Hallo!
Danke für Eure offenen Beschreibungen!!
Mir gefällt an einem RR die stoische Ruhe und wenn es dann nötig ist, die Schnelligkeit. Das Fell finde ich für die Wohnung sehr wenig putz intensiv, aber dann wiederum bei unserem Klima zu dünn...
@ Sputnik: Die Mischung von Deinem Mali-RR-Mix finde ich spannend. Kannst Du noch mal kurz beschreiben, wie er vom Charakter her war? Wie sah er aus( mehr RR oder mehr Mali)?
@ Feli: Magst Du erzählen welche Deine Zuchtziele waren/sind?
VG Lina
Lina, guck das auch anders herum an. Die stoische Ruhe kann anstrengend werden, wenn man motivieren möchte. Und an der Nötigkeit der Schnelligkeit scheiden sich beizeiten die Geister von Hund und Halter...
Ich erlebe meine zwei RRs gerade recht intensiv im Vergleich mit zwei Riesenschnauzern. Obwohl meine Hunde im persönlichen Charakter sehr unterschiedlich sind und auch die Riesenschnauzer sehr eigene Persönlichkeiten sind, stelle ich da doch recht allgemeine und durchaus eklatante Unterschiede zwischen den Rassen fest. Ja, meine RRs sind meist stoischer und unaufgeregter. Sie sind wesentlich weniger hibbelig, aber auch schwerer zu motivieren als die Schnauzer. Sie sind draussen aber andererseits bei gegebenem Anlass ungefähr zehnmal eigenständiger und reaktionsschneller als die Schnauzer (im Rennen sowieso). Und sie gucken viiiiiel weiter - der Wahrnehmungshorizont ist ein völlig anderer (mein Wahrnehmungshorizont ist dadurch übrigens auch komplett anders als der des Riesenschnauzer-Herrchens).
LG
Susanne, die findet, dass jede Medaille zwei Seiten hat![]()





Hallo Lina,
ja, Scotty war eine "spannende" Mischung.
Ein Trainer hat mal gesagt:"Na, da haben Sie sich ja 'ne wilde Mischung ausgesucht".
Scotty war unbeschreiblich:
Lieb, schmusig, frech zu anderen, zumindest als er Jungghund war, ließ er sich gerne jagen. Wenn die Anderen dann nicht so wollten, lief er hinter ihnen her und zog ihnen an der Rute.
Somit hat er das erreicht, was er wollte. Er wurde gejagt. Er war genauso schnell und wendig wie ein RR.
Hatte auch den gleichen Dickschädel. Rückruf war nur innerhalb eines bestimmten Kreises möglich. War die Linie überschritten fiel eine Klappe (so hab ich das immer genannt) und Scotty machte sein Ding.
Er war nie böse, auch nicht bei den vielen Beisvorfällen (er wurde mehrfach von anderen gebissen) blieb er lieb und hat nie zurückgebissen, jedoch den Gegner unterworfen.
Er war einfach nur ein Schatz.
Zur Frage mehr RR oder Mali. Das war eigenartig. Stand er neben einem Mali, meinte man genau zu erkennen, das ein Mali mitgemischt hat.
Stand er neben einem RR, meinte der Besitzer " Das sieht man aber, dass ein RR mit drin steckt".
Ich glaub er war genau Hälfte/Hälfte.
Ich habe sehr um Scotty getrauert und werde ihn, wie alle meine anderen Hunde, immer in meinem Herzen tragen.
Ich denke gerne an die Zeit mit ihm zurück. Ein kleines Andenken an ihn ist mein Nickname ...Sputnik.
Meistens nannte ich ihn Sputnik. Was natürlich immer zur Folge hatte, dass die Menschen die das hörten meinten "Sputnik beem mich mal".
Und nun Fotos, welche ich von Fotos mit der Digi nochmals abgelichtet habe. Die Qualität ist nicht so gut aber es geht.
P1000262.jpgP1000256.jpgP1000255.jpg
Das dritte Bild ist leider gedreht, warum weis ich nicht. In meinem Fotoarchiv steht's grade.
Liebe Grüße UTE
PS. hab was vergessen.....er war wasserscheu. Baden ne...und wenn er mal vor einer Pfütze stand ging er rundum. Oder wenn diese zu groß war, stelzte er hindurch. Man sah regelrecht, wie er das Fahrwerk (den Körper) hochfuhr und angewidert auf langen Beinen durch die Pfütze lief.
Geändert von sputnik (13.08.2013 um 23:00 Uhr)


