Gewissensmäßig beruhigt ihr mich jetzt doch ein wenig.
Ich hab auch über einen Vorfall nachgedacht, bei dem ich in der anderen Position war. Buko wurde einmal gebissen, als zwei Hunde Zoff gekriegt haben und er sich berufen gefühlt hat, als Sheriff einzugreifen (war übrigens auf dem Hundeplatz - Ressourcenzoff). Das ganze war nicht hochdramatisch und wohl auch nicht so richtig gezielt gebissen, weil kein Gegenbiss zu erkennen war. Er hatte allerdings doch ein eckzahngroßes Loch in der Lendengegend, das geklammert werden mußte.
Ich bin damals gar nicht auf die Idee gekommen, die Schuld umzuverlagern - es hat mich ja keiner genötigt, mit meinem Hund auf den Hundeplatz zu gehen und ihn mit anderen zusammenzulassen. Er hat sich mit den betroffenen Hunden übrigens auch hinterher noch gut verstanden.
Ich seh's schon wie Andrea: Wenn mein Hund einen Schaden verursacht, habe ich den prinzipiell zu tragen. Hätte ich in dem Fall mit der Goldiehündin auch, wenn das zeitlich anders gelaufen wäre und alles entsprechend klar gewesen wäre. Andererseits bin ich eher schon der Mensch, der zumindest eine Teilschuld immer (nein: meistens ;)) auch bei sich selbst sucht und nicht gerade der Schadensersatzeinforder vor dem Herrn ist.
Was halt jetzt an der Geschichte mit der Goldiehündin auch einfach sonderbar ist, ist die Art der Halterin und die Art der Darstellung. Vielleicht war's ja wirklich anders, als sie es darstellt.
@ daani: KLAR HAB ICH NE HAFTPFLICHT!Der Schaden ist aber über drei Jahre alt und etwas unklar...
Etwas weniger gewissensgeplagte Grüße
von Susanne


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