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Thema: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

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  1. #1
    Soul mate Bitch Avatar von Perro
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte



    Wählt ihr die Tränen?


    Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihmspielten Kätzchen auf

    einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauftenspielerisch.

    Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasserdes Teiches,

    sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich.

    Er tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren.

    Und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein.

    Nun war er ganz nass und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort.

    "Mommy!" rief er "Ist etwas nicht in Ordnung?"Doch er bekam keine Antwort.

    Da drehte sich der kleine rote Kater um. Eine Dame stand am Uferdes Teiches,

    mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Katerseufzte

    und kletterte aus dem Wasser.

    "Das muss ein Fehler sein", sagte er. "Ich solltenicht hier sein".

    Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegeltesich wieder darin.

    "Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muss einIrrtum sein.

    Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein".

    Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras.

    Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nichtMommys Schoß,

    aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln

    und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebstenmochte,

    fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an.

    "Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hierzu sein,

    und Deine Mommy weiß es - tief in ihrem Herzen" sagte dieDame.

    Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß derDame.

    "Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinenzu hören.

    Und auch Daddy ist traurig".

    "Aber sie wussten von Anfang an, dass dies geschehenwürde".

    Das überraschte den kleinen roten Kater. "Wussten sie etwa,dass ich krank war?"

    Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oftzugehört

    wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber,

    wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war.

    "Nein, sie wussten nicht, dass Du krank warst", sagtedie freundliche Dame.

    "Aber dennoch wussten sie, dass sie die Tränen gewählthatten".

    "Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine roteKater.

    "Wer würde schon Tränen wählen?"

    Sanft küsste die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher undwarm und geliebt

    - aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy.

    "Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte dieDame.

    Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näherkommen.

    Katzen - Miju und Gismo, Smokey und Laila und auch Kater undSimba. Micki,

    Matzelchen und Darius und Hugo, Leonie, Molly und Ricky.

    Hunde auch - und Frettchen namens Mausi und Sylvio.

    Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und einHamster namens Odo.

    Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und

    sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann:

    Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel

    und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren.

    Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielenFenstern

    und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dingeschauen -

    Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.

    "Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt", sagte derEngel.

    "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben".

    "Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Dasist gerade, was wir brauchen".

    "Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen derOberengel.

    Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.

    "Dinge kann man schon lieben", meinten sie.

    "Aber sie kümmern sich nicht darum, dass wir sielieben".

    Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster.

    Sie sahen hinaus und sahen alle möglichen Arten wilder Tiere.

    "Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Siewerden wissen, dass ihr sie liebt."

    Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu denTieren.

    Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet,

    einige fütterten die Vögel. "Ihr habt die Befriedigunggewählt",

    sagte der Oberengel. Aber nach einiger Zeit kamen die kleinenEngel zurück.

    "Sie wissen, dass wir sie lieben", sagten sie.

    "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebtwerden."

    So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnendie Menschen.

    "Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen."Sie können auch euch lieben"

    Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.

    "Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte derOberengel.

    Aber bald waren sie wieder zurück.

    "Menschen kann man schon lieben", klagten sie

    "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns.

    Sie brechen unsere Herzen." Der große Engel schüttelte denKopf.

    "Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müsst mit demzufrieden sein,

    was ich euch gegeben habe."

    Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und

    sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster undFrettchen.

    Die anderen liefen herbei und bestaunten sie.

    "Was ist mit denen?" riefen sie.

    Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg.

    "Das sind Haustiere", sagte er. "Aber die sindnichts für euch,

    wir haben nur Probleme mit ihnen."

    "Würden sie wissen, dass wir sie lieben?" fragteeiner.

    "Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.

    "Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer.

    "Ja", erwiderte der große Engel.

    "Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie.

    "Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euchfür immer lieben."

    "Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen",riefen die kleinen Engel.

    Aber der Oberengel war sehr aufgeregt.

    "Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen.

    "Ihr müsst sie füttern. Und ihr müsst ihre Umgebungreinigen

    und immer für sie sorgen."

