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  1. #1
    und Laika Avatar von ElaundAki
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Hallo,
    vor kurzem war ich in Meisdorf auf der Ausstellung als Zuschauer.
    Die am lautesten waren die kleinen Hunde.
    Ansonsten verlief in der Zeit meiner Anwesenheit alles ziemlich ruhig.

    Das hier und da mal gepöbelt usw. wird, kann doch schon mal passieren.
    Mensch und Hund sind gestreßt, denn eine Ausstellung ist für beide Seiten anstrengend.
    Ich jedenfalls möchte kein Hund sein, bei Sonnenschein die ganze Zeit in einem Käfig sitzen und alle Füße gehen an mir vorbei.

    Kompliment an die RR-Besitzer. Für mich waren die Hunde ruhig, lagen bei ihren Menschen im Schatten, manche auch im Rudel mit ihren Artgenossen.
    Und an diesem besonderen Tag das Gemüt und Wesen eines Hundes voll einzuschätzen ist wohl etwas wage.

    Und noch am Rande, ich habe meinen Aki zu Hause gelassen, da ich ihm diesen Streß nicht zumuten wollte als Zuschauer rumzuliegen und zu schwitzen.
    LG von Ela,
    Aki und Laika im Herzen.

    "Vergiß niemals, daß auf der anderen Seite ein Mensch sitzt."
    Verfasser unbekannt

  2. #2
    Christof
    Gast

    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    ich wollte nicht aber ich muss

    in einer hundezucht muss eine, meiner meinung nach, gesunde mischung aus leistungs- und schönheitshunden herrschen.

    ansonsten bekommt man leider das was ich bei anderen hunderassen beobachte

    nur zucht mit leistungshunden ergibt irgendwann scharfe krododile die keiner händeln kann

    nur zucht mit schönheitshunden ergibt in meinen augen irgendwann nicht umwelttaugliche hunde

    @dissens

    schussfestigkeit wird bei allen vereinen mit kleinen platzpatronen geprüft, das ist für mich nicht schussfest.

    ich gebe dir brief und siegel wenn da mal richtig mit einer flinte und nur mit sportschrot geschossen würde fiele mehr als die hälfte der aspiranten durch

    wenn ich jemals wieder einen rr bekomme könnt ihr mir glauben keinen aus deutschland

  3. #3
    nothle
    Gast

    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Schlussendlich müsste man, um das "Wesen" eines Hundes wirklich aussagekräftig beurteilen zu können, Camps einrichten, in die die Hunde für so etwa 14 Tage ohne Besitzer verbracht und dort mal 24h in den verschiedensten Situationen beobachtet werden.

    Den Eindruck, den wir von Hunden gewinnen - seien wir ehrlich...der ist mit Sicherheit zu 95% am Erziehungsstand und der Führung orientiert.

    Da braucht man sich mal gar nichts vormachen. Keine ZZP dieser Welt vermag es an einem Tag das Wesen wirklich aufzudecken - ein Hund kann relativ leicht lernen, mit all den geforderten Situationen umzugehen, ein Hund kann lernen, unter dem Kommando stehend eben nicht zu pöbeln - und ein toller Hund kann aufgrund schlechter Führung durch seinen Besitzer einen miesen Eindruck in der Öffentlichkeit abgeben.

    Dass Rüden gerade auf engem Terrain auf Ausstellungen oder so enorm unter Streß stehen - halte ich persönlich für völlig normal - die Frage ist nur, wie gut sich der Hund von seinem Besitzer in diesem Moment lenken läßt. Und auch das kann mit dem Wesen zusammenhängen - oder aber mit einer sehr konsequenten Erziehung. Da sollte man sich nicht blenden lassen... weder von "supercoolen" Hunden nicht - wie auch von Hunden, die "auffallen"...vielleicht liegts an der Unfähigkeit der Besitzer...?!?

    Sind so meine Gedanken...

    Ich kenne Hunde, denen ich nach etlichen Treffen etc ein einwandfreies Wesen attestiert hätte... wo ich dann von Besitzern die EHRLICHE Aufklärung erfuhr... dass zB eine Hündin eine richtig falsche und fiese Ziege ist...die einfach richtig fest im Kommando steht und somit den Eindruck "einer gaaaaanz Lieben" erweckt... Und die sicherlich keinem von euch nur im geringsten "nicht koscher" vorkommen würde...

