Idealerweise doch keins von beidem, oder?
Als Interessent finde ich auch anderswo einen guten Hund, als Züchter sollte ich es nicht nötig haben, jedem "Dahergelaufenen" einen Hund zu verkaufen. Ebenso sollte sich weder ein Interesssent noch ein Züchter erst mal ausziehen müssen, um überhaupt die Türschwelle des anderen überqueren zu dürfen.
Erstkontakt würde ich immer über Telefon herstellen, das ist persönlicher und das Gespräch und damit der Gesprächspartner "passt" oder es passt eben nicht. Falls nicht, spare ich mir Spritkosten.
Falls ja, fahre ich hin und unterhalte mich mit dem Züchter, schaue ihn mir meinerseits an, ebenso wie ich mir die Mutterhündin, die Welpen (so schon vorhanden), die Aufzuchtbedingungen, ggf. die Impfpässe, Zuchtzulassungskram etc. anschaue.
Mich als Welpeninteressentin darf man als Züchter im Gegenzug durchaus nach räumlichen und zeitlichen Verhältnissen fragen oder (im Groben) danach, wie bei uns das Hundefutter bezahlt wird (wobei ich dennoch keinen Einkommensnachweis rausrücken würde, das wär mir ZU heftig). Auch darf man sich gerne den bereits mit mir lebenen Hund und unseren Umgang miteinander ansehen. Kein Problem soweit.
Und wenn's dann immer noch passt (muss ja nicht), dann schaue ich mir auch sehr genau den Kaufvertrag an, den zu unterschreiben man mir ggf. anbietet.
Und ja, auch an dieser letzten "Hürde" bin ich schon mal umgekehrt. Es passt ALLES, was mich interessiert (und das ist nicht die Farbe der züchterischen Unterwäsche) oder ich suche woanders weiter. Ganz simpel. Und ähnlich darf imho auch der Züchter denken.
LG
Tina


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