    "Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel. Und siehörten nicht zu.

    Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme

    und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen derTiere.

    "Sie sind aber nicht von hoher Qualität" rief derOberengel,

    "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wielange sie halten.

    Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche haltenlänger!"

    Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die

    warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sichmit Liebe,

    so dass sie fast zersprangen.

    "Wir haben unsere Chance!" riefen sie.

    "Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zumletzten Mal.

    "Sie sind so gemacht, dass selbst der Haltbarste von ihnen

    euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihrenVerlust zu leiden!"

    Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen undschluckten.

    Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts.

    Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."

    Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf.

    "Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.

    "Und so ist es auch geblieben", meinte die freundlicheDame.

    "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch inihr Herz schließen,

    wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sieweinen müssen."

    Der kleine rote Kater setzte sich auf.

    "Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte ererstaunt.

    "Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wertist."

    "Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in denTeich.

    Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend.

    "Wird sie jemals aufhören zu weinen?"

    Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinenEngel.

    Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte siebesonders."

    Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihrenFingern tropfen.

    "Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träneenthält ein bisschen

    von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln

    und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz.

    Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sichbesser.

    Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein,

    wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit

    erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchenöffnen."

    "Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"

    Die Dame lächelte ihn an und stand auf.

    "Aber sie wird auch wieder jemanden lieb haben. Daran wirdsie denken".

    Sie nahm Miju und Laila in ihre Arme und kraulte Gismo genaudort am Ohr,

    wo er es so mochte.

    "Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nichtspielen gehen?"

    Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Katerwollte seine

    Mommy noch nicht verlassen.

    "Werden wir jemals wieder zusammen sein?" fragte erunsicher.

    Die freundliche Dame nickte.

    "Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht.

    Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die siestreichelt.

    Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahesein und

    ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Duihr einen

    Regenbogen senden, damit sie weiß, dass Du in Sicherheit bist

    und hier auf sie wartest."

    "Das gefällt mir", sagte der kleine rote Kater undwarf einen

    letzten langen Blick auf seine Mommy.

    Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wusste, dass ihreingefallen war,

    wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.

    "Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst".

    Er blickte zu den anderen, die spielten und lachten mit denSchmetterlingen.

    "Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay?

    Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich."

    Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....


    (Autor leider unbekannt)




    "Fortiter in re, suaviter in modo."

    "Aber jeder nur ein Kreuz"

    __________________________________________________ ___________________

    Ein Hund auf dem Sofa ist mit Sicherheit keine Vermenschlichung. Es ist ein Hund auf dem Sofa, mehr nicht. Es ist ein Hund auf einem bequemen Ruheplatz.



  2. #2
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Du weichst mir nicht von meiner Seite,
    gehst treu mit mir durch Sturm und Wind,
    bist Freund, Gefährte und Beschützer,
    manchmal auch verspieltes Kind.

    Dein Blick, er lässt mich stets erweichen
    kann Dir nicht einmal böse sein,
    auf Dich setz ich zur Not mein Leben,
    stellst meinem Herz niemals ein Bein.

    Deine Schnauze kalt wie Raureif,
    der Charakter warm und gut,
    liebst mich ohne was zu fordern,
    kämpfst für mich mit ganzem Mut.

    Du mein treuer Weggenosse,
    Dir kann ich auch blind vertrau’n,
    bist für mich mein größtes Herzstück,
    Kamerad und Seelenclown.

  3. #3
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Nur zur Info!ALLE Sprüche oder Geschichten,die ich hier poste,sind NICHT von mir.Die habe ich im Netz gefunden und ich möchte Euch an denen,die mir besonders gut gefallen,oder berühren,teilhaben lassen.

  4. #4
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Der Züchter



    Ein Züchter ist jemand ,dem dürstet es nach Wissen und doch weiß er,


    das er nie alles wissen wird. Er ringt mit Entscheidungen zwischen,

    Herz und Verstand.
    ...
    Ein Züchter opfert persönliche Interessen ,Finanzen, Zeit,

    Freundschaften, kostbare Möbel und wertvolle Teppiche.

