Nein, das denke ich nicht. Ich würde da auch kein grosses TamTam machen. Mit der Öffentlichkeit würde ich auf keinen Fall arbeiten.Unglaublich! Kann man denn nix tun? Können wir keine Unterschriftenliste machen, um das zu verhindern????
Denn wenn sie sich an der Anzahl Beissvorfälle orientieren, wie will man da argumentieren. Die scheinen ja ein Fakt zu sein.
Warum und was gebissen wurde, spielt ja keine Rolle.
Ich habe ja schon vor einem Jahr mal geschrieben, dass der RR Anzahl Bisse (Hunde gebissen, nicht Menschen) im Verhältnis Anzahl Ridgeback ganz vorn mit drin ist. Das war doch nur eine Frage der Zeit.
Und das würde dann ja nur noch mehr ins Bewusstsein der Leute gerückt. Da kann der Schuss ganz gewaltig nach hinten losgehen. Nein, nicht "kann" das wird er!
Und da spielt es keine Rolle, ob der Hund sich gegen einen Angriff eines anderen gewehrt hat, oder eine Hündin die von einem Rüden bedrängt wurde, ihm ein Risschen an Ohr verpasste. Da wird nur gesammelt und gezählt. (Verletzungen mit den Pfoten im Spiel sind übrigends auch da mit drauf) Jede Verletzung durch einen Hund die beim Tierarzt zur Behandlung kommt, wird gemeldet.)
Ich weiss das wirklich aus erster Hand. Den beratenden Hundetrainer des Tessiner Amtstierarzt, der versucht zu differenzieren.
Aber die Liste und was daran für Bedingungen geknüpft sind, im Fall Kanton Glarus, ist ja nicht nur schlecht.
Denn es wurde das vorherige HALTEVERBOT bestimmter Rassen rausgekippt und mit einer Auflage zur Haltung (mind. 18 jahre und Prüfung bis zum 3. Lebensjahr) ersetzt. Das gibt in diesem Kanton vielen unschuldigen "Kampf" Hunden eine Überlebenschance. das muss man schon auch sehen.
Die Prüfung sehe ich bei diesen Hunderassen aber auch eher bei 3 Jahren. Es sind ja fast alles Spätreifer. Da würde ich jetzt sonst schauen, diese Prüfung eher mit dem jungen Hund vor der "Pupertät" zu machen.
Hier im Tessin ist die keine Zauberei. Hund muss anständig an der Leine laufen, muss auf Abruf kommen, gängige Kommandos wie Sitz, Platz ausführen (Maliarbeitsmodus wird dabei nicht verlangt) muss den Mauli akzeptieren, darf sich nicht aggressiv zeigen, wenn der HH mit ihm durch mehrere Menschen läuft, oder mit solchen spricht, darf bei beiläufigen Berührungen nicht schnappen. Und muss an anderen Hunden an der Leine vorbeigeführt werden können ohne ein riesen Theater. Klicker und Gutsli sind erlaubt um den Hund auf sich zu beziehen. Es geht hier nicht um einen Wesenstest, sondern, kann der HH den Hund sicher führen und gehorcht der Hund?
Wenn was noch nicht so sitzt, darf der HH mit dem Hund weiter daran arbeiten und muss nach ein paar Monaten nochmal kommen. Zeigen sich Fortschritte ists ok.
Ein Gedanke, den ich nicht haben will, aber festhängt wie eine Krake ist folgender und Esthers Überlegungen nicht so fern:
Wenn der RR auf der Liste ist, wird sich schnell mal zeigen, wieviel der Züchter sich wirklich der Rasse Ridgeback aus Überzeugung und Leidenschaft verschrieben haben. Eventuell reduziert es sich so ganz schnell auf ein paar wirklich verantwortungsvolle Züchter, die bei der Wahl der Zuchthunde und der Wahl der Welpeneltern genau hinsehen. Und den ganzen "Vermehrer-in die Schweiz expandierende bayrische Hundehändlern" geht endlich die Luft und Lust aus.
das ganze mag mich aber schon ein bisschen, mehr als ein bisschen..... irgendwie
Gruss Eva


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) muss den Mauli akzeptieren, darf sich nicht aggressiv zeigen, wenn der HH mit ihm durch mehrere Menschen läuft, oder mit solchen spricht, darf bei beiläufigen Berührungen nicht schnappen. Und muss an anderen Hunden an der Leine vorbeigeführt werden können ohne ein riesen Theater. Klicker und Gutsli sind erlaubt um den Hund auf sich zu beziehen. Es geht hier nicht um einen Wesenstest, sondern, kann der HH den Hund sicher führen und gehorcht der Hund?

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