    LG Kerstin

  4. #4
    Registrierte Benutzer - unmoderiert
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Hallo an Alle,

    also ich bin der Meinung, das ein Hund immer so wird wie wir ihn erziehen.
    Ist doch klar, wenn ich ihn den ganzen tag Prügel und erniedrige wird er bestimmt
    kein zartes Lamm.
    Und bekommt somit auch kein angenehmes Wesen.
    Wir sind doch daran Schuld wenn es wildgewordene Bestien werden.


    lg

  5. #5
    Manuela
    Gast

    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Hallo gx123
    Das verstehe ich jetzt nicht so ganz: Hat irgendjemand gesagt, dass der RR ein Familienhund ist, der sich geschmeidig in unsere Landschaft/Gesellschaft einpassen (lassen) soll? Es gibt andere Hunderassen, die das sehr, sehr viel besser können.
    Ja, ich sage, das der RR ein Familienhund ist. Unsere Hunde leben in der Familie und wir und unsere Hunde haben keine Problem damit. Ich lasse auch unser Kind mit den Hunden alleine, jetzt ist er mittlerweile 9 Jahre und hat nie böse Erlebnisse mit unseren Hunden gehabt. Im Gegenteil sie lieben und beschützen Ihn vom zweiten Tag seines Leben.(Bis dahin war er in der Klinik). Er besteht darauf, das drei unserer Mädchen seine Träume bewachen.
    Unsere Welpen leben auch vom ersten Tag ihres Leben bei uns. Das ist keine Reklame, sondern einfach Tatsache.

    LG. Manuela

  6. #6
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von peppels
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Ich war jetzt auch schon auf mehreren Ausstellungen, meißtens als Besucher ohne Hund, einmal mit Hund. Ich konnte allerdings keine erhöhte Aggressivität unter den RR feststellen. Wenn man mal berücksichtigt das es in letzter Zeit bei fast keiner Rasse so viele Meldezahlen gibt wie beim RR, ist die Wahrscheinlichkeit das sich der Ein oder Andere mal daneben benimmt ja auch weit aus größer, als wenn von einer Rasse nur 5- 10 Exemplare vertreten sind, oder?

    Auch sind sehr viele pubertierende Junghunde dabei und da ist das ein oder andere Geprolle doch völlig normal.

    Im Gegenteil, wenn ich sehe wie wenig Platz bei den meißten Ausstellungen um die Ringe vorhanden ist und wie dicht dort das Gedränge ist, bewundere ich wie ruhig das dort abgeht.
    LG
    Tanja, Chuma und Spike

    Wer einen Hund hat der ihn anhimmelt, sollte einen Kater haben, der ihn ignoriert!

  7. #7
    fast nur freundliche Hexe Avatar von Feli
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Ich war auch in Eisenach und habe die ganze Ausstellung filmisch und fotografisch dokumentiert. Es gab nur eine Hündin, die mit Vorsicht zu genießen war und die saß mit Herrchen ganz am Rand und wurde entsprechend kurz gehalten, wenn andere Hunde vorbei mussten.

    Scheint irgendwie nicht dieselbe Ausstellung gewesen zu sein.....
    Sogar das Sozialverhalten der Aussteller war diesmal einwandfrei und fair, obwohl gerade das mitunter eher ein Spezialverhalten ist -
    nur ein Buchstabe anders aber es liegen oft Welten dazwischen.

    Und was ist eine Vereinsleiterin? Der RRCD hat einen männlichen Vorsitzenden! Sollte die Ausstellungsleitung gemeint sein, - die war bis ganz zuletzt IN der Halle kann also gar nicht irgendwas mitbekommen haben, was angeblich draußen passiert ist.

    Da frage ich mich doch ernsthaft was soll so ein Posting?
    Punish the deed, not the breed. Look at the hand holding the lead.

  8. #8
    nothle
    Gast

    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von Manuela Beitrag anzeigen
    Hallo gx123


    Ja, ich sage, das der RR ein Familienhund ist. Unsere Hunde leben in der Familie und wir und unsere Hunde haben keine Problem damit. Ich lasse auch unser Kind mit den Hunden alleine, jetzt ist er mittlerweile 9 Jahre und hat nie böse Erlebnisse mit unseren Hunden gehabt. Im Gegenteil sie lieben und beschützen Ihn vom zweiten Tag seines Leben.(Bis dahin war er in der Klinik). Er besteht darauf, das drei unserer Mädchen seine Träume bewachen.
    Unsere Welpen leben auch vom ersten Tag ihres Leben bei uns. Das ist keine Reklame, sondern einfach Tatsache.

    LG. Manuela
    Es geht ja nun nicht darum, ob der RR in deiner Familie oder wie auch immer toll integriert ist...

    Sind meine auch - trotz alle dem würde ich den RR nicht pauschal als perfekten Familienhund deklarieren...

    Eigentlich sowieso keine Rasse...

