Marta, gerade in der Mehrhundehaltung ist eine freiwillig (!) genutzte Box eben genau DIE Lösung des Problems, das Junghund gerade mal hat. Und vielleicht die beste aller Alternativen. Einfach nur die implizierte Ruhezone... Unserem Patenwelpi war eben genau mit meinen großen und recht präsenten RR dieser sehr persönliche Rückzugsort unglaublich wichtig, weil er sie ohne viel Gedöns von den Großen auf einer eigenen Insel abgeschirmt hat, es hätte keine bessere Alternative gegeben. Das war im Rudel und mit ihrer Persönlichkeit halt ihres und das war gut so. Das Pati ging völlig selbstbewusst und voller Vertrauen zu ihren Haltern in Einzelhundhaltung weiter - ich hatte die Box vorsichtshalber mitgegeben, aber die hat sie vom ersten Tag im eigentlichen Zuhause nie mehr haben wollen und als Einzelhund auch echt nicht mehr gebraucht. Sie war dann tatsächlich nie mehr drin. Ich verstehe, dass Box angefeindet wird, sie wird einfach zu oft missbraucht, aber im bewussten Umgang hilft sie vor allem dem Hund. Wie gesagt, unser Jüngster fand sie wiederum blöd (der ruht am liebsten mit seinem schweren Schädel auf meinem Gesicht und ich mach den Scheiß auch noch mit...), die Box gab es dann auch nur zur Sicherung im Auto. Ich wünschte, er hätte auch mal eine Box im Haus toll gefunden.
Das Schwarz-Weiß nervt manchmal sehr. Das Leben ist bunt. Und nicht jeder Halter, der eine Box sein eigen nennt, ist unfähig oder hat zu wenig über tolle Alternativen nachgedacht. Vielleicht hat er nur seinen Hund in seinen Bedürfnissen in einem Rudel wahrgenommen.
LG
Susanne


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