@singhiozzo:
Potztausend, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll...
Seid Ihr mal auf die Idee gekommen, dass Ihr einfach einen RIESENhaften Dusel gehabt habt und dass Euer Hund eine Ausnahme sein könnte?
Ich bin ja geneigt, das Anfängerglück zu nennen. Der Herrgott ist ja bekanntlich "mit die Kinder, die Besoffenen und..."
...in die dritte Kategorie wäre ich geneigt, Dich einstufen, wenn ich nicht eine gute Kinderstube genossen hätte...
Schön, dass Du basierend auf Deinem Erfahrungsschatz anderen Ersthaltern Mut machen willst.
Aber mich würde mal ehrlich interessieren, ob Du es nicht etwas leichtfertig findest, fremden Menschen eine so deutliche Empfehlung zur Anschaffung eines Ridgeback-Welpen zu geben, obwohl Du selber bisher nur einen Ridgeback und überhaupt nur einen Hund hattest?
Mir liegt noch mehr auf der Zunge, aber manchmal hält man besser den Mund.
Kopfschüttelnden Gruß
Ilonka
Trust is earned. We can`t just hand it over.
Ich denke auch, dass man diese Büroerfahrung nicht verallgemeinern kann. Welpen haben sehr unterschiedliche Temperamente und Charaktere und unsere kleine Terrorzelle hätte ich ganz sicherlich nicht mit ins Büro nehmen können mit zwölf Wochen. Jedenfalls nicht, wenn ich nebenbei auch noch hätte arbeiten wollen. Und ich hätte es auch nicht gewollt. Das Arbeiten. Das wäre vermutlich das Hauptproblem gewesen.Wie tolerant die Bürogemeinschaft in Sachen Hund ist, wirst du erst wirklich feststellen, wenn der Hund da ist. Oder habt ihr da bereits Erfahrungen gesammelt?
Die Größe der Wohnung habe ich vor dem Hintergrund der Bewegungsmöglichkeit hinterfragt. Wenn er draußen ausreichend bewegt wird, reicht ein normaler Schlafplatz in einer Wohnung. Einem RR (und vermutlich auch keinem anderen Hund) würde ich nicht die Möglichkeit geben, die Wohnung (egal welcher Größe) von einem zentralen Punkt aus zu überwachen und zu kontrollieren. Wir haben vor unserer Anschaffung Bücher über den RR gelesen und uns einfach an den Rat gehalten, den Platz des Hundes am Rande des Geschehens einzurichten, wo er diese Überwachungsmöglichkeit NICHT hat. Auch, wenn er das sehr gerne möchte.
Zur Einschätzung ob Rüde oder Hündin findest du über die Suchfunktion viele Beiträge. Das ist oftmals eine Glaubensfrage.Es gibt bei jedem Geschlecht sone und solche. Hier mal ein Beispiel:
http://www.rhodesian-ridgeback-forum...m-huendin.html
Wenn du dich für einen Welpen entscheidest, solltest du dir einen Züchter suchen, dem du zutraust, dir den für deine Lebensumstände passenden Hund auszusuchen. Wenn du da nichts zum Thema Jagdtrieb, Wachsamkeit etc. zu hören bekommst, würde ich mir einen anderen suchen.
Vorher würde ich mir aber noch ein paar RRs live und in Farbe ansehen. Nicht die schon erzogenen, erwachsenen, imposanten, ihren Besitzern zugewandten Schätze, sondern die wilden Hummeln im Alter von 4-10 Monaten, dann ein paar bis ca. 18 Monate. Und wenn du dann immer noch glaubst, das klappt, kannst du dir ein paar erwachsene beim Züchter anschauen.Es gibt unter Treffpunkt viele Gruppen, die sich zu regelmäßigen Spaziergängen treffen. Das ist eine tolle Gelegenheit, sich mal umzuschauen.
Viele Grüße,
Stefanie mit BamBam
Geändert von Stefanie R. (09.02.2011 um 20:07 Uhr)
He is your friend, your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.