na weil es tolle hunde sind. kenne keine rasse die so toll mit den augenbrauen kommuniziert.
sie passt zu uns und unserem zuhause. hatte schon eine alarmanlage ( dackel-terriermix ) und brauchte noch einen vollstrecker......lach![]()
Hallo Lisa,
ich hab lange überlegt, ob ich zu diesem Thema etwas schreiben soll, da ich Sorge habe, dass dieser Threat komplett aus dem Ruder laufen kann. Ich hab mich jetzt trotzdem dazu entschlossen, da wir fast 2 Monate ohne Hund waren - da merkt man erst, was ein Tier einem täglich gegeben hat und was einem fehlt, wenn der tägliche Begleiter nicht mehr da ist.
Wir sind durch Zufall an einen RR gelangt. Wir wollten gerne einen Hund, aber die Rasse war uns egal. Bis vor ein paar Jahren wir auf einem kleinen Weihnachtsmarkt einen RR-Rüden zum ersten Mal gesehen habe. Wir haben lange mit der Halterin gesprochen, die uns viel erzählen konnte.
Klar, das Aussehen ist klasse. Was uns aber wirklich total begeistert hatte, war die schier unendliche Ruhe und Gelassenheit, die der RR ausgestrahlt hat, obwohl drumherum viel los. Als sich der RR an uns noch angeleht hatte, war alles vorbei.
Wir haben uns dann sehr intensiv mit der Rasse beschäftigt und wussten, dass es es sich um eine anspruchsvolle Rasse handelt, die nicht nur einfach für "schön sein" da ist. Der Zufall wollte es, dass wir knapp ein Jahr später aus dem Tierschutz eine 7-monatige Hündin bekommen haben, die fast 2 Jahre uns begleitet hat.
Ja, der RR ist stur und eigensinnig, sieht klasse und edel aus, hat manchmal Jagdtrieb, bei anderen Hunden entscheidet ofmals die Sympathie, manchmal weiss man nicht, was dem RR nun wieder gestochen hat... Die Liste, die man in der Literatur findet kann man endlos weiter führen.
Uns begeistert die Ruhe, Gelassenheit und die enge Beziehung, die ein RR zu uns hat. Klar, das können andere Rassen betimmt auch.
Es hört sich verrückt an, aber wenn ich unseren Kleinen in die Augen schaue oder sie einfach in unserer Nähe ist, dann hat man das Gefühl, dass eine enge Beziehung da ist, die man schlecht beschreiben. Man merkte es erst, als sie nicht mehr da war.
Nach unserer Trauer hatten wir wieder Glück, als wir vor guten 4 Wochen unsere neue Maus abholen konnte - dieses Gefühl war wieder da.
...und wir haben den Spiegel bei uns sicherheitshalber zugehangen. So brauchen wir nicht vergleichen, wer sportlicher ist.![]()
Lg Anja mit Josy (*10.05.13)
Jousie (*01.08.2010, + 22.05.2013)








weil der rigeback, im vergleich zu vielen anderen rassen, ein sehr gesunder hund ist.
ja, ich weis, hier im forum gibt es einige kranke hunde, aber man sollte das in relation zur gesamtpolulation sehen und bedenken, dass viele besitzer gesunder hunde keinerlei notwendigkeit sehen, sich hier anzumelden.
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1. Cockerspaniel, der mich fast 17 Jahre begleitet hat
2. Brandl Bracke, als sie 4 Jahre alt war, kam ein Golden Retriever (6 Jahre alt) dazu, den ich übernommen habe.
3. Dann kam der erste RR dazu als meine Brandl Bracke 12 Jahre alt war.
RR Warum??? Gute Frage! Ich hatte den RR 4 Wochenenden in Pflege im Alter von 4-5 Monaten und der Besitzer war etwas überfordert mit dem Hund und stand eines Abends bei mir vor der Tür, drückte mir die Leine in Hand und sagte zu mir: Viel Spass mit ihm, ich kann nicht mehr!
So bin ich dann zu meinem ersten RR (damals 6 1/2 Monate) gekommen.
Wir hatten leider nur eine sehr kurze Zeit, aber dafür eine sehr schöne und intensive Zeit zusammen. Leider hatten meine BB und RR nur noch 3 gemeinsame Monate zusammen......
So bin ich eigentlich ungewollt zum RR gekommen....mein Traum war eigentlich ein anderer, aber jetzt ist die Wolke geplatzt und ich würde immer wieder einen RR nehmen![]()
Viele Grüße
Daniela mit Kiany
und ganz tief im Herzen Amon das Ex-Pony und klein Kackarsch Quando
... also, ich weiß nicht so recht...
Zugegeben, ich habe keine empirischen Forschungsberichte über das Vorhandensein (spezifischer) Krankheiten bei spezifischen Rassen gelesen (bezweifle eher, dass es so etwas überhaupt gibt - Lina13, kannst du dazu etwas sagen?), gewinne aber immer mehr den Eindruck, dass es um die Gesundheit der Rasse nicht (mehr) ganz so toll bestellt ist.
Das habe ich in meiner vorangegangenen "RR Eloge" vergessen zu erwähnen: ein Grund für die Anschaffung eines RR war, dass wir uns damals vor 12 Jahren auch dachten, dass RRs noch eine recht "unverbrauchte" Rasse sein müsste, einfach deshalb, da sie noch nicht so breitbandig gezüchtet und gekauft wurde, wie heute.
Hast du Erkenntnisse über die Relation kranker RRs zu gesunden ? Und Erkenntnisse darüber, ob diese Relation sich signifikant von der anderer Hunderassen ünterscheidet? Oder was ist der Grund für deine obige Feststellung?
erstens birgt die rasse rr per se schon mal keine angezüchteten merkmale, die nachhaltig die gesundheit beeinträchtigen wie bei vielen anderen rassen (zb. schäferhund, mops, engl. bulldoggen, doggen, bassett, cavalier king charles spaniel, die reihe läßt sich endlos fortführen).
der rassestandard stellt also nicht auf qualzüchterische merkmale ab, übertreibungen sind bisher nicht zu verzeichnen.
zumindest in den drei vdh angehörigen vereinen achtet man in der regel auf gesundheit und im vergleich zu vielen anderen rassen konnte ich noch keine verschiebungen des standards in aus käufersicht besser zu vermarktende modelle auf kosten der gesundheit feststellen. das sieht ja bei anderen rassen sehr viel anders aus, leider.
die marktanpassung hinsichtlich farbe und größe bzw. verschiebung in richtung groß und dunkel würde ich nicht als gesundheitsrisiko sehen, wenn die größe im rahmen bleibt.
sicher hat heins das so in etwa gemeint und ich verstehe das ebenso. es gibt rassen, die würde ich aus genau diesem grund schon nicht haben wollen, weil selbst bei kauf beim super züchter ein mops eben immer dieses kurze gesicht hat mit diesem u.U. furchtbaren atemgeräusch.
Herzliche Grüße
Andrea
"Ich bin ein Mensch und Du bist ein Hund, Du kannst nicht wissen, was ich denke..
...ich weiß, denkt der Hund und lächelt."