    Liegt an ganz vielen Faktoren ob das Projekt "Familienhund" klappt oder in die Hose geht - wahrscheinlich noch am wenigsten an der Rassezugehörigkeit eines Hundes...

    LG

  9. #9
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    @Manuela: Ich habe lunaluna und auch ander so verstanden, dass der RR Eigenschaften (Aggression gegen Hunde / Menschen und/oder Jagdtrieb sowie das terretoriale Verhalten) besitzt, die ihn als nicht sonderlich geeignet geeignet erscheinen lassen uns als Familienhund zu begleiten. Weiterhin höre ich aus ihren Worten, dass sie es für sehr wünschenswert hält dem RR diese Eigenschaften 'abzuzüchten'. Ich kann diese Wunsch überhaupt nicht teilen.

    Dass Deine Hunde in Deine Familie integriert sind, bedeutet im übrigen noch lange nicht, dass es Familienhunde sind. Aber vllt. wird es Dir ja gelingen, eine wirklich für jede Familie taugliche Variante zu erzeugen. Ich halte das jedoch für einen ausgemachten Unsinn.

    gx
    Geändert von Heins (11.07.2008 um 21:19 Uhr)

  10. #10
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von gx123 Beitrag anzeigen
    @Manuela: Ich habe lunaluna und auch ander so verstanden, dass der RR Eigenschaften (Aggression gegen Hunde / Menschen und/oder Jagdtrieb sowie das terretoriale Verhalten) besitzt, die ihn als nicht sonderlich geeignet geeignet erscheinen lassen uns als Familienhund zu begleiten. Weiterhin höre ich aus ihren Worten, dass sie es für sehr wünschenswert hält dem RR diese Eigenschaften 'abzuzüchten'. Ich kann diese Wunsch überhaupt nicht teilen.

    Dass Deine Hunde in Deine Familie integriert sind, bedeutet im übrigen noch lange nicht, dass es Familienhunde sind. Aber vllt. wird es Dir ja gelingen, eine wirklich für jede Familie taugliche Variante zu erzeugen. Ich halte das jedoch für einen ausgemachten Unsinn.

    gx
    Hi,

    mein Wunsch wäre bei der Zucht noch mehr Wert auf die Alltagstauglichkeit der Hunde zu legen UND bitte, bitte mehr Aufklärung zu betreiben, welche Probleme auftreten KÖNNTEN. Ich weiss, dass das von mehreren Stellen aus auch schon betrieben wird.

    Ich finde es auch durchaus normal, dass (pubertierende) RRs mal pöbeln, und spätestens im ausgewachsenen Alter o.g. Verhaltensweisen zeigen könnten. Meine Hündin ist auch territorial aber sehr gehemmt und Gott sei Dank sehr gut zu händeln. Den gleichen Hund in Selbstbewusst müsste ich mir nicht wünschen.

    Man stelle sich doch eine Hausfrau mit 2 Kindern vor, die sich gerne einen RR zulegen möchte. Einen Hund, der "mal eben" neben dem Alltag läuft. Sie könnte Glück haben, könnte aber auch an einen "Kernigen" geraten. Gerade noch habe ich mich mit einer Freundin getroffen, deren Hündin auch nicht gerade einfach ist und ich denke nicht, dass jeder sich so intensiv bemüht hätte und auch noch bemüht wie sie. Und trotzdem: mal ist ein Jogger "doof", oft sind andere Hunde "doof".

    Dass mit dieser Hündin nicht gezüchtet wird ist klar. Aber das ist auch nur intelligenten Menschen klar . Woher kommen bitte die RRs mit denen die Besitzer nicht mehr klarkommen ? (Ich weiss, dass das meist Vermehrerhunde sind, aber nicht nur....)

    Wenn ich Themen lese wie: Oh, Gott, mein Hund beschützt mich nicht, ist zu klein, lässt sich von anderen Hunden alles gefallen usw. scheinen die Leute ja schon eine konkrete Vorstellung zu haben, wie ein RR sein muss. Ist der dann so wie er sein müsste, ist das auch zu anstrengend.

    Ich persönlich wünsche mir, dass ganz viel Aufklärung betrieben wird, dass die Leute ihre Hunde verstehen lernen und dass sich die Zuchtordnungen ein wenig mehr hin zum alltagstauglichen Wesen verändern. Denn es gibt die Netten - es müsste nur mal mehr Selektion betrieben werden.
    Geändert von lunaluna (11.07.2008 um 22:57 Uhr)
    LG
    Nina, Luni und Vito

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  11. #11
    Christof
    Gast

    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von lunaluna Beitrag anzeigen
    Hi,

    mein Wunsch wäre bei der Zucht noch mehr Wert auf die Alltagstauglichkeit der Hunde zu legen UND bitte, bitte mehr Aufklärung zu betreiben, welche Probleme auftreten KÖNNTEN. Ich weiss, dass das von mehreren Stellen aus auch schon betrieben wird.