Hallo Jehens
Wo wohnst du denn genau? Wollte dir ne PN schicken, aber da du noch moderiert bist geht das nicht.
Im Moment wohnt eine Freundin bei mir, sie hat ein RR Maennchen ich ein RR Weibchen, unterschiedlicher koennten die Beiden gar nicht sein.
Bei Interesse koennten wir uns ja mal treffen. Dann kannst du dir die Chaostruppe mal anschauen.
Gruß Simone mit Oberzicke Uma
Happiness is nothing more than good health and a bad memory.
Ach Leute, jetzt mal ganz ehrlich: es ist immer das gleiche hier. Ich hab einfach nur meine persönliche Erfahrung geschildert und hier überschlagen sich gleich wieder einige und sprechen von ihrer guten Kinderstube!
Natürlich kann es sein, dass wir Glück gehabt haben. Aber es ist nunmal auch so, dass Jehens hier ganz konkret nach einem RR gefragt hat. Ich habe ihm nicht zu einem Welpenkauf geraten sondern geschrieben, dass er sich holen soll, worauf er Lust hat! Also @Chappyxxs, was ist los mit dir? Was macht dich so wütend?
@Thomas R: was meinst du genau damit, dass du nicht weisst, ob ich meinem Hund so gerecht werde? Widme ich ihm zu wenig Zeit? Soll ich mein Leben komplett umstellen und auf den Hund abstimmen?
Also fuer mich hoert es sich so an, als haettest Du einen astreinen Hund, der sich bei Dir angepasst hat und in Familie und Alltag integriert ist. Genuegend Bewegung und Beachtung kriegt er auch und happy scheinen sowohl Hund als auch Halter zu sein.
Perfekt, congrats. Was will man den noch mehr?
Der Thread sollte jetzt nicht umgewandelt werden in.
Soll ich bei einem VDH oder IRV Züchter einen Welpen nehmen!
Dazu gibt es genügend Threads.![]()
Ich schließe mich hier mal an. Hier ist Hund eben ein Mittendrin-Hund, so wie es doch hier immer gefordert wird. Jeder hat seinen Alltag und muss versuchen, seinen Hund dort zu integrieren. Hört sich für mich nach einer guten Lösung an. Dem Hund geht es bestimmt nicht schlechter als den 47/11 Hunden, die nicht 08/15 sein dürfen
ignorance is bliss








Off-Topic:
könnte es wohl möglich sein, dass es ein riesiges problem sein kann, wenn man das tut, worauf man lust hat. was solls, irgendjemand wird sich schon kümmern, wird es schon in ordnung bringen.
wozu gibt es schließlich organisationen rr in not - man doch wohl unmöglich wollen, dass dort lange weile ausbricht und übermäßig grosse schätze angehäuft werden.
Do not support any puppy dealer!
Proudly old, uncool and out of fashion.
Whoever does not move dies or is already dead.
Na komm Heins, das kann ich so auch nicht stehen lassen. Wenn du diesen einen Satz von mir so aus dem Zusammenhang reisst, hast du entweder nur den einen gelesen oder schon vergessen, dass ich in meinem Fazit geschrieben habe, dass man die Entscheidung des Hundeskaufs wirklich ernst nehmen soll! Und direkt danach folgender Satz, für dich Heins, hier nochmal zum lesen:
Natürlich muss die Entscheidung sauber gefällt sein, denn es gibt nichts schlimmeres, als den armen Hund irgendwann in ein Tierheim abzuschieben, weil man "sich das irgendwie anders vorgestellt hat".
Also bitte beim nächsten Mal alles lesen und vorher kurz mal nachdenken, und nicht wie früher in der Schule von der letzten Reihe einfach irgendwas reinblöken!