es kommt wohl auch ein wenig darauf an, was man unter einem ridgeback vestehen will.
es soll rassen geben, bei denen mit hunden mit (mehreren) fehlern, die beim ridgeback zum zuchtausschluss führen würden, lustig gezüchtet werden darf und dies auch getan wird. die zuchtzulassungskriterien sind beim ridgeback vergleichbar sehr hoch - nein, wie du dir sicher denken kannst, schreibe ich hier nicht über kunterbunt, hollywood, .. und denke nicht, dass wir das jetzt weiter vertiefen sollten.
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Natürlich gibt es Rassen, die durch ihr äußeres Erscheinungsbild gesundheitlich schon benachteiligt sind. Dazu zählt der RR zum Glück nicht. Ansonsten kann auch ich nur sagen, dass ich es ziemlich extrem empfinde, wieviele Rassevertreter inzwischen nicht mehr so gesund und widerstandsfähig sind, wie sie angeblich sein sollten.
Ich sehe da aber kein rassenspezifisches Problem, das zieht sich meiner Meinung nach durch alle Rassen, egal wie widerstandsfähig sie mal waren.
Für mich wäre der gesundheitliche Aspekt somit kein Grund mehr für eine Kaufentscheidung zugunsten des RR aber auch nicht dagegen. Es gibt ja auch genug andere Argumente für den RR.
LG Thomas
Möge der Wind in Deinem Rücken nicht Dein eigener sein!
Bei uns wollte meine bessere Hälfte wieder einen Hund, der dauerhaft bei uns wohnt, da spazieren gehen ohne Hund einfach nix ist. Und der Familienhund (Border Collie) der meistens (bis auf ca. 3 Monate im Jahr) bei den Eltern wohnt, einfach zu selten bei uns ist.
Es musste ein Hund sein der auch mit dem Pferd, beim Laufen und Fahrrad fahren mit kann.
Ich wollte einen Hund (d.h. mindesten 50 cm Hoch) und er sollte kurzes Fell haben.
Freunde von uns haben eine schwarze RR-Doge und andere Freunde haben seit einem Jahr auch einen RR.
Es sind einfach schöne Tiere mit einem interresantem Charakter und ein paar Eigenheiten.
Der zukünftige Hund muss ja schließlich auch mit unseren Eigenheiten klarkommen.
Und:
Ich leg mich auch nicht gern auf einen kalten nassen Boden.
Unsere Hündin zieht Mitte September bei uns ein. Hipp Hipp!
Naja, was wohl? Einen RR vom anerkannten Züchter.
es soll rassen geben, bei denen mit hunden mit (mehreren) fehlern, die beim ridgeback zum zuchtausschluss führen würden, lustig gezüchtet werden darf und dies auch getan wird. die zuchtzulassungskriterien sind beim ridgeback vergleichbar sehr hoch - nein, wie du dir sicher denken kannst, schreibe ich hier nicht über kunterbunt, hollywood, .. und denke nicht, dass wir das jetzt weiter vertiefen sollten.Off-Topic:
Meine Frage war exakt formuliert und ich habe auf eine ebensolche Antwort gewartet.
Von "es soll...geben", von "kunterbunt und hollywood" habe ich nichts geschrieben und davon will ich auch nichts lesen.
Auch gut. Ist selbsterklärend... und denke nicht, dass wir das jetzt weiter vertiefen sollten








@jajosel, wenn du nähere infos zu diesem und auch anderen themen willst, dann solltest du dich um das vertrauen in den entsprechenden kreisen bemühen und abseits der öffentlichkeit diskutieren.
ansonsten rate ich dir, dir andere rassen anzusehen und zu vergleichen.
btw: ich hatte einen meiner gründe für den ridgeback genannt.
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