ach so tollen großen haus mit garten halten...schlecht sozialisiert...blablabla.....
es gibt zu viele teure hunde, die dann irgendwann beim tierschutz landen. der preis ist keine gewähr dafür, dass es den leuten ernst ist!
claudi
...mit krümelchen, schlampe (alina), killer (duncan), fluse/fiffi (goliath), komaschmuser (julian) und dem onkel (pete)
und im herzen immer dabei die prinzessin und der dicke
Die Ernsthaftigkeit des Wollens und des Dahinterstehens lässt sich doch nicht so pauschal am Preis festmachen! Das ist doch eine Frage der Relation...
Der Dickkohlemensch, für den 2000,- € ein Griff in die Portokasse ist, den er nicht mal merkt und der Mensch, für den 2000,- € echt viel Geld ist, sind zwei völlig verschiedene paar Stiefel. Und ich kann mir vorstellen, dass der Dickkohlemensch auch eher einen Statusgedanken dahinter stehen hat als der Mensch, der sich einen Ridgeback aus Leidenschaft "zusammenspart".
Liebe Grüße
Susanne mit einem nicht aus der Portokasse bezahlten, aber ernsthaftig geliebtem Bukoko, der einen eigenen Sparstrumpf für Unvorhersehbares hat - den auch nicht aus der Portokasse. Für meinen Hund mach ich auch gern mal Überstunden (bei denen er dabei ist).



..und wie war das mit Statussymbol und "besonderer Hund"?
Waldmaus
Oh, diese Missverständnisse...
Nein, ein niedriger Preis macht's nicht besser. Ich erklär, was ich meine, nochmal so (vielleicht hab ich mich echt schlecht ausgedrückt): Über den Preis kann ich keine Verantwortung und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung steuern. Entweder man übernimmt sie oder nicht. Das ist aber geldbeutelunabhängig. Da tut sich der verantwortungsvolle Mensch mit monetär üppigem Hintergrund natürlich in materiellen Dingen leichter als jemand, der dafür woanders Abstriche machen muss. Über einen hohen Welpenpreis kann ich aber keine Auslese über die moralische Gesinnung der Welpenkäufer tätigen.
In einem gebe ich dir völlig recht: Mit deutlich zu wenig Kohle wird es verantwortungslos...
Und letztendlich liegt es in der Hand der Züchter, wem sie ihre Welpen anvertrauen.
Liebe Grüße
Susanne mit Bukoko

Hi,
irgendwie stört mich der in vielen vorstehenden Posts deutlich zu tage tretende "Sozialneid". Die Tatsache, ob einer Geld hat oder keins, hat für mich erst mal gar nix damit zu tun, ob er einen Hund, egal welcher Rasse, egal ob reinrassig oder Mischling, mag oder nicht, wenn er ihn dann gekauft oder durch Abgabe oder sonst wie bekommen hat.
Und eines ist wohl allen klar: Wer kein Geld hat kann sich keinen Hund leisten, egal welcher Rasse, egal ob reinrassig, etc. Denn der Unterhalt ist doch auf Dauer wesentlich teuerer als die Anschaffung. Also sollte man aufhören mit der nicht gerade klugen Augenwischerei vom "armen" Hundebesitzer, der sich den Anschaffungspreis vom Mund abspart und dem "reichen" Hundebesitzer, der alles aus der Portokasse bezahlt.
Wichtig ist doch nur, dass es der Hund bei einem Menschen gut hat. Und dabei ist eines ebenso klar: Wer Geld hat kann es sich eher leisten, einen kranken Hund optimal behandeln, operieren oder versorgen zu lassen, ihm spezielles und damit teueres Futter kaufen etc. Das ist schlicht Tatsache und kann auch von denen, die sich wirklich "krummlegen", um ihren Hund zu unterhalten nicht wegdiskutiert werden.
Und nochmal: Wieso ist praktisch jeder "Hobbyzüchter" ein zu verabscheuender "Hundevermehrer? Ich kann über die Borniertheit und Arroganz mancher, die sich hier produzieren und dabei die Tatsachen völlig außer acht lassen, wirklich nur den Kopf schütteln.
Gruß, Frank
Hallo Frank,
Hobbyzüchter sind keineswegs verabscheuungswürdig. Und auch nicht automatisch verabscheuungswürdige Hundevermehrer.
Ich hatte es so verstanden, dass "Hobbyzüchter" nicht gleich Hobbyzüchter sind. Oder besser, die Gänsefüsschen sollen die Verabscheuungswürdigkeit eines Hundevermehrers der sich Hobbyzüchter nennt, herausstellen.
Ansonsten hast du natürlich Recht.
Gruß
Gerd
Off-Topic:
Ich mag diesen Spruch:
Geld verdirbt den Charakter, aber ein Mangel selbiges macht ihn nicht besser !
Off-Topic:
ich muss grad ganz breit grinsen...genau diese diskussion hatten wir gestern. ich bin eher überzeugt, dass der charakter vorher schon verdorben war und dass gerade solche leute zu geld kommen (was nicht zwangsläufig heißen muss, dass sie zu geld kommen MÜSSEN)...
is aber auch egal...ist wohl wie die "wer war zuerst da" huhn-ei-geschichte
claudi
...mit krümelchen, schlampe (alina), killer (duncan), fluse/fiffi (goliath), komaschmuser (julian) und dem onkel (pete)
und im herzen immer dabei die prinzessin und der dicke
Also, Hunde nur für Reiche???????????????
Wir sind Mittelstand, also für uns keinen?????????????????
Liebe Grüße Bärbel
Eddy RR-Whippet-Terriermix *24.05.2008
Culann's Quinn Whippet *25.04.2012
Culann's Undercover Whippet *27.05.2015
Geht es nicht vielmehr darum, die Grundversorgung eines Hundes leisten zu können, die evtl. auch mal eine grössere OP oder andere Kosten beinhalten kann?
Wenn ich erleben muss, dass ein Hund nach einem Unfall euthanasiert wird, weil kein Geld für die OP da ist, aber ne Woche später ein neuer Hund im Haushalt lebt, macht mich das einfach nur traurig.
Schade, dass es immer so entgleiten muss.
LG
Caro mit dem Mottenkind Caaya und dem Zimtkeks Cinnamon & Cosmo ganz tief im Herzen
Man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen - der muss schliesslich auch mit jedem Arsch klar kommen.
ein Hund muss entsprechend seinen Bedürfnissen versorgt werden !
WIE ist mir ziemlich egal, hauptsache der Hund (oder jedes andere Tier) erhält von seinem Besitzer u. A. Nahrung, Wasser, tierärztliche Versorgung.....
ob dies aus der Portokasse gezahlt wird oder man dafür die Heizung ne Stufe kleiner stellen muss, ist mir völlig egal !





