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Thema: Infiziert mit dem RR-Virus

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  1. #1
    Mathuni
    Gast

    Standard AW: Infiziert mit dem RR-Virus

    Zitat Zitat von ducaracer66 Beitrag anzeigen
    ok, dann nehm ich mal den grusel raus.
    ich meinte nicht rrin weil ich der meinung bin das ein erwachsener rr nicht in unerfahrene hände gehört. in den tierheimen in meiner umgebung sind sie dankbar für pflegestellen in denen ein hund vorübergehend untergebracht werden muss ( aus welchen gründen auch immer stress, unglücklich ect.) da wäre es doch gut wenn jemand der den wunsch hat sich einen oder mehrere hunde anzuschaffen mal in das leben mit hund reinschnuppern kann. bei einer pflegestelle ist von anfang an klar das dass eine zeitlich begrenzte sache bis zur vermittlung ist. und vielleicht verlieben sich die beiden in diese arme nase und wollen ihn für immer behalten. ist doch besser als mit 2 welpen ins kalte wasser zu springen
    Und da glaube ich eben nicht, dass es nun für die Notnase leichter/besser ist als für zwei Welpen - so es denn nicht funktioniert (und die Zeichen stehen bei der Konstellation gar nicht so ungünstig).

    Notnase hat schon Rumschubsen hinter sich. Vernünftige Pflegestellen sind so angelegt oder sollten zumindest so angelegt sein, dass der Nothund so lange da bleiben kann, bis die Pflegestelle zum Pflegestellenversager wird oder ein passender Endplatz gefunden ist. Sonst heißt der Hund nicht Notnase, sondern Wanderpokal.

    Für einen Welpen oder Junghund ist das Weitergereichtwerden auch nicht lustig, aber auch nicht schlimmer. Unter Umständen geht das Vermitteln bei einem jungen Rassehund sogar noch leichter als bei einem älteren (und in dem Fall als Versuchsobjekt missbrauchten) Querbeetmischling. Damit will ich nicht sagen, dass man sich in der Ausgangssituation des Eingangspostes nun besser einen Rassewelpen holt. Ich will damit sagen, dass eine Notnase die grundsätzliche Situation nicht einen Hauch rosafarbener macht und mögliche Konsequenzen nicht weniger schlimm sind, nur weil es halt ein Tierheimhund ist.

    Zu deinem ersten rr-bezogenen Satz noch: Hundepsyche ist Hundepsyche - egal, was ich da für ein Fell drumrumpacke. Auch andere Hunde haben ein Seelchen. Auch andere erwachsene Hunde können so drauf sein, dass sie besser in erfahrene Hände gehören. Und auch, wenn wir unsere RRs immer als besonders besonders emfinden: Sie sind Hunde. Nicht mehr und nicht weniger als andere. Und nicht besser oder schlechter als andere. Kein Hund hat es verdient, in ungeeigneten Händen zu landen.

    LG

    Susanne
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  2. #2
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    Standard AW: Infiziert mit dem RR-Virus

    Zitat Zitat von Mathuni Beitrag anzeigen
    Und da glaube ich eben nicht, dass es nun für die Notnase leichter/besser ist als für zwei Welpen - so es denn nicht funktioniert (und die Zeichen stehen bei der Konstellation gar nicht so ungünstig).

    Notnase hat schon Rumschubsen hinter sich. Vernünftige Pflegestellen sind so angelegt oder sollten zumindest so angelegt sein, dass der Nothund so lange da bleiben kann, bis die Pflegestelle zum Pflegestellenversager wird oder ein passender Endplatz gefunden ist. Sonst heißt der Hund nicht Notnase, sondern Wanderpokal.

    Für einen Welpen oder Junghund ist das Weitergereichtwerden auch nicht lustig, aber auch nicht schlimmer. Unter Umständen geht das Vermitteln bei einem jungen Rassehund sogar noch leichter als bei einem älteren (und in dem Fall als Versuchsobjekt missbrauchten) Querbeetmischling. Damit will ich nicht sagen, dass man sich in der Ausgangssituation des Eingangspostes nun besser einen Rassewelpen holt. Ich will damit sagen, dass eine Notnase die grundsätzliche Situation nicht einen Hauch rosafarbener macht und mögliche Konsequenzen nicht weniger schlimm sind, nur weil es halt ein Tierheimhund ist.

    Zu deinem ersten rr-bezogenen Satz noch: Hundepsyche ist Hundepsyche - egal, was ich da für ein Fell drumrumpacke. Auch andere Hunde haben ein Seelchen. Auch andere erwachsene Hunde können so drauf sein, dass sie besser in erfahrene Hände gehören. Und auch, wenn wir unsere RRs immer als besonders besonders emfinden: Sie sind Hunde. Nicht mehr und nicht weniger als andere. Und nicht besser oder schlechter als andere. Kein Hund hat es verdient, in ungeeigneten Händen zu landen.

