







Do not support any puppy dealer!
Proudly old, uncool and out of fashion.
Whoever does not move dies or is already dead.

Off-Topic:
Ich habe gerade geschrieben, dass ich hier keine Links einstellen werde, da das als Pranger verstanden werden kann. Aus dem gleichen Grund nenne ich keine Namen. Wirf Googel an, such nach einer beliebigen, verbreiteten Rasse und dem Stichwort Züchter. Ganz oben in der Liste stehen dann meist Anzeigen von Züchtern, die dem VDH/FCI angehören. Selbst bei der Suche nach "Ridgeback" und "Züchter" taucht gleich oben jemand auf, der mit drei Hündinnen und einem Deckrüden züchtet. Hat ein solcher Züchter mehrere Würfe, trennt er die üblicherweise von den anderen Tieren. Wie macht man das??? Kann ja wohl nicht sein, dass zwei Würfe gleichzeitig oder nacheinander wild durchmischt im Wohnzimmer zusammen leben, oder?
Zu dem Thema steht zum Beispiel auch was in der Tierschutz-Hundeverordnung. Ein Zitat daraus: "Wer gewerbsmäßig mit Hunden züchtet, muss sicherstellen, dass für jeweils bis zu zehn Zuchthunde und ihre Welpen eine Betreuungsperson zur Verfügung steht..." Auch zu Zwingerhaltung findet man da etwas. Ist also durchaus legal. Es gibt solche Züchter und solche Züchter gehören durchaus den großen Verbänden an. Natürlich muss niemand bei denen einen Welpen kaufen. Aber vor diffamierenden Äußerungen über solche gewerbsmäßigen Züchtern sollte man sich besser hüten.
Und: Wenn meine Aussage, dass andere Rassen verbreiteter sind als Ridgebacks, Dir so absurd erscheint, leben wir wohl tatsächlich in verschiedenen Welten.
LG
Jochen
Off-Topic:Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Warum wird jedesmal unterstellt, dass jemand, der Wert auf die Einhaltung des Rassestandards hat, Mischling bzw. Hunde ohne Papiere nicht wertschätzen würde? Wir hatten selbst früher Mischlinge und Hunde ohne bzw. mit wertlosen Papieren und die wurde nicht weniger geliebt als die heute mit VDH-Papieren vom Züchter.
Es ging mir darum aufzuzeigen, dass im Standard weder steht, dass der Schäferhund mit einem megaabfallenden Rücken, noch mit kürzeren Hinter- als Vorderbeinen ausgestattet zu sein hat. Dort steht andauernd "Arbeitshund, Schutzhund, Wachhund" was per se schon eine gewisse Funktionalität voraussetzt. Es steht ferner darin, dass der Rücken gerade und nur die Kruppe leicht abfallend sein soll. Natürlich gibt es Schäferhunde mit Hüftproblemem, wahrscheinlich sogar sehr viele. Aber das wird nicht im Standard gefordert. Jedenfalls nicht, wenn ich als Nicht-Schäferhund-Mensch den unbefangen lese und interpretiere.
Aber gerade WEIL ich auch die andere Seite erlebt habe bzw. meine früheren Hunde dies erleben mussten, setze ich heute meine Prioritäten anders. Ich habe für mich entschieden, dass ich die pure Produktion von Hunden durch meine Abnahme nicht unterstütze.
Das sehe ich auch so. Allerdings wird auch hier immer noch gemäß Vorgaben der Vereine kontrolliert. Und auch die gegenseitige Kontrolle der Züchter spielt eine Rolle. Die sollte man nicht unterschätzen.
Ich habe mich gegen ein Hörbuch entschieden, weil man dann die Fotos und Zeichungen nicht mehr dabei hat. Und die sind für mich das Salz in der Suppe bzw. im Buch.![]()
Viele Grüße,
Stefanie
Geändert von Stefanie R. (20.10.2017 um 16:40 Uhr)
He is your friend, your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.








