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Thema: Gewitter

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Naala
    Gast

    Standard AW: Gewitter

    Zitat Zitat von Ullrich Beitrag anzeigen
    Du hast zum richtigen Zeitpunkt das Richtige für Deinen Hund getan, das ist doch vollkommen in Ordnung

    Ulli und die 7 Samurai
    Danke, das freut mich! :wave:

    Wenn ich meinen Hund nicht haargenau kennen würde, würde ich hier wirklich jeden Tag aufs Neue mit dem Grübeln anfangen müssen. Ich meine, manchmal ist Grübeln ja auch gar nicht verkehrt, aber manches andere Mal eben auch ziemlich überflüssig - nicht, dass ihr mich noch falsch versteht... ;)
    Also, was ich eigentlich sagen will, ist, dass die Praxis halt doch manchmal zeigt, dass nicht alles, was alt ist, auch gleichzeitig schlecht sein muss. Reines herumtheoretisieren hilft Dir draußen mit dem Waldi an der Leine im Zweifel wenig.
    Jeder kennt seinen Hund am besten und weiß insgeheim auch, wie er welche Situation am besten lösen kann.

    So, das war jetzt mein mehr oder weniger zusammenhangsloses Wort zum Freitag.

    Grüßle,
    die Miri!

  2. #2
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Ullrich
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    Daumen hoch AW: Gewitter

    Hallo Miri,

    Dein post hätte von mir sein können, bin ganz und gar Deiner Meinung

    Aus der Praxis für die Praxis

    Ulli und die 7 Samurai
    Ein Pferd ohne Reiter bleibt ein Pferd, aber ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch

  3. #3
    Naala
    Gast

    Standard AW: Gewitter

    Danke, das freut mich noch mehr.
    Wenn es tatsächlich noch andere gibt, die das so sehen, dann kann ich ja gar nicht sooooo verkehrt liegen... ;)

  4. #4
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von sabine08
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    494

    Standard AW: Gewitter

    Hallo,
    ich werde hier einfach mal von meinen Erfahrungen berichten.
    Meine Hündin kam zu mir im Alter von 6 Monaten. In den ersten Monaten ihres Lebens hat sie, außer dem Züchterhaushalt und dem dazugehörigem Grundstück nichts kennen gelernt,
    dementsprechend viele Ängste und Unsicherheiten begleiteten sie zu Beginn.
    Ich habe ihre Ängste und Unsicherheiten immer ernst genommen, habe diese nie ignoriert.
    Situationen, die ihr Angst machten habe ich sie „aushalten“ lassen, ich habe mich jedes Mal zu ihr gehockt, habe sie massiert und beruhig und erst als sie wieder ruhig und beruhigt war, sind wir weiter gegangen.
    Als Beispiel:
    Als ich mit ihr eines Tages im Gelände unterwegs war, überraschte uns ein starkes Gewitter.
    Es knallte mächtig (Gott sei Dank
    war sie an der Leine) und meine Kleine ist völlig in sich zusammengefallen und versuchte sich zitternd unter einem Busch zu verkriechen.
    Ich habe ihr Verhalten nicht ignoriert, ich habe mich zu ihr gehockt, sie massiert und erst als ich merkte, dass sie aufgehört hat zu zittern und sich ihr Herzschlag, sowie ihre Atmung normalisiert hatten, haben wir zusammen diesen Ort verlassen. Sie ist dann ruhig mit mir zusammen zu unserem Auto gegangen.
    Diesen Weg können wir nun, obwohl sie hier eine mächtige Angsterfahrung gemacht hat wie jeden anderen Weg gehen, ohne das sie irgendein Anzeichen von Angst zeigt.
    Sie ist jetzt fast 9 Monate bei mir und ihre Ängste sind nicht schlimmer geworden, im Gegenteil.
    Ich spreche hier auch nicht von einem kurzes Schwanzklemmen, hier meine hier Situationen, wo der Hund gar nichts mehr kann, weder fressen noch irgendein Signal befolgen.
    In anderen Situationen reicht es auch bei uns ihr einige Aufgaben zu stellen, die sie dann zu lösen hat und es auch tut. Damit teile ich ganz einfach ihre Aufmerksamkeit, soweit dies noch möglich ist. Wenn dies aber nicht mehr möglich ist, ist bei uns gezielte Entspannung angesagt.
    Wenn mein Rüde mir damals kurz zeigte, das ihm irgendetwas unangenehm oder nicht geheuer war, dann brauchte ich nur kurz sagen: Komm wir gehen da jetzt vorbei und gut ist.
    Er kam dann mit, zwar nicht besonders begeistert aber immerhin.
    Meine Hündin zeigt ihre Angst überdeutlich, sie sträubt sich in solchen Situationen mit aller Kraft dagegen weiter zu gehen. Sie legt sich platt auf den Boden, oder aber sie versucht zu flüchten.
    Wie in aller Welt soll ich denn so ein Verhalten ignorieren?
    Sie hinterher ziehen?? Oder etwa umdrehen und einen anderen Weg gehen?? Was also tun?? Für uns ist das Entspannen in der konkreten Situation das, was uns sehr geholfen hat und auch weiterhin hilft, vor allem meinem Hund. Es hilft meinem Hund auf ein Erregungsniveau zu kommen, wo sie wieder ansprechbar ist und dann durchaus auch wieder in Lage ist, einige Übungen zu machen. Es hilft ihr auch, bewusst diese Situationen durch zu stehen, mit der anschließenden Erkenntnis, dass es eben gar nicht so gefährlich war, wie sie zunächst dachte.
    Das wiederum hat bei zukünftigen Begegnungen oder ähnliches Situationen den Vorteil, dass sie keine Angst mehr davor hat.

    LG
    Sabine

  5. #5
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Fradhi
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    837

    Standard AW: Gewitter

    Hallo Lutz,
    ich persönlich denke auch, dass Du einfach "probieren" solltest, was Deinem Hund am besten tut und mit welchem Verhalten Du ihm helfen kannst.
    Es gibt doch einfach kein Patentrezept. Jeder Hund ist verschieden. Wenn ich mir meine beiden Mädels hier ansehe, können sie verschiedener nicht sein. Was bei der einen gut ist zu tun, kann bei der anderen ganz falsch sein. Die eine ist ganz ruhig, die andere eher hyperaktiv. Bei der ruhigen Hündin würde ich immer mit Zuspruch besser liegen, bei der hyperaktiven Hündin hilft meist das Ignorieren von Dingen oder Verhaltensweisen... Du kennst Deine Hündin am allerbesten, versuche Dich in Deinen Hund hineinzudenken, was bei ihm am ehesten "ankommen" könnte. Du wirst es sicher richtig machen ;) ...
    Vielleicht berichtest Du einfach irgendwann mal, ob Du Deinen Hund nun mit einem T-Shirt bekleidet, die Geräusche CD vorgespielt hast und ihn dabei gestreichelt hast oder ob Du ihn so wie ihn Gott schuf mit seiner Angst in der Ecke hast stehen lassen.... ;) ;) Würde mich sehr interessieren.
    Und auch ich würde die plötzliche Angst auf alle Fälle von einem TA mit abklären lassen. Ich weiß nicht, was daran so verwerflich sein sollte . Sicher ist sicher. Und wenn Du Dir 100%ig sicher sein kannst, dass es keine hormonelle oder organische Ursache hat, kannst Du doch viel sicherer mit Deiner Hündin umgehen und das wird sie merken und ihrerseits sicherer werden!!!

    Viel Glück!
    Liebe Grüße
    von Petra mit Freya für immer tief im Herzen
    sowie Arnold, Hadhi, Vello und Exit!

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