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Thema: Rhodesian-Ridgeback ein guter Wachhund?

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  1. #1
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    Standard AW: Rhodesian-Ridgeback ein guter Wachhund?

    Erstmal Danke für die vielen Antworten
    Ich wollte und will jetzt keine Diskussionen entfachen ob ein Hund seinen Menschen beschützen soll, ich möchte nur wissen wie eure RR reagieren wenn sie Fremde als "Störung" wahrnehmen.
    Im Internet z.B. las ich etwas ganz niedliches..
    Ein RR, der sich sonst nie um irgendetwas gekümmert hat, wurde vom Herrchen mit dem Kind allein gelassen.
    Es kam Besuch, ein Freund der Familie den das Hundi schon öfter mitbekommen und mit dem er nie ein Problem hatte.. aber als dieser "Freund" klingelte und in das Haus ging, vor dem Kind stand ohne das Herrchen anwesend war wurde der Beschützer-Instinkt des RR geweckt.
    Er hat sich vor die Kleine gestellt und den Mann freundlich gebeten zu gehen

    Würde einfach gerne wissen ob eure kleinen Großen euch auch schon des öfteren "beschützt" haben (egal ob es nun nötig war oder nicht).
    Überall ist über den RR zu lesen er hätte einen sechsten Sinn für Gefahren und achtet sehr auf sein Herrchen/Frauchen.
    Seht ihr das auch so?

    Liebe Grüße
    Lilu

  2. #2
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Phineas
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    Standard AW: Rhodesian-Ridgeback ein guter Wachhund?

    [QUOTE=
    Hallo!
    Ich habe schon des öfteren gelesen was für ein toller Wachhund der RR sein soll und würde mich freuen wenn ihr mir vielleicht ein wenig davon berichten würdet.
    Wann habt ihr euch vom Aufpasser an eurer Seite besonders beschützt gefühlt?

    Liebe Grüße
    Lilu [/QUOTE]

    Zitat Zitat von lalilu Beitrag anzeigen
    Erstmal Danke für die vielen Antworten
    Ich wollte und will jetzt keine Diskussionen entfachen ob ein Hund seinen Menschen beschützen soll, ich möchte nur wissen wie eure RR reagieren wenn sie Fremde als "Störung" wahrnehmen.
    Im Internet z.B. las ich etwas ganz niedliches..
    Ein RR, der sich sonst nie um irgendetwas gekümmert hat, wurde vom Herrchen mit dem Kind allein gelassen.
    Es kam Besuch, ein Freund der Familie den das Hundi schon öfter mitbekommen und mit dem er nie ein Problem hatte.. aber als dieser "Freund" klingelte und in das Haus ging, vor dem Kind stand ohne das Herrchen anwesend war wurde der Beschützer-Instinkt des RR geweckt.
    Er hat sich vor die Kleine gestellt und den Mann freundlich gebeten zu gehen

    Würde einfach gerne wissen ob eure kleinen Großen euch auch schon des öfteren "beschützt" haben (egal ob es nun nötig war oder nicht).
    Überall ist über den RR zu lesen er hätte einen sechsten Sinn für Gefahren und achtet sehr auf sein Herrchen/Frauchen.
    Seht ihr das auch so?

    Liebe Grüße
    Lilu

    Kannste mir mal verraten was dass Thema soll und was Du da mit bezwecken möchtest ??

    Ist für mich weder "Fisch noch Fleisch" - ich kann Dir nicht folgen ....
    MFG
    Volker
    Lache nie über jemanden der zurück weicht, er könnte Anlauf nehmen !!

  3. #3
    Mathuni
    Gast

    Standard AW: Rhodesian-Ridgeback ein guter Wachhund?

    Meine zwei Hunde sind da einfach grundlegend verschieden...

    Buki ist territorial veranlagt. Er ist zudem sehr freigeistig. Und er neigt absolut nicht dazu, jeden Fremden pauschal erst mal nett zu finden. So war er schon als Junghund und Territorialempfinden sowie die Zurückhaltung gegenüber Fremden wurden mit zunehmendem Alter ausgeprägter. Zum Glück war als Ausgleich dafür der Freigeist halbwegs eingrenzbar. Buki musste immer gebremst werden. Er schützt Haus und Garten durchaus, wenn er drin ist. Und er würde mich auch vor suspekten Überraschungs-Dämmerungsjoggern beschützen, so ich in ließe...