Im übrigen kann ich mich @milon nur anschließen. Ich schreibe hier wirklich super selten etwas rein, weil ich schon vorher weiß, wie die Reaktionen ausfallen werden. Man kann bei einigen Beiträgen den Eindruck bekommen, dass die Leute keinen ganz normalen Hund mit rassetypischen Charaktereigenschaften zu Hause haben, sondern ein wildes Tier, was sofort alles jagd, das es draussen sieht - was gleichzeitig empfindlich wie ein Kleinkind ist und rund um die Uhr Betreuung braucht und schlussendlich offenbar einen Magen hat, der nur ganz bestimmte Nahrung verträgt, die ausschließlich frisch zubereitet sein darf.
Ich erwähne lieber garnicht, dass ich auch zu dem "Pöbel" gehöre, der seinen Hund mit profanem Platinum Trockenfutter füttert.
Okay, das war jetzt meine Portion Sarkasmus für heute. Wer meinen ersten langen Beitrag oben gelesen hat, versteht aber, wie ich ticke.
Off-Topic:
Mich macht nix wütend.
Und hier:
lese ich eine Empfehlung hinsichtlich der Anschaffung eines Welpen.
Wenn das nicht so zu verstehen sein sollte, dann drück Dich doch einfach nicht so missverständlich aus, denn es gibt bestimmt noch andere Idioten wie mich, die das falsch verstehen könnten.
Milon,
ich erinnere mich da dunkel an einen Faden, den Du in mehrfacher Ausfertigung gestartet hast - erst hier, dann im Retrieverforum und dann, wenn ich mich nicht irre, auch noch in unserem "Paralleluniversum", nur warst Du damals derjenige, der unbedingt einen RR haben mußte. Ich hab mir damals echt Mühe gemacht und viel Zeit genommen alles zu lesen, Dir dabei auch nicht von der Anschaffung abgeraten, daher ist Dein Post #23 ja wohl total daneben![]()
Wenn diese Leute, die ach so begeistert von dieser wahnsinnig tollen Rasse sind, dann wenigstens den Verstand hätten, einen der drei FCI anerkannten Zuchtverbände zu unterstützen (bzw. RRiN) - dann wär das alles nicht so wahnsinnig traurig.
Geändert von Chappyxxs (10.02.2011 um 11:19 Uhr)
Trust is earned. We can`t just hand it over.
Mooooment mal, jetzt muss ich singhiozzo aber mal verteidigen. sich einen hund zu holen, auf den man kust hat, heißt doch noch lange nicht dass man davon keine ahnung haben kann, oder man das tier "sowieso" verkorkst. was soll denn das? jehens setzt sich hier fantastisch mit der situation auseinander und wenn ihm jemand rät sich das tier zu holen, dass er sich wünscht, ist das doch super. glaubt du allen ernstes, dass sojemand sich "irgendeinen" hund holt und ihm egal ist was daraus wird? überleg mal!
Hey,
also ich glaube, die Fragen wären eher: passt ein Jagdhund in der Größenordnung zu uns? Passt ein Hund überhaupt ins Leben? Kann das unter den Umständen klappen mit einem Hund?
Ein RR hat natürlich rassetypische Eigenschaften, ansonsten ist er ein großer Jagdhund wie jeder andere große Jagdhund auch.
Die Fragen sind hier eher grundsätzlich...
Hallo Zusammen!
Ich selber züchte Ridgebacks und betreibe mit meinem Lebensgefährten eine Hundeschule.
Aus Erfahrung kann ich sagen, daß die Rasse sich sehr gut dazu eignet mit ins Büro zu nehmen, da sie zu Fremden zurückhaltender sind und nicht Jeden begrüßen wollen.
Ich habe viele unserer Welpen an Leute vermittelt, die sie mit ins Büro nehmen und da ich immer Kontakt zu unseren Welpenkäufern pflege,weiß ich, daß es bei allen sehr gut funktioniert.
Einige haben sie von Anfang an direkt mitgenommen und es war sehr schnell eine Routine drin. Ich empfehle aber sich eine Gitterbox anzuschaffen, die für den Hund eine Höhle darstellt.
Hallo Zusammen!
