Hallo Brigitte,
ich meinte das nicht bezogen auf das Alleine bleiben, das ist wirklich der Punkt der uns am wenigsten gefällt, daher haben wir uns vorher breit erkundigt, es wurde auch nicht gesagt, das es bei allen kein Problem ist, sondern es auf den Hund ankommt.
Meine Frau macht oft Home Office und meine Tochter hat verschiedene Anfangszeiten in der Schule. Es kommt eigentlich sehr selten vor, das er die ganze Arbeitswoche alleine ist.
Ich hatte eine Kamera aufgestellt um zu sehen was er tut. Er schläft fast die ganze Zeit und ist wesentlich entspannter als wenn wir Urlaub haben und im ganzen Haus Halli Galli ist, dann kommt er schwer zur Ruhe obwohl er müde ist.
Ich glaube nicht das die Afrikanischen Buren, die die RR gezüchtet haben, sich mit ihnen auf der Couch gemütlich Musikantenstadl angeschaut haben. Die Hunde hatten eine Aufgabe und haben diese erfüllt. Bei uns muss er das nicht aber ich muss ihn deshalb nicht unbedingt Vermenschlichen.
Wobei mir das auch schwerfällt!!!
Ich schreib`mal einfach `rein....
Und deshalb fällt es UNS ÜBERHAUPT nicht schwer, unseren Hund als gleichberechtigtes Familienmitglied zu sehen, ihm alles zu geben, was wir ihm geben können, ihn zu hüten wie ein Kleinod, seine Bedürfnisse zu respektieren und von mir aus auch, wenn Du es so nennen magst, ihn zu "vermenschlichen".
Das, was ein Hund geben kann, wenn man ihn lässt, kann ein Mensch kaum leisten.
Letzendlich ist der Mensch auch nur ein Tier.
Leider eines, das glaubt, die Krönung der Schöpfung zu sein.
LG, Suse
Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.
- Martin Luther King -
Hallo Suse,
in dieser Gruppe ist er seit Kleinauf, erst hat er sich den älteren unterordnet und mit ihnen getobt, alles spielerisch, mal jagt man, mal wird man gejagt.
nun hat er körperlich einen riesen Sprung gemacht und ist genau so groß oder größer wie die anderen, jetzt behauptet er seinen Platz ohne agressiv zu sein, wenn fremde Hunde dazu kommen und pöbeln, zeigt er ihnen Grenzen auf.
In dieser Gruppe sind auch Hundetrainer und die sind sich einig, das er sich toll entwickelt und ein sehr sozialer Hund ist.
Da braucht man nicht Siegmund Freud zu sein, um zu erkennen das alle Harmonisieren und ein normales Rudelverhalten zeigen.
Im Urlaub Halli Galli heißt das wir die ganze Zeit da sind, Haushalt machen, Garten,- und Renovierungsarbeiten, eben was völlig anderes, als wenn man ein paar Stunden am Stück chillig im Körbchen liegt.
Mit behäbig meine ich, das es doch im Haus sehr gemütlich zugeht, er im Zeitlupentempo auf die Couch steigt.
Passiert aber was interessantes, hat man das Gefühl vom Roten Blitz überholt zu werden.
Wenn er und seine RR Freundin zusammen toben, sieht das doch ganz anders aus, als wenn er mit seinen anderen Kumpels tobt. Es ist viel Intensiver, als wenn er mit den anderen nur halbe Kraft macht, um sie nicht zu verletzen. Ob Körperlich oder über die Ausdauer, RR unter sich ist das schönste was ich bisher gesehen habe.
Unser Hund hat nicht die Aufgabe uns zu bespaßen, er soll einfach Hund sein und sich wohl fühlen. Wir lachen täglich mit ihm über seine Art mit uns kommunizieren, wie er versucht Grenzen aus zu testen oder wie er einfach mit uns auf dem Sofa schläft und sabbert.
Als ich krank war, ist er nicht von meiner Seite gewichen, obwohl man mir nicht ansah wie schlecht es mir ging.
Stimmt, Musikantenstadl mag unserer auch nicht, er guckt lieber mit mir Tennis. Findet er cool.
Genau deine Art mich zu kommentieren, hat mich bewegt nach langem mitlesen auch etwas zu schreiben
Das Leben mit Ridgeback ist schön aber es ist nicht alles im Leben!
Off-Topic:
Aaarrrrgl....ehrlich...ich MUSS es sagen.....WENN Du schon Freud anführst.....er hieß SIGMUND.
Und passender wäre Konrad Lorenz gewesen....
Grenzen austesten.....Rudelverhalten.....je nun....![]()
Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.
- Martin Luther King -
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