Aber jetzt würde mich wirklich sehr interessieren, was an den Antworten dich nun

sicherer

gemacht hat, dass ein RR doch passen könnte.
Diese Frage habe ich mir zwischendurch auch gestellt. Und habe sie mir wie folgt beantwortet: was einen Welpen angeht, ohne das ich bisher je einen hatte, liest sich das alles nach welpentypisch und nicht nach "ridgetypisch". Korrigiert mich, wenn ich falsch liege! Aber ich lese nur Sachen heraus, die bei jeder Rasse auf einen zukommt. Ebenso die Betreuungsfrage. Wenn ein wirklicher Notfall eintritt, welcher Art auch immer, hat man immer ein Problem und muss u. U. umdenken/umorganisieren. Ich denke grade daran, als mein Mann damals ausgezogen ist. Vorher sind wir immer abwechselnd mit dem Hund gegangen. Aber als er weg war, stand ich da mit einem 4-jährigen Kind, das ich nicht für die Dauer des Spaziergangs sich selber überlassen konnte. Also hieß es morgens z. B. nur in den Garten. Anfangs mit argen Bedenken von meiner Seite, aber es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass es dem Hund gut tat. War er sonst, nach dem Morgenspaziergang aufgekratzt bis zum Abwinken und todtraurig, wenn wir dann aus dem Haus sind, war er nach der Gartenrunde ruhig und hat sich direkt wieder auf sein Kissen gelegt. Durch diese gesamte Situation hatten sich dann auch unsere festen Zeiten, wo es raus ging, erledigt. Aber es hat sich alles eingespielt und nicht zum Nachteil für den Hund! Deshalb denke, dass man ,zumindest einiges, auch regeln kann, wenn man sich von festen Gewohnheiten trennt. Tritt natürlich ein extremer z.B. gesundheitlicher Notfall ein, hat das andere Konsequenzen. Aber auch das Problem besteht bei jeder Rasse.
Was den Züchter, die Ausbildung, Beschäftigung,..... angeht, bin ich mir ja bewußt, dass es zeit-und geldintensiv ist. Aber auch das ist wieder rassenunabhängig.

Das einzige, was ich nach wie vor nicht einschätzen kann, ist der Schutztrieb. Alles andere, inkl. Jagdtrieb, kenn ich von meinem Rüden.