Ja, das ist eine gute Frage Regine...
Oft erkennen es ja die HH nicht, ob er es wirklich nicht KANN oder einfach nur nicht WILL.
Aber wer müsste es am besten wissen oder erkennen? Der Trainer? Hundehalters Hundehalterkumpel als Außenstehender?



Themenstarter
Ja, das ist eine gute Frage Regine...
Oft erkennen es ja die HH nicht, ob er es wirklich nicht KANN oder einfach nur nicht WILL.
Aber wer müsste es am besten wissen oder erkennen? Der Trainer? Hundehalters Hundehalterkumpel als Außenstehender?
Geändert von Fannilly (27.09.2010 um 16:32 Uhr)
Nala *07.02.2008 - 31.07.2023
Unvergessen und für immer im Herzen!~~~~~~~~~~~~~
"Mein Ziel ist es, ein so guter Mensch zu werden,wie mein Hund von mir glaubt, es zu sein." -unbekannt-
Die Frage ist ja auch WARUM kann es der Hund gerade nicht?
Ich finds zum Beispiel zum ******, wenn in einer total stressigen Situation ein Hund ins Platz gezwungen wird.
Tierarzt-Wartezimmer z. B.
Wenn Hundi bis unter die letzte Haarspitze angespannt ist, fällt hinlegen äußerst schwer.
Da KANN Hundi dem nicht nach kommen.
Ich würds aber auch nie verlangen.
Sollte man da nicht eher fragen: Was für SINNVOLLE Dinge verlangen Hundehalter?
Bach hatte auf Hundeplätzen für stupide Abläufe auch sehr sehr wenig übrig.
Dafür war er bei anderen Sachen mit Begeisterung dabei.
Gestern hatte ich ein schönes Beispiel für:
"Ichkannmichnichtrichtighinsetzenweilichsoaufgereg tbin*
Ich hatte einen sehr netten RR zu Besuch.
Aufs SITZ draußen in aufregender Natur macht er den Boppes runter, ohne Bodenhaftung, die Rute nach innen drunter geschoben und gewedelt.
Was ich persönlich halt auch für völlig sinnfrei halte sind so Geschichten wie den Hund der sich nicht wie gewünscht verhalten hat erstmal einer Unterordnung zu unterziehen.
Also Hundi hörte nicht, zack ran und dann 15 Mal SITZ, aufstehen, PLATZ, aufstehen, FUSS usw.




