Der Artikel ist einfach nur idiotisch. Welcher Depp verfasst so etwas? Die Darstellung des um sich tretenden und dabei über seine eigenen Füsse stolpernden - genau dieses Bild wird bei mir nämlich ausgelöst - Mannes, dessen Verletzungen und Sachschäden wohl gar nicht vom RR verursacht wurden (?), hat stellenweise fast Slapstick-Charakter, dies bei einem Thema, das nun wirklich ernst und verantwortungsbewusst betrachtet werden sollte.
Die Situation könnte also auch gut und gern deshalb entstanden sein, weil ein ängstlicher Mensch überreagierte. Natürlich sollte ein Hund niemals ohne Mensch irgendwo unterwegs sein. Natürlich gehört Hund an die Leine, wenn einem ein anderer Mensch mit angeleintem Hund begegnet.
Es kann sich beim "auf den kleinen Hund stürzen" aber auch schlicht um eine stürmisch-interessierte Kontaktaufnahme gehandelt haben, die vom Besitzer des angeleinten Hunds fehlinterpretiert und vollkommen unangemessen beantwortet wurde. Nirgends lese ich, dass der "kleine Hund" verletzt wurde - ein angreifender RR im Beissmodus würde aber doch definitiv Spuren hinterlassen.
Mein Eindruck entsteht auch deshalb, weil ich schon habe beobachten dürfen, wie vollpanische Hunde"führer" eines Pudels denselben an der Leine und in der Halsung hängend im Kreis durch die Luft wirbelten, weil ein freilaufender Hund auf ihren Fiffi zulief - ich bin nicht sicher, aber gut getan dürfte dem Pudel dieses Krisenmanagement vermutlich nicht. Solche Reaktionen sind gerade bei älteren Menschen keine Seltenheit. Sie erziehen die Hunde kaum, verweigern ihren Hunden die so wichtigen Kontakte zu Artgenossen, und benutzen das dann bei jeder Hundebegegnung als Rechtfertigung dafür, warum sie ihren Fiffi nicht ableinen können ("hört nicht", "läuft weg", "verträgt sich nicht mit anderen Hunden", "ist dominant") - da ist früher oder später Ärger vorprogrammiert.
Hoffen wir darauf, dass Polizei und Amtsmenschen hier vernünftig und mit Augenmass ermitteln und vorgehen.


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