    Ich finde es auch durchaus normal, dass (pubertierende) RRs mal pöbeln, und spätestens im ausgewachsenen Alter o.g. Verhaltensweisen zeigen könnten. Meine Hündin ist auch territorial aber sehr gehemmt und Gott sei Dank sehr gut zu händeln. Den gleichen Hund in Selbstbewusst müsste ich mir nicht wünschen.

    Man stelle sich doch eine Hausfrau mit 2 Kindern vor, die sich gerne einen RR zulegen möchte. Einen Hund, der "mal eben" neben dem Alltag läuft. Sie könnte Glück haben, könnte aber auch an einen "Kernigen" geraten. Gerade noch habe ich mich mit einer Freundin getroffen, deren Hündin auch nicht gerade einfach ist und ich denke nicht, dass jeder sich so intensiv bemüht hätte und auch noch bemüht wie sie. Und trotzdem: mal ist ein Jogger "doof", oft sind andere Hunde "doof".

    Dass mit dieser Hündin nicht gezüchtet wird ist klar. Aber das ist auch nur intelligenten Menschen klar . Woher kommen bitte die RRs mit denen die Besitzer nicht mehr klarkommen ? (Ich weiss, dass das meist Vermehrerhunde sind, aber nicht nur....)

    Wenn ich Themen lese wie: Oh, Gott, mein Hund beschützt mich nicht, ist zu klein, lässt sich von anderen Hunden alles gefallen usw. scheinen die Leute ja schon eine konkrete Vorstellung zu haben, wie ein RR sein muss. Ist der dann so wie er sein müsste, ist das auch zu anstrengend.

    Ich persönlich wünsche mir, dass ganz viel Aufklärung betrieben wird, dass die Leute ihre Hunde verstehen lernen und dass sich die Zuchtordnungen ein wenig mehr hin zum alltagstauglichen Wesen verändern. Denn es gibt die Netten - es müsste nur mal mehr Selektion betrieben werden.

    das liebe lunaluna unterschreibe ich sofort

  12. #12
    uw272
    Gast

    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von lunaluna Beitrag anzeigen
    Hi,

    mein Wunsch wäre bei der Zucht noch mehr Wert auf die Alltagstauglichkeit der Hunde zu legen UND bitte, bitte mehr Aufklärung zu betreiben, welche Probleme auftreten KÖNNTEN. Ich weiss, dass das von mehreren Stellen aus auch schon betrieben wird.

    Ich finde es auch durchaus normal, dass (pubertierende) RRs mal pöbeln, und spätestens im ausgewachsenen Alter o.g. Verhaltensweisen zeigen könnten. Meine Hündin ist auch territorial aber sehr gehemmt und Gott sei Dank sehr gut zu händeln. Den gleichen Hund in Selbstbewusst müsste ich mir nicht wünschen.

    Man stelle sich doch eine Hausfrau mit 2 Kindern vor, die sich gerne einen RR zulegen möchte. Einen Hund, der "mal eben" neben dem Alltag läuft. Sie könnte Glück haben, könnte aber auch an einen "Kernigen" geraten. Gerade noch habe ich mich mit einer Freundin getroffen, deren Hündin auch nicht gerade einfach ist und ich denke nicht, dass jeder sich so intensiv bemüht hätte und auch noch bemüht wie sie. Und trotzdem: mal ist ein Jogger "doof", oft sind andere Hunde "doof".

    Dass mit dieser Hündin nicht gezüchtet wird ist klar. Aber das ist auch nur intelligenten Menschen klar . Woher kommen bitte die RRs mit denen die Besitzer nicht mehr klarkommen ? (Ich weiss, dass das meist Vermehrerhunde sind, aber nicht nur....)

    Wenn ich Themen lese wie: Oh, Gott, mein Hund beschützt mich nicht, ist zu klein, lässt sich von anderen Hunden alles gefallen usw. scheinen die Leute ja schon eine konkrete Vorstellung zu haben, wie ein RR sein muss. Ist der dann so wie er sein müsste, ist das auch zu anstrengend.

