Nach drei RRs, ein Bub, zwei Mädchen, habe ich mich beim vierten nicht festgelegt. Da ich den Züchter kannte, wollte ich die Entscheidung intuitiv treffen. Als die Kleinen 5 1/2 Wochen alt waren, habe ich 11 Wonneproppen in Augenschein genommen, die ich bis dahin nur von Fotos kannte. Etwa zwei Stunden habe ich mit der Mama und ihren Babies zusammen verbracht. Ich habe zunächst nur zugeschaut, wie die Lütten gespielt, gerauft und geschlafen haben. Wie sie die Nähe zu Mama oder den ihn bekannten Menschen gesucht haben und wie sie auf mich als Fremden reagierten.
Letztendlich wurde es dann das Hundebaby, dass mit Bedacht die Schnürsenkel der Frau des Züchters aufzog, sich beim Raufen unter einen Liegestuhl verzog, dann aber mit Vehemenz aus dem Rückzugsort wieder in´s Geschehen stürzte. Beim Hochnehmen schaute es mich offen und ohne Angst an, kuschelte sich an meinen Hals und grunzte leise.
So habe ich Langa, unser Mädchen, ausgesucht. Aber, wie gesagt, es hätte auch ein Bub sein können.
Über Vor- bzw. Nachteile von Hündinnen und Rüden will ich kein Statement abgeben. So wie ich über die Vor- und Nachteile meiner Kinder keine Tabelle geführt habe.
Gruß
Marlene


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