    Er tauscht eine Luxusreise gegen eine Ausstellung und das

    Erlebnis seines Rudels.

    Ein Züchter verbringt Stunden ohne Schlaf um eine Paarung zu

    planen, oder mit Anspannung auf die bevorstehende Geburt zu

    warten um hinterher über jedes Niesen, Krabbeln und Quietschen

    zu wachen.

    Ein Züchter verzichtet auf ein Galadinner, eine ach so tolle und

    wichtige Ausstellungen usw..., weil eine Geburt bevorsteht,

    oder die Welpen um 8 Uhr gefüttert werden müssen.

    Er übersieht die Geburtsflüssigkeit,setzt seinen Mund auf

    den schwachen Welpen, um im wahrsten Sinne des Wortes

    dem hilflosen Neugeborenen das Leben einzuhauchen-

    denn er ist die Verwirklichung seiner Träume.

    Der Schoß des Züchters ist ein großartiger Platz, auf dem

    Generationen von stolzen und edlen Hunden, die mehr als;

    Schön sein ;können, schlummern.

    Des Züchters Hände sind stark und fest und oft schmutzig und doch

    wiederum sensibel für das Stupsen einer kleinen nassen Welpennase.

    Des Züchters Rücken und Knie schmerzen gewöhnlich vom Bücken über

    die Wurfkiste und vom Hocken in ihr. Doch sind sie stark genug, seine

    Hunde und dessen Nachwuchs auf der Ausstellung zu führen, oder

    in Agility, Obendiece zu trainieren.

    Der Rücken des Züchters ist oft krumm und buckelig von der Niedertracht

    mancher Mitmenschen, die meinen über seine Hunde und Ihn Lügen verbreiten

    zu müssen, und doch ist er breit und stark genug Tausende solcher Lügen mit einem stolzen Lächeln zu ertragen.

    Die Arme eines Züchters sind stark genug, gleichzeitig zu wischen,

    einen Arm voller Welpen zu tragen, und eine Hand dem Anfänger zu

    leihen.

    Die Ohren des Züchters sind seltsame Gebilde, manchmal rot

    vom Gerede, manchmal flach vom Telefonhörer, manchmal

    taub von Kritik und dann wieder hellhörig für das Winseln eines

    kranken Welpen.

    Die Augen des Züchters sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln,

    manchmal blind gegenüber den Fehlern anderer und doch so scharf in

    der Wahrnehmung der eigenen Fehler. Sie sind immer auf der Suche

    nach der perfekten Spezies.

    Das Gehirn des Züchters ist manchmal getrübt von Gesichtern und

    doch kann es eine Ahnentafel oder Geschichten über seine

    geliebten Hunde und Welpen schneller wiedergeben

    als ein Computer. Er steckt so voller Wissen, dass er jederzeit auch

    anderen großzügig zur Verfügung stellt.



    Des Züchters Herz ist oft gebrochen, aber immer voller Hoffnung -

    und es sitzt am rechten Fleck.

    Oh ja- es gibt solche Züchter, und es gibt auch Züchter.......doch das

    ist ein anderes Thema.

  5. #5
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Ich wünsch auf diesem Weg euch mal eine Weihnacht..
    wie es früher war!

    Kein Hetzen zur Bescherung hin..
    Kein Schenken ohne Herz und Sinn!
    ...
    Ich wünsche euch eine stille Nacht..
    frostklirrend und mit weißer Pracht!

    Ich wünsche euch ein kleines Stück..
    von warmer Menschlichkeit zurück!

    Ich wünsche euch in diesem Jahr...
    ne’ Weihnacht wie als Kind sie war!

    Es war einmal und lang ist’s her...
    Da war so wenig noch viel ,viel mehr!

  6. #6
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Eine Geschichte

    Ein kleiner Junge wollte Gott treffen.
    Er wusste, dass es ein weiter Ausflug würde,
    bis er Gott treffen würde.
    So nahm er sich Süssigkeiten und Getränke in einer Tasche mit
    und begab sich auf die Reise.