    Ich persönlich wünsche mir, dass ganz viel Aufklärung betrieben wird, dass die Leute ihre Hunde verstehen lernen und dass sich die Zuchtordnungen ein wenig mehr hin zum alltagstauglichen Wesen verändern. Denn es gibt die Netten - es müsste nur mal mehr Selektion betrieben werden.
    Da muss ich doch mal Fragen:

    Warum wurde denn dann der RR überhaupt ausgewählt? Wenn ich ein angepasstes umweltgerechtes Tier haben möchte, weiß ich doch vorher das meine Chancen beim RR wahrscheinlich deutlich kleiner sind als beim Labrador.
    Oder hat man sich den RR nur geholt weil er so hübsch anzusehen ist?

    Rassebeschreibungen geben den Idealfall vor - der manchmal mehr, manchmal weniger getroffen wird. Und manchmal halt gar nicht.
    Der Standard des RR ist so wie er ist weil der Hund eben selektiv darauf getrimmt wurde. Wenn ich das jetzt zugunsten der deutschen Realität änderen möchte - bleibt vom RR nur noch der Ridge...

  13. #13
    suifeng
    Gast

    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Wenn ich mich für einen RR entscheide, dann WEIß ich, dass es territorial veranlagte Hunde sind und WÜNSCHE es mir auch, wie all die anderen Charakter-Eigenschaften, die diese Rasse mitbringt - bringen kann.

    Warum sollte sich die Hausfrau mit 2 Kinder für einen RR entscheiden, gleichzeitig aber den RR gar nicht haben wollen?

    Ich sehe es leider sehr häufig, dass der RR immernoch wegen seines Äußeren ins Haus geholt wird und seitens der "Züchter" der RR als idealer Familienhund verkauft wird.

    Entscheide ich mich für eine Rasse, dann sollte man dieser auch gerecht werden.

    Bin gespannt, ob es den RR bald so ergehen wird wie vielen anderen Rassen... eine Leistungslinie und eine, die nur auf Schönheit getrimmt ist, die charakterlich aber mit dem Ursprung nichts mehr gemein hat.

    Viele Grüße
    Nicole

  14. #14
    Hadhi-Trike-Raser / MALG Avatar von Shoppy
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von suifeng Beitrag anzeigen

    Ich sehe es leider sehr häufig, dass der RR immernoch wegen seines Äußeren ins Haus geholt wird und seitens der "Züchter" der RR als idealer Familienhund verkauft wird.
    Genau: entweder muß der Züchter seinen Welpenkäufern eben sagen, was fur Eigenschaften ihr potentieller Welpe wahrscheinlich haben wird, und welche Probleme daraus im wahrsten Sinne des Wortes wachsen können. Oder er muß eben bei der Verpaarung verstärkt darauf achten, dass er nur mit Hunden züchtet, die eben "familientauglich" (was immer das jetzt auch genau heißen mag) sind UND er muß in der Entwicklungsphase der Welpen entsprechende Sozialisierung-Vorarbeit leisten.


    Zitat Zitat von suifeng Beitrag anzeigen
    Entscheide ich mich für eine Rasse, dann sollte man dieser auch gerecht werden.
    Ja! Die Entscheidung wird erheblich vereinfacht, wenn ich fachkundige Informationen einhole. Aber da fängt ja oft dann das Problem an - Welpenkäufer bohren von sich aus gar nicht so nach oder landen bei "Züchtern", die andere Prioritäten haben, als die perfekte Hund/Halter-Passung


    Zitat Zitat von suifeng Beitrag anzeigen
    Bin gespannt, ob es den RR bald so ergehen wird wie vielen anderen Rassen... eine Leistungslinie und eine, die nur auf Schönheit getrimmt ist, die charakterlich aber mit dem Ursprung nichts mehr gemein hat.

    Viele Grüße
    Nicole
    Hm, Ich denke einfach, dass das wichtigste das Wesen ist. Wenn dafür die Farbe etwas untypisch ist oder die Größe nicht ganz passt oder der Ridge ein bißchen schief ist, so what. Der Hund soll von Charakter her so sein, dass er in der Umwelt leben kann, in der wir ihn stecken. Ich bin SICHER, dass es Hunde gibt, die genau aussehen, wie ein RR aussehen soll UND einen Charakter haben, der es ihnen befähigt glücklich im hier und jetzt ;) zu leben.

  15. #15
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von uw272 Beitrag anzeigen
    Da muss ich doch mal Fragen:

    Warum wurde denn dann der RR überhaupt ausgewählt? Wenn ich ein angepasstes umweltgerechtes Tier haben möchte, weiß ich doch vorher das meine Chancen beim RR wahrscheinlich deutlich kleiner sind als beim Labrador.
    Oder hat man sich den RR nur geholt weil er so hübsch anzusehen ist?