LG
Katja mit Samson, der schielt und zufrieden schmatzt wenn er fertig istund Tiffy, die sich fragt "Was macht der da bloß??"
Ich denk, Du verwirrst den Hund komplett. Der rafft doch nicht, dass er das dann als Konsequenz da stumpfes Ableisten von Kommandos liefern muss.
Ich eruiere dann lieber warum er vorher nicht folgen konnte und arbeite daran.
Tina:
Wenn Badawi sich hinlegen kann ist das doch was anderes.
Manche können vor zittern und hecheln das aber nicht und springen immer wieder auf. Und weinen und jaulen und bellen. Die bringen dann ja wirklich noch mehr Unruhe rein.
Mit solch einem Hundi wart ich doch lieber draußen oder lass ihn im Auto.
Bei der Realitätsfrage der BH ist der Kern doch, ob Hundi das auch nach draußen generalisiert und nicht nur ortsbezogen handeln kann, oder?
Der Bach hat draußen besser befolgt als auf nem Platz.
Als "Mehrfachtierbesitzer" ist man ja nun sehr häufig beim Tierarzt.
Der Hund hat selten ein Problem, sondern die Hundehalter sind das Problem.
Ich gebe meiner Hündin beim TA keine Befehle, sie setzt sich aber ruhig bei mir hin und beobachtet die "Beklop.." beim auf die Hunde ein reden. Hasso du bist ja ein toller ach Hasso hast du solche Angst, der gemeine TA ich passe schon auf bla bla bla.
Also gibt es auch keinen Grund wieso ein Hund beim TA nicht ruhig liegen könnte, bei der BGH finde ich das sehr viel schwieriger weil ich meiner Hündin keine Sicherheit geben kann falls sie den an ihr vorbei gehenden merkwürdig findet.
Grüße
Thomas
Wassen das für ne Logik???
Es gibt Millionen Gründe, warum ein Hund beim TA nicht ruhig liegen kann.
Zig andere Hunde und Menschen sehr nah, die nach Krankheit riechen, nach Stress und Angst. Dazu die Behandlung, wo Hund vorab nie weiß, was ihn erwartet.
Zur BH schlepp ich den Hund freiwillig. Und warum kann ich ihm da keine Sicherheit geben?
Solche Dinge kann ich doch viel besser trainieren als einen TA-Besuch.
Gruß Regine
Off-Topic:
Regine, ich weiß, was du meinst...und anderen ein guter Grund für mich, seit langem Tierärzte zu meiden, die sowas wie ein volles Wartezimmer haben...
Wenn du das Üben nicht nur auf eine Stunde Hundeplatz in der Woche beschränkst, sondern auch in deinen Alltag einbaust, sehe ich darin kein Problem.
Was ich realitätsfremd finde, ist eher die Präzision, die gefordert wird. Ob der Hund (schräg) vorsitzt, nachdem ich ihn gerufen habe, ist mir im Alltag ziemlich egal, so lange er sich auf Ruf zu mir bewegt. Anglotzen muss er mich beim Fuß auch nicht permanent und eine anhaltend zur Schau gestellte, überschäumende Fröhlichkeit erwarte ich dabei auch nicht. Aber da es zur Prüfung gehört, üben wir das halt mit. Schaden tuts nicht und bei manchen Sachen machen wir einfach Abstriche und hoffen, dass es trotzdem reicht.
Insgesamt stimmt ich Tina zu. Auf den ersten Blick mag das alles überzogen wirken, aber die einzelnen Dinge kann man im Alltag schon gebrauchen.
Viele Grüße,
Stefanie mit BamBam
He is your friend, your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.
Ob JEDER Hund ALLES können muss? Nö, dann bräuchte man ja nicht diese Vielzahl von speziellen und spezialisierten Züchtungen, oder?
Ob jeder Hund ab einem bestimmten Alter/Ausbildungsstand die wichtigsten Grundkommandos befolgen sollte? Also meiner persönlichen Meinung nach (Allgemeingültiges kann ich nicht): Jo, finde ich schon.
Sitz, Platz, Fuß, meinetwegen Steh ... und natürlich (!) das Wichtigste: HIIIER!
Ja, auf alle Fälle! Und nicht erst bei der 23. Wiederholung, sondern gleich. Ohne langes Fragen, Hampeln, Zappeln, Diskutieren. Finde ICH.
Zum TA: Mein Hund IST nervös, wenn sie zum TA geht. Gutwillig, freundlich, aber nervös. Und, ja sie liegt im Wartezimmer, bis wir drankommen. Weil sie dann auch auf andere Halter und deren Tiere friedfertig wirkt. Und weil ich es zum Ko... uups, 'tschuldigung! ... finde, wenn andere Hunde beim TA ständig rumhampeln, den ganzen Rest damit aufmischen und schlimmstenfalls ihre was-auch-immer-für Krankheitskeime bei uns abladen, weil ihre "Frauchen" sie nicht bei sich behalten können. Und mein Hund hat keine Probleme mit dem Warte-Liegen: Wir kommen rein, setzen sie ggf. kurz auf die Waage, ich schmeiß die Jacke auf den Boden, Hund legt sich drauf - gut ist's.
Was die BH angeht - ist die wirklich so wirklichkeitsfremd?
Okay, "normalerweise" muss Hund nicht genau 15 Schritte neben dem HF traben und auch nicht genau 15 Schritte sehr langsam neben ihm gehen. Aber als HF mal losjoggen oder auch mal den Schritt zu verlangsamen, ohne dass man von dem Tier am anderen Ende der Leine nach hinten oder vorne über geschmissen wird, wär schon nett, oder?
"Normalerweise" muss der Hund auch nicht bei Fuß enge Kringel um Leute laufen ... aber in die Stadt möchte ich ihn schon mitnehmen, und zwar an meiner Seite und ohne dass er das kleine Mädel mit der Bäckertüte umschmeißt.
"Normalerweise" liegt der Hund nicht, während ein anderer Lektionen läuft, minutenlang im Gras ... Uuups, doch, kann vorkommen. Wenn ich mit anderen HFs rede oder mit ihnen was an ihrem Hund durchspiele. Dann hat meine halt Pause. Ja, meist im Liegen. Und, nein, festgefroren ist sie bislang noch nirgends.
Ebenso kommt es vor, dass ich die Madame an anderen Hunden vorbei oder auch an Futter vorbei zu mir rufe. Finde ich nützlich, hilft es doch u.U. den anderen Hund einzufangen, der vielleicht nicht so gut hört oder auch mal den eigenen von leckeren Katzen...pralinen oder Kuh...puddings wegzuholen, die zuhause so fürchterliche olfaktorische Auswirkungen haben.
Und auch, dass ich den Hund neben mir (oder auch mal weiter weg) mitten aus der Bewegung per Kommando flott ins Sitz oder Platz befördern muss, haben wir häufiger. Der Radler, der Jogger und nicht zuletzt das Reh, das ich kurz vorher bemerkt habe, danken es mir.
Nein, ich finde die BH NICHT realitätsfern. Sie fragt weit mehr ab als abgezählte Schritte. Und uns beiden, also dem Hund und mir hat das Training enorm geholfen, die Kommunikation, aber auch den Gehorsam zu verbessern/verfeinern.
LG
Tina
Ignorance is not a virtue! (Barack Hussein Obama II)
Ob das Zitieren nu geklappt hat?![]()
Ich schliesse mich der Tina an......
Und das zitierte kann ich ebenso behaupten von mir und meiner Fellnase.
Wir befinden uns zwar noch im Training bzw im Aufbau zur BH; aber ich merke wie gut es UNS einfach tut gemeinsam zu arbeiten und auch dazu zu lernen. Ich kann an der BH nichts finden was realitätsfremd wäre.
Dass mein Hund nach der Prüfung evt keine 15 Schritte bei Fuss oder 30 Schritte lang im Sitz und/oder Platz läuft oder bleibt...sprich in der Anordnung der BH ist mir bewusst....aber sie KANN es dann und ich kann es in Situationsbedingten Alltagssachen abrufen. ( Tina sagte es schon)
Ausserdem brauche ich z.B. die BH als Einstieg in den TurnierHundeSport, den ich ins Auge gefasst habe, wenn ich aber merken sollte dass es UNS keinen Spass macht, dann ist das auch okay.![]()
Die Ela mit den Teufelsweibern CHANDU und IMANI
Ein Hund, der bellt, ist MEHR wert; als ein Mensch der lügt!!!
Henry de Montherland 1896-1972


