Hallo blackwatch,
ich wollte auch schon immer wieder (nach meiner Kindheit) einen Hund haben, war mir aber bewust, dass ich dem nicht gerecht werden konnte, daher ist unsere Fellnase auch erst vor drei Jahren bei uns eingezogen. Ja, mir kam das Warten ewig vor. Für mich war klar, erst muss die Wohnsituation, die finanzielle Seite und die Arbeitswelt passen und dass war dann vor 4 Jahren erst so, dass wir uns sicher waren, zu unserem Glück fehlt jetzt die Knopfnase. Bin seit 7 Jahren fertig mit studieren und seit 6 Jahren in leitender Position, aber erst als vor 4 Jahre die Wohnsituation auch Gestalt annahm - waren für uns die Voraussetzungen erfüllt
Andere mögen andere Voraussetzungen als wichtig empfinden und ich weiß, dass ich immer so übersicher sein möchte, was sicherlich nicht immer zum Vorteil ist, aber für mich persönlich doch der für mich bessere Weg ist.
Unser Hund war als Welpe ab dem ersten Tag mit im Büro, da musste er durch und die Erziehung usw. waren auch dort ohne groß aufzufallen kein Problem. Das ist unser Alltag und damit kam auch der Welpe, die Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten klar. Ich würde es wieder so machen. Da mein Mann und ich in einer Firma arbeiten, war es natürlich kein Problem, wenn einer mal ein Termin hatte, so konnte und kann man sich natürlich besser abstimmen. Alles andere kam automatisch nach und nach. Nach ein paar Tagen war es für unseren Büroprofihund selbstverständlich, dass ich immer mal wieder rein und rauslaufe aus meinem Büro, da wurde weiter gepennt und nicht mehr hinterher gelaufen. Schnackt man mal im anderen Büro sich fest wurde eben nach mehr oder weniger Zeit nachgeschaut wo ich bleibe - aber auch hier wurden die Abstände schnell größer. So hat sich bis heute alles eingespielt und ich finde unser Hund ist der weltbeste Bürohund.
Natürlich gehört dazu, dass man sich im Welpen und Junhundalter entsprechende Phasen kümmert/beschäftigt, aber da ist es mir auch egal ob sich jemand bzw. unsere Mitarbeiter daran stören, dafür habe ich seit 12 Jahren das erste mal dieses Jahr 7 Tage Urlaub gehabt (worin zwei Feiertage und ein Wochenende beinhaltet waren), nehm mir Arbeit fürs Wochenende mit und arbeite phasenweise bis spät abends, dann nehme ich mir eben mal die Freiheit raus über den Tag je nachdem 2 oder 3 mal eine Runde mit dem Wauzi zu drehen oder dann einmal eine richtige Runde oder mit dem Hund zur Physio zu fahren oder mein Mantrailing auf den Mittag zu machen oder unsere Digility-Stunde auf den Vormittag zu verschieben oder einfach mal später zu kommen, weil unsere Morgenrunde länger gedauert hat usw ...
Unsere Fellnase ist im Büro nicht mehr wegzudenken und ich bin mir sicher, dass geht uns allen im Büro so
Gerade im Büroalltag empfinde ich unseren Hund als perfekten Partner, wie häufig ärger ich mich über etwas, gehe dann zum Hundeplatz, kuschel eine Runde und es geht mir gleich besser. Auch kommt es vor, dass man einfach mal raus muss - weil man es vor lauter ärgern gar nicht mehr aushält oder ich muss nachdenken, dann schnapp ich mir meinen Schatz und wir drehen ein paar Runden - es macht einfach den Kopf frei und die Fellnase versteht es wie kein Zweiter mich wieder zum Lachen zu bringen - egal was ist. Dafür und für noch viel mehr liebe ich ihn ganz besonders!!!
Oh Gott was habe ich schon alles geschrieben, um zu Deiner Frage zurück zukommen. Ich glaube, Du hast es bisher richtig entschieden und ich würde erstmal abwarten, was nach dem Studium kommt.
Die Lebensumstände müssen meiner Meinung nach stimmen - auch wenn sich immer etwas ändern kann, die 100%ige Sicherheit gibt es ja nunmal leider nicht oder zum Glück
Liebe Grüße
von Inga und dem weltbesten Bürohund


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