Zitat Regine: Ich bin auch der Meinung, Kind und Hund gehören immer beaufsichtigt, aber nicht, weil da einer was beansprucht, sondern weil es einfach immer zu Missverständnissen auf beiden Seiten kommen kann.
Achtet man auf gewisse Dinge wie Rückzugsmöglichkeiten, Körpersignale, etc. sind Kind und Hund auch zu einem Miteinander fähig.
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untertreiche ich voll!
Möchte noch ergänzen, dass Kinder von diesem Miteinander sehr profitieren. Es gab mal eine Untersuchung, die zum Ergebnis hatte,
dass Kinder, die mit einem Und im Haus (!) aufwachsen, eher selten
Probleme mit dem eignen Sozialverhalten haben und allgemein
rücksichtsvoller im Umgang mit anderen sind.
Für die Schublade: Seit 24 Jahren Erfahrung mit Kindern UND HUnden
(also gleichzeitig) und soziale Interaktionen zwischen beiden gingen
nie, aber wirklich niemals zu Lasten der Kinder. Im Gegenteil, selbst
Dackel Moritz ließ sich alles vom Krabbelkind Alex aus dem Fang nehmen, was er Artgenossen niemals zugestanden hätte - wohl aber
den Menschen und Menschlein aus der eignen Familie! Alle Hunde
teilten Futter ( jo Krabbelkinder beißen auch herzhaft mal in einen Hundekeks oder nehmen sogar Feuchtfutter aus dem Napf, zwecks Eigenverköstigung), Liegeplatz und "mütterliche" Zuwendung mit den
Zwergen. Sie dienten als Lauflernhilfe - sicher nicht immer angenehm -
und als Bodyguards : heulte ein Kind los, war sofort der Hund zur Stelle und kontrollierte, ob es einen Verantwortlichen gab.
In die großen Schlappohren konnten unsre Pubertisten jedes Geheimnis und alle Sorgen flüstern, die sie mit den Eltern nieeeeeeeemals hätten teilen mögen. Die Hunde waren die geduldigsten Zuhörer, die man sich denken kann. Und heute, wo unsre Kids nicht mehr im selben Haus leben
vermissen alle 3 die Hunde öfter als die Eltern, denn die Hunde haben nie kritisiert oder Vorschriften gemacht.
Ich bin froh, dass unsere Söhne MIT Hunden leben durften.


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