Ich selber züchte Rhodesian Ridgebacks und habe schon viele meiner Welpen an Leute (z.B.Steuerberater) vermittelt, die von Anfang an die Welpen mit ins Büro genommen haben. Es ist natürlich immer einfacher, wenn man der eigene Chef ist.
Ich möchte natürlich nicht den Welpen zurückbekommen, wenn es dann doch nicht klappt. Ich empfehle immer eine Gitterbox aufzustellen, die der Hund als Schlafplatz annimmt.
Natürlich sollte der Hund ausgelastet werden. Meine laufen jeden Tag am Fahrrad, wenn es aber regnet, gehen sie nur zum Pipimachen raus und sind trotzdem immer ausgeglichen.
Da wir eine Hundeschule haben und wir auch viele verschiedene Hunde schon hatten, kann ich aus Erfahrung sagen, daß ich noch nie so eine ruhige und ausgeglichene Rasse hatte.
Wir haben 4 Hündinnen und sie sind lieb zu jedem Tier und mögen auch sehr gerne Kinder.

Hallo!
Da haben wir wohl auch Anfänger-Glück gehabt! Traue mich ja kaum was zu schreiben, aber ich wollte gerne vermerken, dass nicht immer alles kompliziert sein muss und möchte hier auch als Erstbesitzer Erfahrungen schildern. Wir haben unseren RR mit 10 Wochen bekommen. Es ist praktisch von heute auf morgen passiert. Wir kannten einen anderen Ridgeback und ich hatte auch schon einiges erfragt und gelesen. Wenn also einen Hund, dann am liebsten einen RR .... Der Zeitpunkt kam dann doch sehr plötzlich da ein Kollege meines Mannes einen "Rückläufer" aus seinem Wurf hatte. Wir haben uns den Kleinen angesehen und ein paar Tage später abgeholt.
Mein Mann hatte ein paar Tage Urlaub und dann habe ich weniger gearbeitet. Da aber von vornerein klar war, dass Sam ein paar Stunden am Tag alleine sein muss, haben wir früh damit angefangen. Es fing damit an mal kurz in den Keller zu gehen oder auch nach draussen. Dann mal eine halbe Stunde einkaufen... Es gab von Anfang an keine Probleme und er war dann nach ca. 3 Wochen bei uns jeweils vor und nachmittags für ca. 2 Stunden alleine. Sam ist von Anfang an Auto gefahren und von Anfang an für ca. 3 Stunden mit in den Pferdestall gekommen (nicht dass ihr denkt ich lasse den Welpen dort 3 Stunden herum toben - er hat auch dort viel geschlafen. Stubenreinheit ging ziemlich schnell - wir sind abends um 12.00 das letzte Mal raus und dann morgens um 6 wieder. Ansonsten ist Sam ein ziemlicher Rabauke - er ist verspielt und kann rennen wie ein Grosser :-) Der Wald ist direkt hinter unserem Haus und dort dreht er so richtig auf. Die Rehfamilie hat er Anfangs immer übersehen - mittlerweile schnüffelt er in einem Affenzahn der Spur nach, kommt aber ein Glück zurück, wenn wir ihn rufen. Zumindest im Moment noch... Im Umgang mit anderen Hunden kann er ziemlich rüpelig sein, aber er ist niemals unfreundlich. Wenn er von einem anderen Hund "angemacht" wird, geht er dem Konflikt aus dem Weg und zieht sich zurück.
Wir sind nach 2 Wochen mit Sam zur Hundeschule gegangen und seit dem auch 1x die Woche dort. Es sind dort Hunde jeglichen Hundealters zusammen, was ich persönlich auch sehr gut finde. Es ist schön wenn die Welpen untereinander spielen, aber mit den erwachsenen Hunden zusammen lernen geht viel besser.
