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Thema: Freiraum für einen Hund

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  1. #1
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    Standard AW: Freiraum für einen Hund

    Huhu
    Also trotz Mischling.. Unsere hat einen sehr großen Bewegungsdrang. Fahrrad fahren ist zur Zeit noch nicht möglich mit ihr. Daher sind ausgedehnte Spaziergänge angesagt,mit einer längeren Leine,die wir heute bekamen. Und /Oder wir sind zur Zeit viel mit der Schleppleine unterwegs,damit der Hund zumindest etwas an Freilauf hat. An der Schleppe hab ich nicht das Gefühl das sie eingeschränkt ist. Sie ist es gewohnt in einem bestimmten Radius bei uns zu bleiben und das sollte auch so bleiben.
    Ich wurde allerdings schonmal von der Polizei angesprochen, als wir alle am See waren und relaxt haben auf der Wiese, Hund an der Schleppe. Ich wurde gefragt ob mein Hund an der Leine ist Äh ja.. Und ob er auch angeleint bleibt.

    Trotz der Leinenpflicht zur Zeit,lassen viele ihre Hund am See und Umgebung frei laufen.Wenn Polizei auftaucht,werden die Hunde angeleint und danach wieder frei laufen gelassen.

    LG TJ

  2. #2
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    Avatar von Thomas R
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    Standard AW: Freiraum für einen Hund

    Auch wenn es mir eher grundsätzlich um die nötige Freiheit des Hundes ging, das Thema Wald ist auch interessant.

    Wer bestimmt denn was ein Weg ist?

    Wer kommt eigentlich auf die Idee das ich im Frühjahr / Sommer bei dichtem Bewuchs das Wild mehr stören würde als bei kälte und damit verbundener Trägheit und mangelndem Schutz durch ausreichen Bewuchs?

    Rehe schaffen es ja im Winter auch direkt am Weg zu liegen und sich nicht von uns stören zu lassen. Wenn da ein Hund durch geht gibt es sofort "Tote".
    Zu dieser Jahreszeit muss man schon ein wenig mehr suchen um Wild zu stören. Bei den Bodenbrütern ist es doch noch schlimmer....Erst wird die Wiese gewalzt oder abgeschleppt, dann kommt Gülle oder anderer Dünger drauf, dann wird gemäht.
    Erst letzte Woche gesehen, eine riesen Wiese mitten im Wald, sicher bestes Gebiet für Hasen, Bodenbrüter usw...einmal komplett umgefräst und neu eingesäät.
    Oder die Leute mit dem Lenkdrachen latschen alles platt

    Realistisch gesehen wird mit dem Leinenzwang oder dem Betretungsverbot nichts erreicht. Aber es es hört sich toll an
    Im letzten Jahr habe ich einen Bach und die angrenzenden Wiesen gemieden. Mitte Mai wurden dann die Wiesen gemäht, sorry aber mein Hund und ich hätten niemanden tot gewalzt.

    Im Winter ist der Wald ja auch ein Tollhaus. Erst eine Drückjagd nach der nächsten "die Schweine müssen doch zu packen sein", dann kommt die Forsterntemaschine.

    Ich glaube, auch wenn das in Deutschland uncool ist, man kann durch Aufklärung und ein wenig Vertrauen mehr erreichen.
    Die Nachzucht erfolgt doch eh in den wenigen wirklich ruhigen Orten. Die sollte man erkennen und meiden, ich denke aber das macht man irgendwie automatisch.
    Zumindest ist das bei uns landschaftlich klar zu erkennen...

    Es muss aber auch gesagt sein das ich hier von unseren eher kleinen Wäldern spreche. Obwohl ich z.B. im Harz noch weniger Probleme sehe, da bleiben die Hunde eh auf den Schotterwegen, und wenn sie mal eben 30 m in die Buchen laufen, ja mein Gott noch mal.

    LG

    Thomas

    "nicht falsch verstehen, ich möchte auch nicht das sich jeder als die Ausnahme sieht. Und dann eben doch hunderte Leute durch den Wald rennen. Realsistisch sit es aber eben nicht, ich treffe kaum mal jemanden abseits der Wege" Auf den Wiesen sieht man auch nur selten einen Bekloppten wie mich unterwegs sein....

  3. #3
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    Standard AW: Freiraum für einen Hund

    Off-Topic:

    thomas, du schredderst !

    btt: es gibt gegenden in diesem land in denen ein im gehorsam stehender hund in jeder jahreszeit ein durchaus gern gesehener gast ist - mit oder ohne leine am hals.
    Geändert von Heins (27.04.2012 um 13:52 Uhr) Grund: +in .. zeit
    Do not support any puppy dealer!

    Proudly old, uncool and out of fashion.

    Whoever does not move dies or is already dead.


  4. #4
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    Avatar von Thomas R
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    Standard AW: Freiraum für einen Hund

    Zitat Zitat von Heins Beitrag anzeigen
    Off-Topic:

    thomas, du schredderst !

    btt: es gibt gegenden in diesem land in denen ein im gehorsam stehender hund in jeder jahreszeit ein durchaus gern gesehener gast ist - mit oder ohne leine am hals.
    Heins, ich habe ja hier auch kein Problem.
    Man kennt mich hier und toleriert mich weitesgehend, oder anders gesagt man mag es sich mit mir nicht verschertzen
    Dennoch, halte ich mich natürlich "weitesgehend" an die Leinenpflicht.

    @Suse, oh doch es kommt vor. Dann aber eher freundlich mit einem Zwinkern.