Hallo.
ich bin der Meinung, das der Grundgehorsam sitzten muss. Von daher finde ich die Anforderungen der Begleithundeprüfung machbar.Und das kann Hund lernen.
Finde es viel wichtiger sich selbst und seinen Hund nicht unter Druck zusetzen, so schnell wie möglich diese Prüfung zuabsolvieren.
Bestimmte Dinge wie Agility, Apportieren,Dog-dance ect. sind Rasse bzw. abhängig davon ,wo der Hund mehr Interesse zeigt oder Spaß hat.
LG Birgit


Isst doch eigentlich wie früher in der Schule...
Man lernt und lernt.
Einige Sachen muss man können.
Manche Sachen kennt man, kann sie anwenden, werden aber kaum gebraucht.Nur gut zu wissen,das man es drauf hat.
Und manche Sachen, mein Gott..da fragt nie wieder einer nach.![]()




Stimme der Steffi mal zu, die Präzision macht vielleicht den Unterschied, bzw wie der Halter die einzelnen Übungen für seinen Alltag umsetzt bzw anwendet.
Wir haben all diese Dinge, den normalen Gehorsam, Kommandos wie "sitz" auch auf Entfernung, Innenstadtspaziergänge sowieso hauptsachlich und tagtäglich zu Hause trainiert. Eben genau auf unseren Alltag abgestimmt.
Ein gutes Beispiel, warum etwas nicht gut funktioniert, ohne das es RR typisch ist, wir haben letzten Herbst und Winter draußen sehr oft Platz trainiert. Es lief super, Sam hat sich im Regen auf die Wiese und auch in den Schnee gelegt, recht entspannt sogar. Gab halt kein wenn und aber.
Nun, dann kam der Alltag...und in unserem Alltag muss er einfach fast nie irgendwo rumliegen..daher hab ich das schleifen lassen und nun den Salat das er es nicht immer gerne, freiwillig oder flott macht, wenn ich das gern hätte.
Manchmal haben wir dann Streit...und manchmal denk ich wieder an die Trainerin die da sagte, "wenn er etwas nicht macht, dann nicht, weil er nicht will, sondern weil er es nicht richtig gelernt hat, und daran bist du selbst schuld."
LG
Katja mit Samson, der schielt und zufrieden schmatzt wenn er fertig istund Tiffy, die sich fragt "Was macht der da bloß??"
...also stricken werden unsere wohl nie lernen.
die BH betrachte ich als "sport mit dem hund". das kann meiner ansicht nach jeder hund lernen....aber muss er das? ich denke nein. und ich bin auch der meinung, dass manche HH ihre sportlichen ambitionen über die ihres hundes stellen (da fiele mir z.b. das thema radfahren mit dem hund ein).
der "0 8 15 hundehalter" mit seinem "gemeinen gebrauchshund" sollte je nach lebensumfeld aber in der lage sein, die u.a. in der BH gestellten anforderungen zu erfüllen *find*. oder adäquat: ich finde, jeder hund sollte "übungen" wie sie im wesenstest abgeprüft werden beherrschen....oder eben etsprechend gesichert bzw. von bestimmten begebenheiten ferngehalten werden.
claudi
...mit krümelchen, schlampe (alina), killer (duncan), fluse/fiffi (goliath), komaschmuser (julian) und dem onkel (pete)
und im herzen immer dabei die prinzessin und der dicke
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