Hallo Micha,
"meiner einer" wird im September 6 Jahre alt. Ich kann mich aber noch sehr gut daran erinnern als wir damals "mangels anderer Möglichkeiten" - nachdem ich ihn vorab mit den "Grundfunktionen der Erziehung" bekannt gemacht hatte - zur Festigung in einem Schäferhundverein einen Kurs besucht haben ( die Leute hatten mir vorab bestätigt, dass sie sehr gute und viiiiiel Erfahrungen mit RRs hätten). Bruno ist nur beim ersten Mal begeistert ins Auto gestiegen und voller Begeisterung auf den Platz gegangen. Er hatte es schneller raus als ich, dass diese Aktion wohl für uns eine "Fehlschaltung" war.
Ich habe ihn insgesamt 6 x dorthin gezwungen, jedes Mal wurde es schwieriger, ihn zu motivieren. Der Trainer warf gerne mit "Klapperdosen" auf die Hunde und traf auch ab und zu, wenn es nicht nach seinem Willen ging. Außerdem wurde mir angeraten, ein Stachelhalsband anzuschaffen ( ich hab nicht "gehorcht" und fiel schonmal in Ungnade).
Dann wollte Bruno nach der Stunde auch nicht mehr mit den anderen spielen, nee, nur schnell zurück zum Auto und nur weg von dort. Der Ton war ebenfalls kasernenhofmäßig und es wurde überhaupt nicht auf die Hunde eingegangen. Nur Druck und "Gehorsam" sollte es sein. Während des Training waren die beiden Schäferhunde im Kombi des Ausbildungsleiters eingesperrt und heulten und bellten die ganze Zeit.
Zumindest mein Dicker reagiert auf leise Sprache sofort, ebenso auf Handzeichen.
In seiner "Sturm- und Drangzeit" reicht es schon ein entschiedenes "nein" oder "was soll das denn jetzt", dann klappte er in sich zusammen und war zerknirscht.
Meine Meinung ist es, dass wir Menschen es lernen müssen, unsere Tiere zu verstehen, einfach aufmerksam zu sein und entsprechen zu reagieren. Damit geht es fast wie von selbst.
In diesem Sinne ......![]()


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