Der Satz ist mir heute beim Spaziergang nochmal durch den Kopf gegangen... Die Hündin, die wir heute dabei hatten, hat an der Leine ein Problem mit anderen Hunden. Wir sind einige Male zusammen gelaufen, die Besitzerin arbeitet an der Thematik. Es ist ihr aufgefallen, dass sie viel weniger Probleme beim Spaziergang mit uns hat, weil die Leute sonst ihre "DertutNixe" gerne auf sie zurennen lassen, auch wenn sie sie bittet, sie zurückzunehmen. Wenn die kleine Hündin ihre beiden Bodyguards dabei hat, kommt das nicht vor und sie ist entspannter. Ist aber wohl keine dauerhafte Lösung, anderen zu vermitteln, dass Rücksicht zu nehmen hin und wieder schön ist.
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Viele Grüße,
Stefanie mit BamBam
Geändert von Stefanie R. (14.01.2012 um 18:19 Uhr)
He is your friend, your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.
Solche Sachen meine ich, Steffi. Leider hat man nicht immer Bodyguards dabei... Gerade für die Leinenpöbelgeschichten bedeutet so etwas auch immer wieder einen Trainingsrückschritt.
Es geht aber auch so:
Als Buki in seiner Blütephase des Gröhlens war, habe ich durchaus nach anderen Hunden geguckt, damit wir am Lebendobjekt trainieren können - das aber möglichst in der Distanz, in der er noch cool bleiben konnte. Das war manchmal unglaublich, wie magnetisch wir auf die Leute mit Hund aus der Entfernung wirkten. Nicht alles, was auf vier Beinen läuft, ist automatisch ein toller Spielkumpel (oder zumindest nicht in dem Augenblick).
Eines Nachmittags sah ich etwas entfernter zwei Frauen mit großem schwarzem Hund hinter mir näher kommen. Buki sah die auch und wir verloren an Tempo, weil er immer wieder gucken und sich aufplüscheln musste und ich ihn geistig immer wieder zurückholte. Die Damen bremsten ab... Eigentlich war das die perfekte Trainingsentfernung, zumal der große Schwarze völlig gelassen bei seinen Damen blieb. Der Abstand blieb nun über einen Kilometer immer exakt gleich und ich konnte richtig prima mit Buki arbeiten.
Am Auto angekommen packte ich den Bukinator ein und eine der Frauen kam zu mir rüber. Ich erklärte ihr den Hintergrund und bedankte mich für den perfekten Abstand und den unabgesprochenen Tempoabgleich. Sie lachte und sagte: "Ja, ich hab gleich erkannt, dass Sie am Arbeiten sind. Wissen Sie, das hab ich alles auch hinter mir - meiner war genauso. Nur Mut, das wird auch bei Ihnen."
Ja. Wurde es. Und genau solche Menschen helfen dabei.
LG
Susanne




Ich bin eine "Eine" , solange es um die Frage der Perfektion geht
Für MICH sind die Köti`s nämlich perfekt, da können sie auch noch soviel Bockmist bauen, oder hüpfdohlig durch die Gegend springen, der Stempel ist druff
Mir geht bei einer Einteilung in die "Einen" und die "Anderen" auch ein bischen die Individualität flöten.
Aber ich glaub ich weiß, was du meinst.
Neulich beim Mantrailing, ein JR wartete auf seinen Einsatz und hatte das entsprechende Erregungslevel. Eine Familie mit freilaufendem Hund kam auf uns zu, deren Hund steuerte gezielt auf den JR zu vor dem ich mich dann deutlich positionierte. Die Erwachsenen interessierte die Situation null, der Sohn kam um seinen Hund einzufangen mit der Frage "Was hat DER denn????"
Ich: "Nix, außer `nem Job und im Übrigen ist hier Leinenpflicht..."
Diese Situation erleben wir regelmäßig und ernten Verständnislosigkeit. Denn "der tut doch nix" oder "der will doch nur schnüffeln" etc..
Von mir aus, kann ja sein...ich, und der Hund, den ich grad dabei habe machen es anders. Weichen aus, nehmen Umwege in Kauf oder lassen (lustigen) Leinenkontakt eben nicht zu.
Meine Welt geht davon nicht unter und ich bin der Erklärung auch noch lange nicht müde
Ich habe nämlich Verständnis für diejenigen, mit den (augenscheinlich) tiefenentspannten Hunden. Vielleicht gibt`s da andere, wie Cathy schrieb, "Leichen im Keller". Vielleicht auch nicht. Aber wenn jemand gewisse Erfahrungen einfach noch nicht machen konnte/durfte/musste, woher soll er wissen das der nette Junghund zum Arsch mutieren kann, die Couch zerfetzen, den Nachbarshund fressen oder die spielenden Kinder zum jagen lustig findet?!
Und das ist dann wieder die Individualität, der Charakter jedes einzelnen Hundes. Und da muss man sich als Halter mit seinen Erwartungen einfach ein bischen drauf einstellen und mit Vergleichen aufhören.
Letztendlich gilt: Wie der Herr, so`s G`scher!Auch bei meinen bockmistbauenden Köti`s
LG
Katja mit Samson, der schielt und zufrieden schmatzt wenn er fertig istund Tiffy, die sich fragt "Was macht der da bloß??"





Off-Topic:
Och Mensch, Stefanie, die Kimba will auch 2 so Bodygards!![]()
Liebe Grüsse von mir anderen mit "der Ein(malig)en"
![]()
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