    Rassebeschreibungen geben den Idealfall vor - der manchmal mehr, manchmal weniger getroffen wird. Und manchmal halt gar nicht.
    Der Standard des RR ist so wie er ist weil der Hund eben selektiv darauf getrimmt wurde. Wenn ich das jetzt zugunsten der deutschen Realität änderen möchte - bleibt vom RR nur noch der Ridge...
    Habe ich in der Passage davor geschrieben, dass ich in irgendeiner Art und Weise Probleme mit meinen Hunden habe - nein. Der beschriebene Fall von der Hündin meiner Freundin, nunja, ich denke nicht, dass sie sich das Ganze so vorgestellt hat. Und DAS ist der Punkt.

    Alle erzählen immer nur wie toll die Hunde sind, der Jagdtrieb wird vergessen oder das sie eine Fremdenphobie haben könnten, das wird auch ganz gerne vergessen. Wie verwundert doch dann nach den pubertierenden Rüden gefragt wird....

    Mein Vitolino ist übrigens sowas von umweltangepasst , apportiert und schwimmt und wer mags glauben: hört !!! Und das, wo er geclickert wird .

    Und hervorragend hübsch anzusehen ist er nebenbei auch noch .
    LG
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  16. #16
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von lunaluna Beitrag anzeigen
    ...
    Alle erzählen immer nur ...
    Diese Aussage ist in dieser Allgemeinheit (alle, immer) mit Sicherheit falsch!

    ., gx

  17. #17
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von lunaluna Beitrag anzeigen
    Habe ich in der Passage davor geschrieben, dass ich in irgendeiner Art und Weise Probleme mit meinen Hunden habe - nein. Der beschriebene Fall von der Hündin meiner Freundin, nunja, ich denke nicht, dass sie sich das Ganze so vorgestellt hat. Und DAS ist der Punkt.

    Alle erzählen immer nur wie toll die Hunde sind, der Jagdtrieb wird vergessen oder das sie eine Fremdenphobie haben könnten, das wird auch ganz gerne vergessen. Wie verwundert doch dann nach den pubertierenden Rüden gefragt wird....

    Mein Vitolino ist übrigens sowas von umweltangepasst , apportiert und schwimmt und wer mags glauben: hört !!! Und das, wo er geclickert wird .

    Und hervorragend hübsch anzusehen ist er nebenbei auch noch .


    Stimmt!

    Und er mag kleine Caneesha´s

    LG Esther

  18. #18
    Manuela
    Gast

    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Lunaluna
    Ich persönlich wünsche mir, dass ganz viel Aufklärung betrieben wird, dass die Leute ihre Hunde verstehen lernen und dass sich die Zuchtordnungen ein wenig mehr hin zum alltagstauglichen Wesen verändern. Denn es gibt die Netten - es müsste nur mal mehr Selektion betrieben werden.
    Das wünsche ich mir auch.

    Natürlich ist nicht jeder Mensch und jede Familie für einen Hund geeignet.

    Es kann nur nicht sein, das zufällig eine Hausfrau mit ...

    Man stelle sich doch eine Hausfrau mit 2 Kindern vor, die sich gerne einen RR zulegen möchte. Einen Hund, der "mal eben" neben dem Alltag läuft. Sie könnte Glück haben, könnte aber auch an einen "Kernigen" geraten.
    Ein vernünftiger Züchter wird dieser Familie keinen kernigen Welpen geben. Der Züchter kennt seine Welpen. Die Welpen zeigen vom ersten Tag ihres Lebens wie sie gestrickt sind und mit 8/9 Wochen sollte man beurteilen können wo der Weg hin geht.

    Ein ruhiger ausgeglichener RR, natürlich mit Temperament und Lebensfreude, sollte das Ziel sein. Wenn er als Familienhund gehalten werden soll.

    Frau Stracke schrieb in Ihrem Buch: "das auf Grund der Vielfalt der Rassen, die im RR vereint sind, gibt es eine sehr große Bandbreite verschiedener Typen.

    Deshalb haben wir ja die Möglichkeit ganz unterschiedliche RR zu erhalten. Es gibt die ARBEITSZUCHTLINIEN, die für die normale Familie wirklich nicht geeignet sind.

    LG Manuela

  19. #19
    Christof
    Gast

    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von Manuela Beitrag anzeigen
    Lunaluna


    Das wünsche ich mir auch.

    Natürlich ist nicht jeder Mensch und jede Familie für einen Hund geeignet.

    Es kann nur nicht sein, das zufällig eine Hausfrau mit ...



    Ein vernünftiger Züchter wird dieser Familie keinen kernigen Welpen geben. Der Züchter kennt seine Welpen. Die Welpen zeigen vom ersten Tag ihres Lebens wie sie gestrickt sind und mit 8/9 Wochen sollte man beurteilen können wo der Weg hin geht.

