Zitat Zitat von Phineas Beitrag anzeigen
Aber vielleicht kann Berki was dazu sagen - hat Dein Züchter den Hund ordentlich beim Finanzamt versteuert?
Haste ne Quittung/Rechnung mit 19% MWST erhalten?
Ja, kann er! Er hat einen offiziellen Kaufvertrag vom DZRR und einen von ELSA für seine beiden Hunde. Dazu muss man allerdings bemerken, dass beide Züchter (ja!! Züchter!!) nicht mehr als einen Wurf pro Jahr haben (in einem Fall noch nicht mal das.)!!).
In Deutschland werden erst Umsätze über 17500 EUR umsatzsteuerpflichtig. Das heißt: unser Rüde kommt aus einem 7er Wurf= offiziell keine Mwst.! Unsere Hündin kommt aus einem 9er Wurf, was das heißt überlasse ich Deinen Rechenkünsten. Aber selbst, wenn ein Züchter die 17500 EUR pro Jahr überschreiten würde, unterliegen Tiere dem verminderten Mwst.satz von 7%! Etwas mehr Hintergrundkenntnis statt Polemik würde der Stichhaltigkeit Deiner Argumentation erheblich zugute kommen!
Die Reglementierungen, Registrierungen und die Kontrollen in den dem VDH angeschlossenen Vereinen sind derartig restriktiv, dass ich nicht sehe, wie man ohne erhebliches, völlig unvernünftiges Risiko den Ertrag von Welpenverkäufen am Finanzamt vorbeiwirtschaften könnte.
Konkret das Gegenteil ist allerdings bei unkontrollierter Vermehrung der Fall. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein offiziell nicht registrierter "Züchter" oder ein Hobbywelpenindieweltsetzer freiwillig seine Erlöse dem Finanzamt meldet.
Nein, lieber Volker, mit all diesen Argumenten spielst Du ganz klar den Vertretern des VDH in die Karten (und die haben das auch ganz klar verdient, wenigstens die überwiegende Anzahl von ihnen!).
LG Thomas