    Nach drei Straßenblöcken traf er eine alte Frau.
    Sie saß im Park und schaute auf ein paar Tauben.
    Der Junge setzte sich zu ihr und öffnete seine Tasche.
    Er wollte etwas Limonade trinken als er bemerkte.
    dass die alte Frau hungrig war.
    Er bot ihr einen Schokoladenriegel an.
    Die alte Frau nahm ihn dankbar an und lächelte den kleinen Jungen an.

    Ihr Lächeln war so schön,
    dass der Junge es wieder sehen wollte und bot ihr eine Limonade an.
    Sie lächelte ihn wieder an.
    Der Junge war entzückt!
    So sassen sie den ganzen Nachmittag dort,
    aßen und lächelten,
    aber sprachen kein Wort.

    Es wurde langsam dunkel und der Junge merkte wie müder er war
    und stand auf, um zu gehen.
    Nach einigen Schritten drehte er sich noch einmal um
    und lief zu der alten Frau zurück, um sie zu umarmen.
    Sie zeigte ihm das schönste Lächeln, dass er je gesehen hatte.

    Zuhause angekommen, war seine Mutter über den Ausdruck von Freude in seinem Gesicht überrascht und fragte ihn:
    "Was machte dich heute so glücklich?"
    Der Junge erwiderte: "Ich hatte Mittagessen mit Gott"
    Und bevor seine Mutter darauf eingehen konnte, sagte er:
    "Und weißt du was? Sie hat das schönste Lächeln,
    dass ich je gesehen habe!"

    Inzwischen war die alte Frau - auch voller Freude
    nach Hause angekommen.
    Ihr Sohn war sprachlos wegen ihres Ausdruckes von Friede
    in ihrem Gesicht und fragte:
    "Mutter was hat dich heute so glücklich gemacht?"
    "Ich aß Schokoladenriegel und trank Limonade im Park mit Gott."
    Und bevor der Sohn drauf antworten konnte, fügte sie hinzu:
    "und weißt du, er ist so viel jünger als ich erwartet hatte."

  7. #7
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Weihnachtsgeschenk!?

    Unter einem Weihnachtsbaum, ... da liegt ein ...kleiner Hundetraum.
    Ein Welpe, so ein süsser Schatz, Geschenk für den Familienfratz.
    Doch diese hält vom Hund nicht viel, mag viel lieber ihr Videospiel.
    Der Hund, der will ein wenig Liebe, bekommt doch Tritte und auch Hiebe… und weil er auch nicht immer hört, ist das Fam...ilienglück gestört.
    Das Tisch- und Stuhlbein angenagt, wird er in den Hof gejagt.
    Dort lebt er Tage, Wochen, Jahre, niemand kämmt mal seine Haare.
    Bewachte er den Hof und bellte, gab es für den Lärm noch Schelte.
    Die Zeit geht rum, und er wird alt, die Nächte, die sind immer kalt,
    Ganz einsam, ohne etwas Schutz, liegt er dort in seinem Schmutz.
    Er hofft noch immer auf ein Wunder, denn seine Jahre werden runder.
    Doch Liebe, die bekommt er nicht, bei Kälte da quält ihn die Gicht.
    Doch seine Familie kümmert das nicht.
    Er würd’ doch ALLES für sie machen, während sie unterm Christbaum lachen.
    Er würde ihnen sein Leben schenken, damit sie nur einmal an ihn denken.
    Er ist so einsam und so schwach, er hofft so sehr auf die heilige Nacht.
    Und dass ein Engel ihn bewacht.
    Denn wenn er geht, so ganz allein, hofft er, dass doch Jemand um ihn weint….
    Dieses Jahr unter der Tanne liegt für die Tochter dort ein Nerz, und draussen, einsam in der Kälte stirbt ganz allein ein Hundeherz…
    Nach Jahren unterm Weihnachtsbaum, erlischt ein kleiner Hundetraum…

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