Off-Topic:
do *not* feed the troll
btt: wie ist das denn nun mit den leuten, die sich ohne hundeerfahrung einen tierheimhund geholt haben. gibt es hier jemanden, der berichten kann und will?
Do not support any puppy dealer!
Proudly old, uncool and out of fashion.
Whoever does not move dies or is already dead.
Off-Topic:
Du meinst, dass wir hier unsere Zeit und Mühe an einen Troll verschwenden?
Woran machst du das fest? (Abgesehen von den stellenweise schon seltsam anmutenden Vorstellungen von "den" Züchtern und ihrem Wirken.)
Da bin ich auch ins Grübeln geraten, gebe ich zu.
Aber es gibt halt Hundemenschen, die von ihrer Art zu denken ebenso überzeugt sind wie wir von unserer - so unterschiedlich diese im Einzelfall auch aussehen mag, meinst du nicht?
Und deine btt-Mahnung - die ist natürlich zu unterstützen.
Komisch, dass da noch niemand so richtig geantwortet hat
vllt. hat dieses Forum keinen davon in der Community?
Und warum wohl nicht??

Nun, ich bin einer von den Leuten, die Erfahrung haben, ohne Erfahrung einen Tierheimhund zu adoptieren. Unser erster Hund kam aus dem Tierheim. War allerdings kein Ridgeback, sondern ein Deutscher Schäferhund. Mit der Situation umzugehen, war nicht leicht, da der Hund zwei Jahre alt war und eine "Vorgeschichte" hatte, die wir nicht kannten. Es hat Monate gedauert, bis wir ihn einschätzen konnten - und er uns. Und bis wir einander vertraut haben. Noch nach Jahren zeigte er Verhaltensweisen, die nicht auf unser Zusammenleben zurückzuführen waren, sondern auf die Zeit vor seinem Einzug in unsere Familie.
Ob es - ohne Erfahrung! - mit einem Welpen einfacher gewesen wäre, kann ich nicht beurteilen. Als wir unseren ersten Welpen bekommen haben, hatten wir ja schon einige Erfahrung. Welpen haben natürlich nicht diese unbekannte Vorgeschichte. Für jede Fehlentwicklung, die sie nehmen, ist man selbst verantwortlich. Aber sie sind auf andere Art herausfordernd. Keine Ahnung, ob mir/uns die erste Hundeerfahrung mit einem Welpen leichter gefallen wäre.
Deshalb habe ich dem Fragesteller in meiner ersten Antwort geraten, nicht zuviel nachzudenken, sondern nach Bauchgefühl zu entscheiden.
LG Jochen

So, hier nun meine letzte Off-Topic-Äußerung zum Thema "Zucht nach Rassestandard"....
Liebe Stefanie, ich verurteile niemanden, der - wie Du - sich dafür entscheidet, nur Hunde von Züchtern mit VDH-Papieren zu kaufen. Ich meinerseits erlaube mir aber, weiterhin anderer Meinung zu sein und erwarte dafür den gleichen Respekt.
Ich verurteile auch nicht die Züchter, die nach Rassestandards züchten. Soll jeder machen wie er will. Und jeder "Kunde" kann frei entscheiden, von wem er was kaufen will. Aber eines muss ich jetzt doch mal sagen:
Es wird hier gern so dargestellt, als würden die Rassestandards (und deren Kontrolle durch irgendwelche Vereine) dazu dienen, eine Rasse "gesund" zu erhalten. Das stimmt so nicht! Rassestandards dienen lediglich dazu, ein äußeres Erscheinungsbild zu festigen. Zucht dient folglich dazu, alle "unerwünschten" Eigentschaften aus einer Rasse "herauszuzüchten". Letztlich hat sie zum Ziel, die genetische Vielfalt einer Rasse zu verringern. Die Rasse genetisch "ärmer" zu machen. Und sie führt unbestreitbar dazu, dass in den einzelnen Rassen genetische Mängel verbreitet werden!
Hierzu verlinke ich mal eine Dokumentation der BBC. Die liegt leider nur in englischer Sprache vor und bezieht sich auf die Situation in Großbritannien. Im Kern läuft das bei uns aber genauso:
https://topdocumentaryfilms.com/pedigree-dogs-exposed/
Übrigens geht es ab ca. Minute 19 auch um Ridgebacks!
LG Jochen
Geändert von Josch (20.10.2017 um 20:25 Uhr)
Off-Topic:
Hallo Stefanie,
über die Erkenntnis, dass im Standard des DS nichts von Hinterbeinen steht, die kürzer als die Vorderbeine sein sollen, bin ich längst hinaus. Diese Meinung vertrat ich nie. Obwohl die Realität genau diesen Gedanken nahelegen könnte.
Was mich an deinem Post stört, ist die vollständig sinnentfremdende Verkürzung meiner Worte
Du selbst hattest den Hinweis darauf gegeben, dass der Standard nur soviel wert ist, wie das, was die Richter daraus machen.https://www.rhodesian-ridgeback-foru...quote_icon.png Zitat von Jajosel https://www.rhodesian-ridgeback-foru...post-right.png
Off-Topic:
Stefanie,
ich für meinen Teil kenne diesen Standard sehr wohl.
[...]
So ein Hund ist einfach nicht gesund und von seiner Eignung als "Gebrauchshund" meilenweit entfernt.
Ich habe mitnichten gesagt, dass der Standard die Hunde krank machen würde. So klingt das aber durch die Auslassung...
Schade auch, dass du dich nicht mehr zu der Rolle der Richter geäussert hast.
Aber das ist für Insider ja vielleicht auch nicht ratsam.
Ich habe dir auch nicht unterstellen wollen, dass du kein Herz für Mischlinge, Hobby Züchtungen etc. hättest.
Wenn ihr auch solche hattet, aber zu dem von dir ausgeführten Schluss gelangt seid... dagegen habe ich selbstverständlich nichts einzuwenden.
Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen:
Jeder soll beim Hundekauf und v.a. danach nach seiner Facon glücklich werden. Und dann ggf. Erfahrungen daraus ziehen.
Es gibt Rassehundehalter, die heute der Meinung sind, dass sie den nächsten Hund ganz sicher nicht mehr vom Züchter holen und HH, die nach schlechten Erfahrungen mit Vermehrerhunden das Heil in einem VdH Welpen suchen.
Nur sollte man sich davor hüten, anzunehmen, dass man damit vor allen Unwägbarkeiten, die ein Hundeleben bereithält, gefeit ist.
Es wäre viel zu schön, wenn das so wäre...

