Bislang hatte ich die Situation einer wirklichen Auseinandersetzung meines Hundes mit einem anderen zum Glück noch nicht.
Ich konnte bisher allen Konflikten vorher ausweichen.
Wenn ich merke, ein Spiel "kippt", versuche ich Kaya mit dem Clicker wieder in eine positive Stimmung zu versetzen (ich clickere auch während des Spiels um die Stimmung positiv zu halten oder lobe für schönes Spielen), dann mit ihrem Entspannungssignal zu beruhigen und rufe sie dann ab, halte sie bei mir und lasse sie sich erst einmal wieder runter fahren und eventuell ein paar kleine Übungen machen, die sie kann. Zur Not habe ich ein ziemlich deutliches Abbruchsignal, das relativ gut sitzt und kann sie dann aus dem Spiel holen.
Wenn ich merke, dass Kaya einen anderen Hund anfängt zu fixieren, dann versuche ich sie auch mit kleinen Übungen abzulenken und wieder auf mich zu konzentrieren. Wir bauen aber auch zur Zeit "blind" mit meiner Hand vor Ihren Augen auf.
Wenn mir Situationen auf bisherigen größeren RR-Spaziergängen nicht gefallen haben, habe ich Kaya schon sehr früh wieder zu mir gerufen. Ich lasse sie auch nie in einen Pulk an Hunden mit hinein laufen oder bei lautstarkem Spiel und Hetzen mitlaufen.
Begegnungen an der Leine und auch ein Spiel ohne Leine nach kurzem Beschnuppern und vorheriger Verständigung mit dem anderen Hundehalter mache ich von Ihrem Verhalten abhängig. Wenn ich mir nicht 100 % sicher bin, dass Kaya "gut drauf ist", lasse ich es einfach.
Ich versuche meinen Hund genau zu beobachten und zu "lesen", so konnte ich bisher größere Streitigkeiten verhindern.
Sollte es doch einmal zu einer Beisserei kommen...hm, ich würde zuerst einmal versuchen ruhig zu bleiben und Kaya durch Geschrei nicht noch weiter zu pushen, meinen Hund zu entspannen und im Ernstfall, wenn sie wirklich nicht voneinander lassen, eine Decke oder Jacke über die Hunde werfen, um die Sicht zu nehmen und dann zu trennen.
Keine Ahnung, ob das nun wirklich richtig ist...


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