    Was mich bei ihm erstaunt, ist die Feinfühligkeit für die Unterschiede, was in unserem Umfeld normal ist und was nicht. Die Haustür unten kann zu allen möglichen Tag- und Nachtzeiten hundertmal aufgemacht werden, der Hund zuckt nicht mal mit der Wimper - solange es ein Bewohner des Hauses ist. Sobald die Haustür von jemandem geöffnet wird, der seinen Wohnsitz nicht hier gemeldet hat, schlägt er an. Im Garten hinten kann Volltrubel mit Grillfest und Remmidemmi sein - das lässt ihn kalt, solange Menschen dabei sind, die hier zum Hof gehören. Aber wehe, da guckt einer ohne standesgemäße Begleitung um die Ecke...

    Rose ist da ganz anders. Die bellt ab und zu mal kurz mit, wenn Buki anschlägt, aber ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen versteht sie den Hype nicht wirklich. Dafür weckt sie (ganz selten) auch mal nachts um drei mit schrillem Gebell das ganze Dorf, weil sie vom offenen Balkon her einen Igel unten im Garten rumkruschteln hört - hier zieht Buki wiederum allerhöchstens eine Augenbraue hoch.

    Zur Tür reinlassen? Rose lässt alles und jeden rein - immer. Und freut sich über Besuch. Egal, ob ich da bin oder nicht oder pförtner oder nicht. Buki lässt meist anstandslos rein, solange ich oder ein Familienmitglied die Tür von innen aufmache. Manche Fremde sind ihm suspekt, das sieht man dann an der Körperhaltung. Ein "der/die darf" reicht, und seine Welt ist in Ordnung. Wen er einmal als zur "Familie" zugehörig abgespeichert hat, der darf auch alleine von aussen durch die Tür rein - selbst, wenn niemand zuhause ist. Einen deutlich zu dreisten Telekommunikations-Optimierungs-Vertreter mit erhöhtem Puls musste ich allerdings mal von der Wand befreien, an der Buki ihn festgenagelt hatte (der Mensch gehörte definitiv nicht zur Familie und das Telekommunikations-System wurde nicht optimiert ).

    Eine Geschichte mit Buki aus den Zeiten vor Rose hatte ich ganz vergessen, die fiel mir jetzt aber bei Suses Geschichte vom Besucher-RR wieder ein: Wir hatten sehr lieben Forumsübernachtungsbesuch mit fröhlichem Hundebub. Die zwei Jungs haben sich prima verstanden... Am Morgen beim Frühstückskaffee, zu dem ich verpennt als letzte erschien, wurde mir dann erzählt, dass Buki über meinen Schlaf wacht. Ich selber hatte nix mitbekommen, weil ich immer recht felsbrockenähnlich schlafe. Aber es war wohl so, dass (in unserem innentürlosen Haus) Buki vor meinem Bett lag und den Hundekumpel in seinem morgendlichen Begrüßungstaumel durch Knurren davon abgehalten hat, die Pfoten über die Schwelle des Schlafzimmers zu setzen. Als ich wach geworden bin, hat er seinen Job wohl als erledigt betrachtet, ging völlig normal aus dem Zimmer und die beiden waren wieder dickste Freunde.

    Aber mal ganz ehrlich? Ich lebe hier in einer ziemlich heilen Welt - und da ist eine ab und an igelverbellende Rose, die sich ansonsten voll und ganz darauf verlässt, dass Frauchen nicht nur sich selbst, sondern auch Roses beschützt, lange nicht so anstrengend wie ein Wachbrummer, den man dann doch eher bremsen muss. Nein, hysterisch ist er ganz und gar nicht. Aber sehr aufmerksam. Und wenn er meint, man pennt, dann entscheidet er - und das nicht unbedingt immer so, wie man selbst entschieden hätte, wenn man eben nicht gepennt hätte.

    LG

    Susanne


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