    Ein ruhiger ausgeglichener RR, natürlich mit Temperament und Lebensfreude, sollte das Ziel sein. Wenn er als Familienhund gehalten werden soll.

    Frau Stracke schrieb in Ihrem Buch: "das auf Grund der Vielfalt der Rassen, die im RR vereint sind, gibt es eine sehr große Bandbreite verschiedener Typen.

    Deshalb haben wir ja die Möglichkeit ganz unterschiedliche RR zu erhalten. Es gibt die ARBEITSZUCHTLINIEN, die für die normale Familie wirklich nicht geeignet sind.

    LG Manuela

    wo gibt es reine arbeitszuchtlinien

    hab ich was verpasst

    warum holte ich vor 11 jahren mein hund in dänemark aus einer arbeitslinie

    warum kommt mein nächster hund aus schweden aus einer arbeitslinie

    fragen über fragen

  20. #20
    Impulskontrolliert Avatar von Angel
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Hallo ihr Lieben.

    Ich gestehe dass ich keinerlei Kenntnis von Zucht und Vererbung habe. So viel nur Vorweg.

    Tina/Dissens hat meine Hündin Angel als Welpette einmal gesehen als sie mich besucht hat.
    Damals war Angel sehr distanzlos, geradezu aufdringlich Tina`s erwachsener Hündin gegenüber.
    Wer uns kennt, der weiß, dass wir mit diversen Aggressionen von Angel zu tun hatten, die sie im Welpenalter (!!!) zeigte.

    Heute zeigt sich das Bild von Angel, jetzt 15 Monate alt, in einem anderen Licht. Sie zeigt gutes bis sehr gutes Sozialverhalten, der Welpe unserer Freunde wurde nach kurzem abchecken bei der ersten Begegnung geliebt und beschnuffelt, abgesabbert und die Ohren bekam er gewaschen.
    Er durfte sogar ein Stöckchen von Angel klauen, ohne dass sie auch nur einen Hauch von Ressourcenverteidigung zeigte.

    Begegnungen mit fremden Hunden sind kein Problem, je nachdem wie von mir gewünscht gehen wir vorbei, lassen passieren oder es darf gespielt werden.
    Selbst bellende Hunde werden relativ, nicht völlig, gelassen mit Nichtachtung gestraft. Gelegentlich fällt sie jedoch wieder in ihr altes Verhaltensmuster zurück, steht in der Leine, bellt was das Zeug hält und ist für einen kurzen Moment out-of-order.
    Dank meiner konditionierten Entspannung kriegt sich Angel dann aber innerhalb kürzester Zeit wieder ein, und sie kann sich wieder auf mich konzentrieren.
    Was ich damit eigentlich sagen will ist: wir sehen nur das Endergebnis einer Erziehungsarbeit.
    Wie sich der zukünftige Zuchthund als Welpe/Junghund verhalten hat, wissen wir in der Regel nicht. Und DA liegt doch das ursprüngliche Wesen des Hundes.
    Mir ist völlig bewußt, dass Angel im Zeifelsfall wieder in ihre genetische Überlebensstrategie zurückfallen kann.
    Und die lautet eben beim einen Hund Flucht, beim anderen Unterwerfung, und beim nächsten Aggression.

    Aber welchem Hund, der mit viel Zeit und Geduld erzogen wurde sieht man schon an welches genetisch vererbte Verhalten er im Zweifelsfall zeigt?
    Wieviel Generationen zurück müßte man gehen um eine überzogene Aggression genetisch weitestgehend ausschließen zu können?
    Erziehung ist nicht alles...

    Lieber Gruß
    Betty

  21. #21
    Vize-Champ Lachendorf 08
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    Nicht der Ar... der Welt - aber nicht weit davon
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von Angel Beitrag anzeigen
    Erziehung ist nicht alles...

    Lieber Gruß
    Betty
    JAAAAAAAA, betty!! STRIKE!!!

    ich hab von zucht auch nicht die geringste ahnung - aber eine besonders prägnante erfahrung mit einem golden retriever gemacht.

    ein wunderbarer, bildschöner rüde, 5 jahre alt, der aus gesundheitlichen gründen abgegeben werden musste und zur pflege bei uns einzog. sehr gut erzogen, tolles sozialverhalten allem gegenüber.