Unser Ablauf sieht nun wie folgt aus:
6.30 Uhr kurzes Gassi gehen - hinterher Fressen/ schlafen /8.30 -9.30 Uhr: Grosse Waldrunde mit viel Freilauf und ein paar Kopfaufgaben. 10.00 Uhr bis 12.30: Alleine bleiben/ 12.30 Uhr - 13.30 Uhr: Waldrunde und meistens mit anderem Hundekumpel spielen, danach Fressen/ 14.00 Uhr - ca. 16.00 Uhr: Alleine bleiben/ 17.00 Fressen und eine halbe Stunde ruhen dann ab ins Auto und zum Pferdestall. Dort wird viel gespielt und natürlich an seinem Benehmen gearbeitet. Im Moment sind wir so zwischen 21.00 und 22.00 Uhr wieder zu Hause und dann geht es nochmal ein bisschen auf die Couch zum Kuscheln. Sam hat lediglich eine Tapetenecke und einen Trockenblumenstrauss auf dem Gewissen, ansonsten wird nur Spielzeug zerkaut...
DAs ist nur ein Standardablauf und manchmal gaaanz anders. Wir hatten Sam auch mit 4 Monaten für ein paar Tage mit auf Sylt. Das Haus war schon gebucht und meine Schwiegermutter hat dort Geburtstag gefeiert. 4 Stunden Autofahren (mit pipipausen) und Familienurlaub kein Problem (ausser dass andere Menschen mit dem Hund nicht ganz so konsequent umgehen wie man selbst, aber auch das verkraftet ein RR) Auch Restaurantbesuche und brav unter dem Tisch liegen war und ist problemlos.
Ok ich habe jetzt einen Roman geschrieben. Ein RR ist sicherlich nicht immer ganz einfach (die Phase mit frechem Angucken und "Hä? Sitz? Platz? Was ist das? hatten wir auch schon, war aber nach ein paar Tagen ein Glück wieder weg) und man muss wohl eine konsequente aber liebevolle Art haben. Die brauchen wir auch bei der Erziehung/Ausbildung unserer Pferde oder braucht man sicherlich auch bei anderen Hunden. Der RR will beschäftigt und geliebt werden und ist dann nicht so kompliziert wie viele Menschen sagen. Er ist ein Powerpaket mit einem eigenen Willen und sehr sensibel.
Vielleicht haben wir ja auch einfach nur Anfängerglück oder das böse Erwachen kommt noch.. - wir werden sehen.
Ach ja wir wohnen im 1. Stock und haben lediglich eine 25qm große Dachterasse. Bis 20kg haben wir getragen dann gings nicht mehr. Da habe ich schon ein schlechtes Gewissen. Aber mit 4-5 mal am Tag Treppe laufen muss er jetzt klarkommen.
Susanne mit Sam
Off-Topic:
Thomas,
sag mir bitte, dass Du bei diesem eh schon explodierten Faden nicht darauf hinaus willst, dass Bruno nur glücklich werden kann, wenn er jagdlich, nasentechnisch und generell auch noch besser auslastet wird...?!
Trust is earned. We can`t just hand it over.
Die Anschaffung eines Hunde sollte immer sehr gut überdacht werden! Egal, um was für einen Hund es sich handelt. Holt man sich einen eher unabhängigen großen, kräftigen Hund mit meist gehörig Jagdtrieb ins Haus, sollte man die Entscheidung - sich selbst, seinem Umfeld und dem Hund zu liebe, besonders gut überdenken. In einem Forum wird man darauf sicherlich keine valide Antwort finden. Sinniger ist es sich aktiv mit der Rasse auseinanderzusetzen (Bücher/Artikel/Foren lesen, Züchter und Halter/Spaziergruppen besuchen) und sich dann ehrlich zu fragen: Passt ein Hund in mein Leben? Und passt diese Rasse, mit ihren typischen Eigenschaten, in mein Leben? Sag mal, Thomas. Hast Du Dir eigentlich einen riesigen Bauernhof für Deinen Hund gekauft? Schließlich ist ein Ridgeback ja in erster Linie ein "Farm-Gebrauchshund" und bei weitem nicht "nur" ein Jagdhund.