Na, ganz vom Haken lassen, würde ich die Mitforistin Stefanie bezüglich DSH nicht. Sie hat ja den Rassestandard zitiert, der bezüglich der Hinterbeine einen "Anstellwinkel" von 120 Grad "fordert". Diese Beinstellung verursacht den abfallenden Rücken, und sie ist anatomisch ungünstig und begünstigt Fehlstellungen und Verschleiß. Dass HD-Untersuchungen stattfinden, um das Problem in den Griff zu kriegen, ändert daran nicht so sehr viel. Hier mal ein Zitat aus Wikipedia (sicher keine Bibel, aber trotzdem...):
"Die bekannteste Erkrankung des Deutschen Schäferhundes, die auch immer wieder mit ihm in Verbindung gebracht wird, ist die Hüftdysplasie (HD). Diese Erkrankung ist erstmals bei einem deutschen Schäferhund festgestellt worden. Die OFA-Datenbank listet 19 Prozent aller untersuchten Deutschen Schäferhunde als dysplastisch, wohingegen lediglich 3,8 Prozent mit hervorragend bewertet werden."
Bei den 19 Prozent dysplastischen Hunden handelt es sich um Hunde, die eine Zuchtzulassung haben! Der Rassestandard (...120 Grad...), der aus "ästhetischen Gründen" eingeführt wurde, hat also eine weit verbreitete erbliche Krankheit erzeugt, die noch heute weiter vererbt wird.
Mist.... Eigentlich wollte ich doch die Klappe halten. Jetzt aber.
LG
Jochen
Off-Topic:
Jochen, du schriebst, dass die Hinterbeine per Rassestandard kürzer sein müssen als die Vorderbeine und dass dieser Rassestandard der größte Schwachsinn ist. Ich sage nicht, dass Rassestandards perfekt sind und ich sage auch nicht, dass sie toll umgesetzt werden. Ich habe schon gerade gar keine Lust dazu, mich im Falle des Schäferhunds mit den ganzen Grad-Zahlen auseinanderzusetzen, weil für mich ein Hund nicht nur aus Winkelungen besteht, sondern immer das Gesamtbild, sprich auch der Charakter passen muss. Aber deine Aussage dazu war schlichtweg falsch.
Ohne Rassestandards gäbe es keine Rassen. Natürlich gibt es Leute, die sich bewusst für Mischlinge entscheiden und denen ein gutes Zuhause bieten. Das ist gut für den betroffenen Hund, ohne Zweifel.
Viele Grüße,
Stefanie
He is your friend, your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Lesezeichen