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Huhu!
Also ich habe HD/ED/OCD testen lassen, Schilddrüse untersuchen lassen, Test auf Dilute-Färbung (das sind die "blauen" RR´s), Test auf Degenerative Myleopathie (DM), Herzultraschall... Die Untersuchung der SD, Herzultraschall und DM sind freiwillig, der Rest ist "muss")
Meine Hündin habe ich damals zusätzlich noch auf Neosporose testen lassen.
Und wir machen jährliche Blutuntersuchungen (SD + großes Blutbild).
Kann jeder selbst entscheiden. Ich mache lieber auch "Überflüssiges" als zu wenig.
Falls mein Rüde mal in die Zucht geht, habe ich einfach ein besseres Gefühl, wenn ich alles habe untersuchen lassen, was nötig bzw. möglich ist
Das hat aber alles nix zu sagen, wenn man "seine" Linien nicht kennt und nicht weiß, was da so drin steckt.... Insofern sollte man sich immer einen kompetenten Züchter und/oder Deckrüdenbesitzer suchen
LG Esther
OFF TOPIC:
Hallo Esther,
danke für diesen Post !
Frage: welche möglichen - gesundheitlich negativen - Konsequenzen hätte ein "blauer" RR zu erwarten?
(Dass sie Farbe ausserhalb des Standards ist, weiß ich.) Jetzt weiß ich auch, welches Gen dafür verantwortlich ist, dass ich die "Weimaraner" Fellfarbe so einzigartig finde!
Das am Rande... Du schreibst (oben zitiert), dass man "seine Linien" kennen müsse etc.
Es wäre auch für einen überdurchschnittlich interessierten RR Suchenden ein Wahnsinnsaufwand, wollte er sich eingehend mit den Linien der einzelnen Züchter auseinandersetzen. Und selbst wenn er sich dieser Herkulesaufgabe stellen wollte - also, ich habe immer nur klangvolle Namen gefunden, wenn ich den Pedigree von Zuchthunden aufschlug. Über Beeinträchtigungen irgendwelcher Art war da (natürlich!) nichts zu lesen. Vereinzelt geben Züchter an, ob in ihren Würfen ridgeless oder DS Welpen waren, was ich sehr ehrlich und deshalb gut finde. Aber allein daraus kann man nicht viel lesen, wollte man sich tiefer informieren.
Wie also kommt man an die Infos, die du für unentbehrlich hältst?
Oder sind sie das nur für die Züchter und der potentielle Käufer verlässt sich auf deren Kompetenz?
Gruß
Jajosel
Oh je - ab jetzt wird's glatt...
Ich nehme jetzt mal an, dass du diese Frage ernst meinst und ich kann dir versichern, dass ich mir bestimmt nicht anmaßen würde, dem VDH Ratschläge erteilen zu wollen. Wie gesagt, ich bin eine potentieller Kaufinteressentin.
Zwar interessiert, aber in Maßen...
Ich hatte ja erwähnt, dass ich den Wesenstest (so, wie ich in den Zuchtordnungen der 3 VDH Vereine nachgelesen habe), für ausbaufähig halte. Dies bezieht sich darauf, dass das Wesen der Hunde insbesondere in der Interaktion mit Menschen beurteilt wird. Die Interaktion von Hunden untereinander findet kaum statt. Ich bin ziemlich sicher, dass man diesen Aspekt der Wesensbeurteilung ausbauen könnte, das WIE sollten aber dann besser Personen bestimmen, die das Verhalten von Hunden von der Pike auf kennen. Mich würde das überfordern, das sage ich frank und frei.
Die Frage, WARUM das, wenn überhaupt, nur in kleinem Rahmen geschieht, habe ich auch schon gestellt, aber noch keine Antwort erhalten. Vielleicht wurde sie als rhetorisch verkannt. Nein, ich meine sie ernst und möchte sie daher nochmals stellen:
"Letzeres (der Wesenstest in der "Hundeinteraktion") könnte meiner Meinung nach möglicherweise noch ausgebaut werden, um Hunde heranzuzüchten, die auch untereinander gut verträglich sind.
Oder würde man der "Natur" zu sehr ins Handwerk pfuschen und sollte diese Thematik eher in den Bereich "Erziehung" verschieben, grob nach der Maxime, dass ein mit Artgenossen schlecht verträglicher Hund dann eben ungenügend erzogen ist?"
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