Es ist wirklich wie immer...kaum äußert man als Ersthundenbesitzer seine Erfahrungen, muss man sich solche Sätze anhören. Dürfen sich nur Teilnehmer äußern, die über Jahrzente RR-Erfahrung haben? Wer soll lange RR´s hatte, kann auch viel falsch gemacht haben. Wie oft müssen wir uns eigentlich hier noch verneigen, um auch mal unsere Eindrücke schildern zu dürfen?
@Chappyxxs: Glückwunsch, bei uns war es nicht ganz so einfach. Wir mussten unser Leben umstricken. Aber ich schreibe lieber nix dazu...darf ja nicht...
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Geändert von milon (10.02.2011 um 08:29 Uhr)

Hallo,
hier unsere Erfahrung. Wir sind auch Ersthundehalter. Wir sind das erste Mal auf diese Rasse in unserem Urlaub vor 4 Jahren gestoßen. Eigentlich kam ein Hund zu diesem Zeitpunkt für uns nicht in Frage, da wir in einer Stadt lebten und beide voll berufstätig waren. Aber wir waren so fasziniert von diesem Hund im Urlaub, dass ich begann mich über diese Rasse zu informieren. Nach einiger Zeit stand für uns fest, dass wir aus der Stadt raus wollten, und sind vor ca. 2 Jahren aufs Land gezogen.
Für uns war eigentlich auch klar, dass wir uns dann einen Hund anschaffen, und es sollte ein RR sein. Da hieß es ein RR sei kein Anfängerhund, und schwierig in der Erziehung. Wir haben es dennoch gewagt. Wir haben mehrere Züchter besucht, bis wir bei unserem hängen geblieben sind. Wir waren das erste Mal da als die Hündind gerade mal paar Tage trächtig war. Uns war klar, dass es ein Welpe aus diesem Wurf sein soll. Die Hündin hatt ein unheimlich sanftes Wesen. Seit dem waren wir fast jede Woche bei unserem Züchter, bis Chester bei uns einzog. Somit haben wir die Gelegenheit bekommen diese Rasse noch intensiver kennen zu lernen. Damals hatten wir noch Glück im Unglück, da mein Mann arbeitslos wurde. Somit hatte er ein Jahr lang Zeit sich um die Erziehung des Kleinen zu kümmern.
Büro war nichts für Chester. Es ging eine Zeit lang gut, aber dann mit zunehmendem Alter war es purer Stress für ihn. Egal wie gut mein Mann die Erziehung gemeistert hat, gibt es heute immer noch die ein oder andere Baustelle bzw. den ein oder anden Rückschlag. Chester in nun mal ein sturer Esel, und der Jäger kommt auch langsam aus ihm heraus. Hätten wir nicht das Jahr, wäre es uns nicht möglich einen Hund zu halten.
Jeder Hund ist anders gestrickt, jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Manche sind einfach in der Erziehung, und bei den anderen verzweifelt man. Chester ist ein Mittelmaß.
Meine Meinung ist, dass 4 - 6 Wochen Urlaub für einen Welpen nicht ausreichen werden. Ihr solltet es für Euch selber entscheiden, ob Ihr eines Welpen gerecht werden könnt. Ob Ihr die Zeit und die Geduld aufbringen könnt den kleinen Wurm so zu erziehen, dass er "gesellschaftsfähig" wird. Ein Leben auf dem Land und eine große Wohnung ist nicht alles für einen Hund! Es sollte alles durchgedacht sein!
Sorry für die Länge!
LG
Ella
Kerstin, ich meine damit das man Glück haben kann und einen RR erwischt der sich nicht so in die Gesellschaft pressen läßt wie es einige Hundebesitzer tun.
So man einen solchen erwischt und diesen nicht anständig arbeitet wird es Probleme geben.
Da gibt es sicher andere Rassen die sich da leichter tun (in der Masse).
@singhiozzo, ich wäre mir nicht zu sicher das du deinem Hund so gerecht wirst. Warten wir die Zeit ab
Thomas
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