Hallo Maxi,
eventuell wurde dem Züchter Deines Rover ziemlich vor den Kopf gestoßen (Post 16), vielleicht solltest Du noch mal Kontakt zu ihm aufnehmen, denn ich denke, ich habe mich doch nicht so in ihm getäuscht. Ein klärendes Wort kann da oft sehr weiter helfen.
Ein Pferd ohne Reiter bleibt ein Pferd, aber ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch
Lieber Ullrich,
nein, es wurde nicht vor den Kopf gestoßen. Es wurde besorgt mitgeteilt um Aufklärung zu betreiben (meinerseits). Ich bin sogar zu dem empfohlenen TA gefahren und habe Rover dort vorgestellt (unter anderem ).
Ich habe niemals auch nur den Hauch eines Vorwurfs ausgesprochen.
Ein angeborener Katarakt ist auch nicht "Schuld" des Züchters, es ist nicht genetisch bedingt und somit einfach Pech.
Nur ich hätte, gerade bei diesem Menschen etwas mehr Interesse erwartet.
.... und ja, ich habe mich bereits sehr über mich geärgert, dass ich unsere Situation als Beispiel angeführt habe.
Falls Du an mehr Austausch interessiert bist, bitte per Tel., pn oder e-mail, es gehört einfach nicht hierher.
Enttäuscht vom Affen schuf Gott den Menschen.
Danach verzichtete er auf weitere Experimente. (Mark Twain)
Alles nur gequatsche:
Ein Hund ist in erster Linie nur eines:
EINE KOSTENSTELLE!
Er kostet:
Anschaffungspreis
tägliches Futter
Hundemöbel (Schlafplatz, etc.)
Leinen & Co
Spielzeug
evt. Kleidung
normale medizinische Untersuchungen & Impfungen
Zeckenschutz & Flohschutz
sowie, den nicht zu unterschätzenden Kostenblock von unerwarteten Krankheiten, Beißereien u.ä.
laufende Kosten pro Hund pro Jahr (bei RR Größe: ~ 800 Euro)
Die 800 Euro beziehen sich auf:
ein Sack Futter pro Monat a 50 Euro = 600 Euro
Impfungen & Zeckenzeugs und kleinere Anschaffungen .= 200 Euro
Die 800 Euro beinhalten NICHT mögliche Verletzungen, Krankheiten, Sonderuntersuchungen wie zum Beispiel Kotuntersuchungen, Schilddrüsenuntersuchungen oder ähnliches.
Der Anschaffungspreis wurde ebenfalls nicht berechnet.
Hundesteuer und Versicherung habe ich auch ausgenommen, regional bedingte Unterschiede bringen die 800 Euro schnell auf über 1000 Euro pro Jahr.
Nein, man muss nicht reich sein um einen Hund zu halten - aber man muss sich über die Kosten bewußt werden. Hier gibt es Leute im Forum, da fließt pro Jahr noch eine stolze Summe für Krankheiten in die Rechnung ein, ich kenne Leute die zahlen 2500 Euro zusätzlich für die Behandlung einer chronischen Krankheit ihres Hundes.
danke uli, die mühe hätte ich mir jetzt nicht gemacht.
man muss also nicht "reich" sein um einen hund gut zu halten. man muss sich aber (je enger der geldbeutel ist, desto wichtiger) gedanken machen was ist wenn
muss dann der hund weg oder leiden? dann sollte man schon vor der anschaffung gegen eine solche entscheiden.
- der hund mal richtig krank ist (allein die kosten, bis man weiß, was der hund hat und wie ihm zu helfen ist kann schnell vierstellig werden)
- nachbarn gegen hund etwas haben und zu zanken anfangen (das kostet nicht NUR nerven sondern mitunter auch ne menge geld, welches nicht von versicherungen -falls vorhanden- getragen wird)
- ...
einen hund zu haben ist ein hobby/luxus und das kostet nunmal geld (hundesteuer ist eine luxussteuer)
claudi
...mit krümelchen, schlampe (alina), killer (duncan), fluse/fiffi (goliath), komaschmuser (julian) und dem onkel (pete)
und im herzen immer dabei die prinzessin und der dicke
Hm...
Ich bin "Normalverdiener", musste jedoch auch für Kaya sparen (wenn ich ehrlich bin, gehört der hintere linke Fuß meinem Dad, weil er mir was dazu gegeben hat).
Mit meinem Einkommen kann ich sehr gut für die alltäglichen Kosten aufkommen, auch mal eine ungeplante TA-Rechnung um die 150-200 Euro sind im Monat zu verkraften.
Wenn ich weiß, es kommt ein etwas größerer geplanter Kostenfaktor auf mich zu, kann ich Geld dafür zurücklegen (das war zumindet der Plan).
Nun, war Kaya in kurzer Zeit durch 2 OPs und die Nachsorge sehr kostenintensiv bisher und ich musste mir Geld dafür organisieren, bzw. leihen, da zurücklegen und viel sparen in der Kürze der Zeit nicht möglich war, heisst das nun, ich hätte mir lieber keinen Hund zulegen sollen?
Nein Mini, denn für deinen Hund ist gesort, für mich ist nicht das WIE sondern das es diese Versorgung gibt entscheident.
Würde eine OP unsere Rücklage sprengen gibt es Banken die Kredite vergeben, Verwandte die mal aushelfen und sogar TA bei denen man größere Rechnungen in Raten zahlen kann......
also, alles nicht schon schlimm !