    LG

    Thomas
    Geändert von Thomas R (27.04.2012 um 16:48 Uhr)

  5. #5
    Schnurzelpurpserin Avatar von dissens
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    Standard AW: Freiraum für einen Hund

    Off-Topic:

    Zitat Zitat von Thomas R Beitrag anzeigen
    Wer bestimmt denn was ein Weg ist?
    Das ist zuweilen recht ... individuell.
    So zumindest unser Resümee, als wir zu Pferd mit Hund bei Fuß einen Waldweg entlangkamen und von einem Herrn, der sich als Jagdaufseher bezeichnete, beschieden wurden, dass a) der Hund im Wald angeleint zu sein habe (hat er nicht, s.o.) und wir uns b) auf dem Weg, auf dem wir waren, nicht bewegen dürften, da er kein Weg sei (nur, dass der Allrader des Herrn, nachdem er tiefe Spuren in ebendiesen nichtexistenten Weg gezogen hatte, auf eben diesem nichtexistenten Weg herumstand ...) Ähh, ... ja!

    War aber wenigstens nicht "unser" Revier, also haben wir ihn reden lassen und sind weitergeritten.
    Ignorance is not a virtue! (Barack Hussein Obama II)

  6. #6
    letum non omia finit Avatar von Chappyxxs
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    Standard AW: Freiraum für einen Hund

    Hm,

    ich hab so den Eindruck, dass Mensch dazu neigt, das die Bedürfnisse seines Hundes den eigenen entsprechend zu definieren. Und das sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung *schmunzel*

    Das Bedürfnis nach "Freiraum" fällt da sicher auch drunter.
    Du siehst Leinenzwang als Quälerei. Andere nicht.
    Du hast den Eindruck, Pia leidet. Ich z.B. hab den Eindruck, Sam kommt für die Zeit auch an der Schlepp prima zurecht.
    So ist das ;-)

    Ist übrigens interessant, dass Du fehlenden Freiraum und Leinenpflicht in einen Zusammenhang stellst.
    Auf die Idee wäre ich so direkt nicht gekommen. Ich hatte "Freiraum für einen Hund" direkt mit "Zeit für einen Hund" assoziiert.
    Das ist nämlich ein viel größeres Problem bei uns, mit zwei kleinen Kindern, Haus, Beruf und Ehegatte ;-)
    Trust is earned. We can`t just hand it over.

  7. #7
    Mittendrinmensch Avatar von Juchhu
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    Standard AW: Freiraum für einen Hund

    Zitat Zitat von dissens Beitrag anzeigen
    Off-Topic:



    Das ist zuweilen recht ... individuell.
    So zumindest unser Resümee, als wir zu Pferd mit Hund bei Fuß einen Waldweg entlangkamen und von einem Herrn, der sich als Jagdaufseher bezeichnete, beschieden wurden, dass a) der Hund im Wald angeleint zu sein habe (hat er nicht, s.o.) und wir uns b) auf dem Weg, auf dem wir waren, nicht bewegen dürften, da er kein Weg sei (nur, dass der Allrader des Herrn, nachdem er tiefe Spuren in ebendiesen nichtexistenten Weg gezogen hatte, auf eben diesem nichtexistenten Weg herumstand ...) Ähh, ... ja!

    War aber wenigstens nicht "unser" Revier, also haben wir ihn reden lassen und sind weitergeritten.
    Ja, das mit dem Wegerecht ist nicht so einfach. Ich habe zusammen mit Juristen für unsere BikeGuide-Ausbildung im Mountainbike Verband Deutschland das Wegerecht für Radfahrer der 16 einzelnen Bundesländern analysiert. Was auf der einen Seite der Grenze (z.B. NRW) erlaubt ist, ist bereit beim Betreten (dem Befahren gleichgestellt) von RLP verboten.

    Der Jagdaufseher kann mit seiner Aussage, was das Berittrecht dieses Weges anging, durchaus Recht gehabt haben.

    In § 22 des LWaldG RLP steht in Abs. 3


    ...

    (3) Radfahren und Reiten sind im Wald nur auf Straßen und Waldwegen erlaubt; darüber hinausgehende Reit- und Befahrensmöglichkeiten können die Waldbesitzenden gestatten, soweit dadurch nicht die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter beeinträchtigt werden. Die untere Forstbehörde kann auf Antrag der Waldbesitzenden Straßen und Waldwege sperren, wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind. Nicht erlaubt ist das Reiten Im Wald auf Straßen und Waldwegen mit besonderer Zweckbestimmung. Die Waldbesitzenden machen die Zweckbestimmung durch Schilder kenntlich. Die Markierung von Straßen und Waldwegen als Wanderwege oder Fahrradwege ist keine besondere Zweckbestimmung Im Sinne des Satzes 2.

    ...
    Das bedeutet in RLP im Umkehrschluss: Keine entsprechende Beschilderung/Markierung, keine Nutzungsrecht als Reiter und/oder Radfahrer. So ist der Pfälzer Wald eines der schönes Wander- und 'Radfahrreviere' Deutschlands. Doch leider dürfen die Mountainbiker nicht auf den markierten Wanderwegen sich bewegen, da sie trotz Markierung nicht für explizit fürs Radfahren freigegeben sind. Wie gesagt "dürfen".
    Wahrscheinlich fristet die Mehrheit der Hunde ein geistig und auch körperlich unterfordertes Dasein.
    Mach mehr mit und aus Deinem Hund.
    Und lass es zu, dass aus einem "Nur dabei"-Hund ein "Mittendrin"-Hund wird.

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