2. Posting von mir: ;)
In unserer Hundeschule hatten wir im Junghundkurs eine Frau mit einem Rhodesian Ridgeback Rüden. Alle Hunde waren im selben Alter - auch ungefähr eine Größe! Labrador / Golden Retriever, Irish Setter, Mischlinge und halt besagter RR Rüde. Die Frau hatte schon eine 4 Jahre alten RR Rüden und wollte mit dem Kleinen jetzt zur Hundeschule, weil er überhaupt nicht hörtSie war den ganzen Tag zu Hause (hatten Kohle ohne Ende - ihr Mann hat ne große Baufirma), hatte Pferde und ein Anwesen, dass man neidisch werden könnte! Als die Hunde nun zusammen spielen konnten (also Leine ab und jippieee), fing dieser junge RR Rüde an zu zittern und rannte mit eingezogenem Schwanz weg..... Auf meine Frage hin, was denn mit ihm los sei, sagte die Frau mir, dass er keine anderen Hunde kennen würde. Sie wäre tagsüber im Stall bei ihren Pferden und die beiden Hunde wären zu Hause (allerdings konnten sich die Hunde frei bewegen vom Wintergarten in den 3.000qm großen Garten
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)!!! Mir ist bald der Hut hochgegangen. Hauptsache Hund. Die haben ja Platz satt in dem großen Haus und auf dem riesen Grundstück
Nur Umweltreize, andere Hunde, Sozialkontakte und Streicheleinheiten kannten diese wohl nicht
Das sind dann für mich die Beispiele, wo ich mich frage, was Züchter eigentlich wollen. Zählt denn nur das man nicht arbeiten geht (Schlussfolgerung= die kümmern sich den ganzen Tag um das Tier), das große Haus und das große Grundstück, wo die Hunde dann Auslauf haben? Ich fass es manchmal einfach nicht und kann die Züchter nicht verstehen, die von Anfang sagen, berufstätig= keinen Hund von uns! Oder kein Garten = keinen Hund von uns! Eine Züchterin sagte mir mal, dass sie lieber Leute hat, die keinen Garten haben, weil diese Leute mit dem Hund rausgehen müssen und ihn nicht nur aus Bequemlichkeit in den Garten lassen und meinen, der Hund hat Auslauf!
Mein Fazit zu diesem Thema:
Es geht in meinen Augen in bestimmten Fällen ohne Probleme, dass man sich einen Hund anschafft, wenn beide Partner Vollzeit arbeiten gehen und noch Gleitzeit haben. Allerdings muss es - wie in unserem Fall - wirklich vorher genau durchgeplant sein. Luke ist keine 8 Stunden am Stück alleine, sondern wir gehen zwischendurch mit ihm raus, er ist beschäftigt, kann mit Artgenossen spielen und hat zwischendurch seine Ruhephasen. Die hat er übrigens auch, wenn wir das Wochenende zu Hause sind. Er schläft ein paar Stunden am Stück und rührt sich nicht, dass ist sein Rythmus.....
Ich glaube und weiß, dass unser Luke es bestimmt sehr sehr gut bei uns hat und sich manch ein anderer Hund dieses Leben wünschen würde!
In diesem Sinne,
liebe Grüße
Silli mit Luke


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Sie war den ganzen Tag zu Hause (hatten Kohle ohne Ende - ihr Mann hat ne große Baufirma), hatte Pferde und ein Anwesen, dass man neidisch werden könnte! Als die Hunde nun zusammen spielen konnten (also Leine ab und jippieee), fing dieser junge RR Rüde an zu zittern und rannte mit eingezogenem Schwanz weg..... Auf meine Frage hin, was denn mit ihm los sei, sagte die Frau mir, dass er keine anderen Hunde kennen würde. Sie wäre tagsüber im Stall bei ihren Pferden und die beiden Hunde wären zu Hause (allerdings konnten sich die Hunde frei bewegen vom Wintergarten in den 3.000qm großen Garten
)!!! Mir ist bald der Hut hochgegangen. Hauptsache Hund. Die haben ja Platz satt in dem großen Haus und auf dem riesen Grundstück

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