    ABER: du konntest 30x an einer parkuhr vorbeigehen, beim 31sten mal brach er zitternd und bibbernd zusammen. panik pur und durch kein locken, lecker o.ä. aus dieser angst zu holen. selbiges bei straßenlaternen, geparkten autos, häusern

    als wir die papiere komplett hatten, war klar, warum. "mondscheinige" zucht..... da wird das wesen/verhalten eben weitervererbt und nebenbei auch noch ne schwere ed.... und da kannste die hunde dann auch nicht per erziehung vor bewahren - leider

    lg, katja
    Geändert von BigMick (12.07.2008 um 10:40 Uhr)

  22. #22
    nothle
    Gast

    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von Manuela Beitrag anzeigen
    Lunaluna

    Ein ruhiger ausgeglichener RR, natürlich mit Temperament und Lebensfreude, sollte das Ziel sein. Wenn er als Familienhund gehalten werden soll.

    Frau Stracke schrieb in Ihrem Buch: "das auf Grund der Vielfalt der Rassen, die im RR vereint sind, gibt es eine sehr große Bandbreite verschiedener Typen.

    Deshalb haben wir ja die Möglichkeit ganz unterschiedliche RR zu erhalten. Es gibt die ARBEITSZUCHTLINIEN, die für die normale Familie wirklich nicht geeignet sind.

    LG Manuela
    Und da wären wir dann wieder in dem Fred "Fragen zur Linienzucht"...
    Wie möchte man OHNE Linienzucht an diesem Beispiel des "Wesens" denn irgendetwas in dieser oder jeder anderen Rasse festigen...?

    popcorn

    LG

  23. #23
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Ich bedanke mich für die Klarstellung von lunaluna. Dennoch halte ich es nicht für möglich und erst recht nicht für erstrebenswert die Rasse RR soweit zu verändern, dass eine Hausfrau mit 2 Kindern ihn mal 'eben so nebenher laufen' lassen kann. Das funktioniert nicht mal mit einem Goldie, wie ich heute erst beobachten konnte. Wer sich einen lebenden Hund, egal welcher Rasse zulegt, muss Zeit und Geduld investieren und das geht nun mal nicht so nebenher. Soll sich die Hausfrau doch Meerschweinchen oder einen Goldhamster holen. Wer einen Hund als Statussymbol oder zu was auch sonst benötigt, der soll sich ein Steiftier oder so ein 'Robotor-Gadget' von der Firma SONY kaufen.

    Weil immer mehr Menschen, die nicht in der Lage sind sich wirklich mit einem Hund auseinanderzusetzen und diesen zu erziehen, sich einen Hund holen (manche wohl sogar einen RR), kann man doch wohl nicht ernsthaft fordern, die Hunde, insbesondere die RR soweit zu 'entschärfen', dass auch der 'letzte Blödmann' mit größter Leichtigkeit mit ihnen klarkommt.

    Ansonsten kann ich jedem Interessenten an einem Welpen nur raten, sich vor dem Kauf den Züchter genau anzusehen - nicht überall wo Züchter draufsteht ist auch Züchter drin. Ich habe den Eindruck, es gibt immer mehr gewerbliche Zuchtbetriebe und Händler - ganz einfach per google zu finden.

    Abschliessend möchte ich noch bemerken, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ein ernstzunehmender Züchter die Zeit und die Geduld aufbringen wird wirklich an dieser Diskussion teilzunehmen, geschweige denn irgendwelche Konsequenzen aus dem hier geschriebenen ableiten wird, denn er kann und will doch nicht all das wieder in Ordnung bringen was andere versauen weil es ihnen z.B. um schnelles Geld geht - warum sollte er das auch tun?

    Leider viel zu viele genervte Worte, gx
    Geändert von Heins (12.07.2008 um 23:07 Uhr) Grund: +genervte

  24. #24
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    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Zitat Zitat von gx123 Beitrag anzeigen
    Soll sich die Hausfrau doch Meerschweinchen oder einen Goldhamster holen.

    und auch das sind lebenwesen, deren anschaffung sich nicht nur hausfrauen gründlich überlegen müssen

    schönen sonntag

    nfu, ks

  25. #25
    Manuela
    Gast

    Standard AW: Bedeutung des Wesens/Gemüts für die Zucht

    Hm, Ich denke einfach, dass das wichtigste das Wesen ist. Wenn dafür die Farbe etwas untypisch ist oder die Größe nicht ganz passt oder der Ridge ein bißchen schief ist, so what. Der Hund soll von Charakter her so sein, dass er in der Umwelt leben kann, in der wir ihn stecken. Ich bin SICHER, dass es Hunde gibt, die genau aussehen, wie ein RR aussehen soll UND einen Charakter haben, der es ihnen befähigt glücklich im hier und jetzt zu leben.
    Einfach toll geschrieben.

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