    LG

    Susanne
    ja ist ja ok....habe meine lektion erhalten und werde in zukunft mehr nachdenken bevor ich was schreibe. ihr habt ja recht
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  3. #3
    Mathuni
    Gast

    Standard AW: Infiziert mit dem RR-Virus

    Zitat Zitat von ducaracer66 Beitrag anzeigen
    ja ist ja ok....habe meine lektion erhalten und werde in zukunft mehr nachdenken bevor ich was schreibe. ihr habt ja recht
    Keks und Friede?

    LG

    Susanne
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  4. #4
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    63

    Standard AW: Infiziert mit dem RR-Virus

    Also ich würde mir das auch zweimal überlegen.
    Ich bin selbst Studentin und habe nur einen RR-jungspund. Das Studium muss da doch schonmal etwas zurück stecken, was ich aber Gott sei dank dennoch iwie hinbekomme. Aber die Erziehung ist schon ein immenser Zeitaufwand. Wenn ich mir vorstelle noch einen von dem Kaliber zu haben... Um Gottes Willen, Studium könnte ich dann wohl an den Nagel hängen. Auch muss man ja bedenken, dass so ein hundeleben ja hoffentlich länger anhält als ein Studium von ca. 4-6 Jahren. Ich hätte mir keinen Welpen geholt, wenn ich nicht gewusst hätte, dass mein Vater in 2 Jahren in Rente geht und die Mutter meines Freundes bereits zu Hause ist, damit ich auch nach dem Studium, falls ich keine Arbeitsstelle finde, wo ich ihn mitholen kann, seine Betreuung trotzdem gewährleistet ist.

    Auch der Kostenfaktor kann schnell mal den Rahmen sprengen. Da Luke Allergiker ist, habe ich jetzt im ersten Jahr schon mehr tierarztkosten auf mich nehmen müssen als für meinen alten hund in 13 Jahren zusammen. Wenn ich da nicht finanziellen Rückhalt von meinen Eltern hätte wär ich da voll aufgeschmissen.

    Also kann ich dir auch nur nochmal ans Herz legen: überlegt euch das lieber nochmal. Selbst ein hund allein kann schon zeit-,nerven- und kostenintensiv sein. Und auch ein Studium kann ne nervliche Belastung sein, weil vll nicht immer alles läuft wie man es gern hätte. Auch wenn man völlig im lernstress ist will Hundi bespaßt und erzogen werden... Da muss man auch erstmal lernen von anderem Stress abzuschalten, weil wenn ich von der Uni anfangs gestresst war, konnte ich üben mit Luke vergessen. Erstmal musste ich dann lernen noch für ihn geduld aufzubringen. Und ein hund spürt den Stress und ist dann auch oftmals schnell gestresst und unkonzentriert.

    Bei zwei Welpen/junghunden wäre das für mich ein Unding. Auch würde deine Freundin ja dann viel mit deinem hund machen müssen und du viel mit ihrem. Da stelle ich es mir auch kompliziert vor, dass ihr dann auch beide die gleiche Linie in Sachen Erziehung findet, was das ganze vll noch komplizierter machen könnte.

    Lg Laura und Luke

  5. #5
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    Standard AW: Infiziert mit dem RR-Virus

    So jetzt komme ich nun auch endlich mal dazu euch zu antworten!
    Erstmal vielen Dank fuer eure zahlreichen Antworten... ich habe defintiv nicht damit gerechnet, dass es nur zustimmende Kommentare gibt, deswegen habe ich ja nun auch hierrein geschrieben.
    Ich bin zurzeit noch in Australien deswegen habe ich nur ca. 1x im Monat Internet und kann jetzt erst antworten!

    Also meine Freundin und ich haben beide mit Hunden zu tun seitdem wir klein sind deswegen koennen wir es uns eigentlich nicht ohne vorstellen aber dennoch habe ich mir schon tausende Fragen darueber gestellt ob das hinhaut. Und ich denke, dass ihr von den Zeitgruenden her komplett recht habt und wir erst einmal schauen sollten wie das Zusammenleben ohne Hund/Tier klappt. Kostenprobleme haben wir durch elterliche Unterstuetzung nicht.
    Vielleicht muss ich mich dann doch auf den Goldfisch beschraenken, auch wenn sich das nichtmal halb so toll anhoert aber ihr habt mir die Augen auch fuer Sachen geoefnnet an die ich bisher nicht gedacht hatte...danke
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