Oder man kann für den Hund auch einfach eine Krankenversicherung abschließen. Das macht die Kosten überschaubar...
Es geht auch gar nicht darum ob man die laufenden Kosten nicht zahlen kann, die sind ja gleich hoch, egal ob der Hund bei der Anschaffung 5000,00 Euro oder nix gekostet hat.
Sondern darum, ob es sich ein - sagen wir mal ein durchschnittlich verdienender Hundeliebhaber - leisten kann sich einen anzuschaffen.
Und da sind Unterschiede von über 1000,00 Euro schon relevant. Das könnte dann vermehrt dazu führen, dass man, wenn man halt so einen Hund sooo gerne hätte, doch zum Vermehrer um die Ecke geht...
Waldmaus
Geändert von Waldmaus (16.04.2009 um 12:31 Uhr)
nein, mini. das heißt, du hast dich gefragt:
kann ich mir einen hund leisten? ja!
WILL ich mir einen hund leisten? ja!
und wenn ich mit den unerwarteten kosten nicht alleine klar komme, habe ich möglichkeiten für meinen hund das unmögliche möglich zu machen? ja! das hast du gerade geschildert.
claudi
...mit krümelchen, schlampe (alina), killer (duncan), fluse/fiffi (goliath), komaschmuser (julian) und dem onkel (pete)
und im herzen immer dabei die prinzessin und der dicke








.. und deshalb ist es umso wichtiger, dass man sich einen hund aus kontrollierter fci-anerkannter zucht holt. die chancen sind größer ein gesundes tier zu erwischen. und sollte zb. doch mal ein unentdeckter ds vorhanden sein, dann hat man es auch leichter als bei einem hund aus vermehrer-, hobby- oder d.-hand.
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