So, nach viereinhalb Wochen mit Ridgebackbaby werd ich mal meine Fragen mit meinem nun eigenen Erfahrungshorizont beantworten, vielleicht freut sich irgendwann ein weiterer Anfänger darüber!


  • Napfgröße: Wir haben hier nun drei Hunter-Edelstahlnäpfe 1,9l stehen (drei, weil einmal Wasser im 1. Stock). Kleiner wär sicher auch okay, aber so geht beim Fressen nichts und beim Trinken wenig daneben. Insgesamt wirken sie kleiner als das größte Melaminäquivalent selbiger Firma, das ich eigentlich superschön fand.
  • Das Ridgipad wurden zwei Kudden von Sabro, beide in Größe 5. Derzeit natürlich für den Hund hoffnungslos zu groß - aber gut geeignet, um mit ihm drin zu kuscheln, auch mal zu dritt. Ihren Platz in der Wohnung haben sie gefunden und werden angenommen. Im Moment sind beide immer mit jeweils einem Spannbettuch überzogen, das hoffentlich die schlimmsten Kratz- und Bißspuren abfangen wird.
  • Stubenreinheit: Der Pappkarton neben dem Bett bewährt sich noch. Ansonsten haben wir den armen Hund immer in den Garten getragen. Im EG ist er tatsächlich auch perfekt stubenrein, setzt sich brav vor die Terrassentür, wenn er muß. Im 1. Stock geht noch manchmal was schief, wahrscheinlich, weil er da nicht sicher weiß, wie er anzeigen soll, daß er muß. Zweimal hat er auch schon brav auf den Balkon gepieselt - aber die Balkontür ist oft nicht in Reichweite, weil sie ans Schlafzimmer anschließt, und die Schlafzimmertür meist geschlossen ist, um Unfug dort zu vermeiden. Alles in allem sind genau zwei Haufen in unserem Haus gelandet - und ein paar Pfützen mehr, inzwischen aber schon eine Weile keins von beidem.
    Die ersten drei Nächte haben wir mit dem Kleinen im Wohnzimmer verbracht, seitdem schläft er neben dem Bett im Karton - und nachts nahezu durch. (Im Alltag etwa von 23h bis 5.30h - und da würd er gern mehr, mag aber auch nicht allein oben bleiben... Am Wochenende auch mindestens sieben Stunden - und nach dem Pieseln im Garten gern weiter.)
  • Gartenzaun: Bislang werden die 55cm bedingungslos akzeptiert.
  • Kabel sind nicht wirklich ein Problem. Die Faszination hält sich in Grenzen. Steckdosen sind auch keins.
  • Nächtliches Lösen im Garten: Kein Problem ohne Leine. Bei dem widerlichen Wetter derzeit ist der Kleine froh, wenn er schnell wieder rein darf, auch tagsüber...
  • Transport: Es wurde doch erstmal die größte biliige Autobox, die es gab... Bislang ist das sehr entspannt so, auch wenn er da nicht auf ewig reinpassen wird.
  • Welpenstunde: Begonnen mit elf Wochen, inzwischen gehen wir in beide Hundeschulen, einfach weil er in der zweiten seine Schwester trifft - und weils ihm und mir gut tut. Er hat sonst nicht soo viel Hundekontakt, und nach den Welpenstunden hat er merklich viel zu verarbeiten, dort aber auch viel Spaß.
  • Versicherung: Haftpflicht war das erste, was ich getan hab. Noch ausstehen tut eine OP-Versicherung. Das muß ich dringend noch erledigen. Was den Rest angeht, pokern wir und hoffen einfach, daß der Kleine lange gesund bleibt.


Die Zeit mit dem Welpen ist unglaublich schön, unglaublich anstrengend, unglaublich anders als unser normaler Alltag... und wird nun langsam zu ebenjenem: Dem normalen Alltag mit Hund!